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14.03. 13:08

Aktien New York Ausblick: Kaum verändert - Neues von der Handelsfront


NEW YORK (dpa-AFX) - Nur wenig verändert wird am Donnerstag der Dow Jones Industrial erwartet. Der Broker IG taxierte eineinhalb Stunden vor der Eröffnung das US-Leitbarometer 0,06 Prozent schwächer bei 25 687 Punkten.

Nach seiner bis Ende Februar gelaufenen Rally war dem Dow erst einmal die Puste ausgegangen. In dieser Woche hat er aber schon wieder Kursgewinne von bislang gut 1 Prozent verzeichnet. Am Vortag hatte er von guten Wirtschaftsdaten profitiert. An diesem Donnerstag geben Im- und Exportpreise sowie Daten vom Häusermarkt weitere Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung der USA.

Neues gibt es auch von der amerikanisch-chinesischen Handelsfront. Zur Beilegung des Streits zwischen den beiden Ländern wird es nach Informationen von Insidern in diesem Monat keinen Gipfel der beiden Staatschefs Donald Trump und Xi Jinping mehr geben. In Europa hatten die Anleger diese Nachricht negativ interpretiert. Der EuroStoxx 50 hatte seine Gewinne daraufhin etwas eingedämmt.

Ein Treffen werde voraussichtlich frühestens im April stattfinden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag und berief sich dabei auf drei namentlich nicht genannte Personen, die mit der Sache vertraut seien. Zuvor hatten Vertreter beider Länder von Fortschritten bei den Gesprächen zur Beilegung des Konflikts gesprochen. Der Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, Larry Kudlow, hatte am Wochenende eine Einigung bis April für möglich gehalten.

Unter den Einzelwerten bleiben die Aktien von Boeing im Fokus, die am Vortag teils heftig geschwankt hatten. Der Flugzeughersteller hatte nach dem jüngsten Absturz einer 737 Max 8 ein vorübergehendes Startverbot für alle Flugzeuge dieses Typs weltweit empfohlen. Die Aktien hatten letztlich im Plus geschlossen, an den beiden Tagen davor aber bereits kräftig eingebüßt. Im vorbörslichen Donnerstagshandel standen die Boeing-Papiere zuletzt 0,4 Prozent tiefer.

Deutlicher nach unten mit bislang 2,1 Prozent ging es vorbörslich für General Electric (GE) . Der Siemens-Rivale enttäuschte die Anleger mit seiner Prognose für das diesjährige Ergebnis je Aktie. Bereits vor wenigen Tagen hatte Unternehmenschef Larry Culp für das laufende Jahr einen negativen Cashflow in Aussicht gestellt.

Mit Quartalszahlen im Blick stehen am vorletzten Handelstag der Woche außerdem der Softwarekonzern Adobe , der Chipkonzern Broadcom sowie Warenhauskette Dollar General . Nach Börsenschluss veröffentlicht zudem der Software-Hersteller und SAP-Rivale Oracle seine jüngste Vierteljahreszahlen./ajx/zb