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DAX Analyse zum 30. Januar 2019: Die nächsten Handelstage sind entscheidend!

Blog, DAX-Analysen Patrik Uhlschmied 374 Leser

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

ich gehe für die nächsten Handelstage insgesamt weiterhin von steigenden Kursen aus. Kurzfristige Rücksetzer sind jedoch einzuplanen. Auf Sicht von mehreren Wochen bleibe ich ebenfalls bullisch eingestellt.

Der DAX zeigt sich trotz der ernüchternden Quartalszahlen von SAP robust. Der größte Konzern im deutschen Leitindex enttäuschte die Erwartungen der Anleger, indem die bereinigte operative Marge mit 34,3 Prozent rund 1 Prozentpunkt unter dem allgemeinen Konsens lag. Bis zum Tagesschlusskurs konnte ein leichter Gewinn verzeichnet werden. Darüber hinaus findet am heutigen Abend noch die Abstimmung im britischen Parlament über das neu verhandelte Brexit-Abkommen statt. Theresa May wird jedoch hierbei lediglich eine geringe Erfolgswahrscheinlichkeit zugesprochen.

Weiterhin steht für den morgigen Tag der Beginn der neuen Verhandlungsrunde im Handelsstreit zwischen den USA und China aus. Diese Verhandlungen sind bis zum 31. Januar ausgelegt. Die chinesische Regierung ging hierbei auf die USA zu, indem die Chinesen das Handelsdefizit bis zum Jahre 2024 ausgleichen wollen. Dabei geht es um ein Volumen von insgesamt einer Billionen USD. Um 14:15 werden die ADP Beschäftigungsveränderungen für Januar in den USA veröffentlicht. Erwartet wird hierbei eine Zunahme von 170 Tsd. Stellen. Das BIP folgt dann um 14:30 Uhr, wobei von einer Zunahme von 2,6 Prozent ausgegangen wird. Am Abend um 20 Uhr findet dann der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed statt.

Wichtige Kursmarken

Unterstützungen: 11.010 & 10.762 Punkte

Widerstände: 11.570 & 11.690 Punkte

Ausblick für die nächsten Handelstage - Tagesansicht

Nach der Eröffnung drehte der DAX vorerst ins Minus. Diese untergeordnete Korrektur stoppte allerdings unmittelbar am Gap-Closing-Bereich. Anschließend konnte er seine Kursverluste wieder einholen und beendete den Handelstag mit einer Doji-ähnlichen Kerze. Ein Verkaufssignal auf überkauftem Niveau wurde in der Slow Stochastik noch nicht generiert. Das MACD-Histogramm flacht jedoch weiter ab. Zudem befindet sich der DAX weiterhin im oberen Bereich der Bollinger Bänder. Diese umschließen den Großteil aller Kursbewegungen. Ich gehe daher davon aus, dass er mind. zur Mitte der Bollinger Bänder laufen wird, um anschließend eine neue Aufwärtsbewegung einzuleiten.

Die Mitte der Bollinger Bänder stellt der GD20 (daily, aktuell bei ca. 10.945 Punkten) dar. Dieser gleitende Durchschnitt befindet sich unmittelbar vor meinem ersten Unterstützungsbereich von 11.010 Punkte. Prinzipiell gehe ich hier von einer neuen Erholungsbewegung bis zur Unterkante des mittelfristigen Abwärtstrends aus. Aktuell notiert dieser noch zwischen den Widerständen von 11.570 bis 11.690 Punkten. Von einem nachhaltigen Breakout gehe ich jedoch erst aus, sofern der zweite Widerstand überwunden werden kann.

Sollte der DAX jedoch unter die erste Unterstützung bei 11.010 Punkten fallen, befindet sich die nächste bei 10.762 Punkten. Solange sich der DAX oberhalb dieser Kursmarke aufhalten kann, bleibt mein mehrwöchiges Aufwärtsszenario intakt. Fällt er darunter, befürchte ich neue Tiefs unter 10.100 Punkte.

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Bildherkunft: Fotolia 199375405