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DGAP-News: Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA erreicht Ziele für 2020, erwartet für 2021 erhebliche Auswirkungen durch Covid-19 und bestätigt Ausblick für 2025 (deutsch)


Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA erreicht Ziele für 2020, erwartet für 2021 erhebliche Auswirkungen durch Covid-19 und bestätigt Ausblick für 2025

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DGAP-News: Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA / Schlagwort(e):
Jahresergebnis
Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA erreicht Ziele für 2020, erwartet für
2021 erhebliche Auswirkungen durch Covid-19 und bestätigt Ausblick für 2025

23.02.2021 / 07:03
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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- Ziele für Geschäftsjahr 2020 erreicht: Umsatz um 5 % und Konzernergebnis
um 12 % gesteigert
- Berichteter Gewinn im vierten Quartal beeinflusst von Wertminderung
(Impairment) im Segment Lateinamerika sowie von zunehmender
Übersterblichkeit wegen Covid-19
- Wachstumskurs der Heimdialyse fortgesetzt
- Geplanter Dividendenvorschlag entspräche 24. Erhöhung in Folge
- FME25 - Transformation des globalen Betriebsmodells zur nachhaltigen
Kostensenkung

Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care, sagte: "Die
Covid-19-Pandemie ist die größte Herausforderung, der sich die Welt seit
Jahrzehnten stellen muss. Ich bin unglaublich stolz auf unsere
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihren unermüdlichen Einsatz bei der
lebenserhaltenden Behandlung unserer Patientinnen und Patienten. Der Anstieg
der Infektionszahlen hat Ende letzten Jahres zu einer signifikanten
Übersterblichkeit bei Dialysepatienten geführt. Leider wird sich dieser
Trend voraussichtlich auch 2021 fortsetzen. Was mich zutiefst traurig macht,
ist die menschliche Tragödie dahinter: Es sterben Menschen, um die wir uns
gekümmert haben. Mit der steigenden Zahl zugelassener Impfstoffe sehen wir
den Weg aus der Pandemie klarer, doch sie ist noch lange nicht vorbei. Wir
haben deswegen alle Hebel in Bewegung gesetzt, haben weiter an unserer
Effizienz gearbeitet. So ist es uns im Jahr 2020 auch dank staatlicher
Unterstützung gelungen, die finanziellen Auswirkungen von Covid-19 fast zu
kompensieren. Im laufenden Jahr können wir die Auswirkungen der weiter
steigenden Infektionszahlen und daraus resultierenden Übersterblichkeit
nicht ohne Weiteres ausgleichen. Das wird unsere Ergebnisentwicklung im Jahr
2021 beeinträchtigen. Um die Auswirkungen auf unser geplantes Wachstum bis
2025 abzumildern, werden wir eine Transformation unseres Betriebsmodells
anstoßen und gleichzeitig die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie
vorantreiben."

Kennzahlen (IFRS)

In Mio EUR Q4 Q4 Wach- Wachs- FY FY Wach- Wachs-
2020 2019 s-tu- tum, 2020 2019 s-tu- tum,
m wb m wb
Umsatz 4.400 4.580 - 4 + 4 % 17.859 17.477 + 2 + 5 %
% %
Operatives 462 616 - 25 - 18 2.304 2.270 + 2 + 4 %
Ergebnis % % %
Konzernergebnis1 177 343 - 48 - 43 1.164 1.200 - 3 - 1 %
% % %
Konzernergebnis1 372 368 + 1 + 6 % 1.359 1.236 + 10 + 12
(2020 ohne % % %
Sondereffekte/
2019 bereinigt)2
Ergebnis je 0,61 1,14 - 47 - 42 3,96 3,96 +/- + 2 %
Aktie (EUR) % % 0 %
wb = währungsbereinigt

Covid-19-Pandemie beeinflusst Geschäftsentwicklung

Die Covid-19-Pandemie hat auf die generelle Entwicklung der Zahl neuer
Dialysepatientinnen und -patienten keinen nachhaltigen Einfluss. Im November
und Dezember des vergangenen Jahres hat sich jedoch insbesondere in
Nordamerika und der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) die
Übersterblichkeit von Dialysepatientinnen und -patienten signifikant
beschleunigt. Dies hat zu einer Übersterblichkeit von ungefähr 10.000
Patientinnen und Patienten im Vergleich zum Niveau vor Beginn der Pandemie
geführt.

Um einen sicheren Betrieb in den mehr als 4.000 Dialysezentren und 44
Produktionsstätten zu gewährleisten, hat Fresenius Medical Care umfassende
Maßnahmen ergriffen. Dazu gehören unter anderem die Bereitstellung von
persönlicher Schutzausrüstung für Beschäftigte sowie Patientinnen und
Patienten. Zudem erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf
Isolierstationen höhere Vergütungen. Diese Maßnahmen haben die Kosten im
Geschäft mit Dialysedienstleistungen signifikant erhöht. Im Jahr 2020 wurden
diese Mehrkosten größtenteils kompensiert durch staatliche Unterstützung,
insbesondere in den USA, sowie durch beschleunigte Maßnahmen zur
Effizienzsteigerung und ein starkes Produktgeschäft.

Heimdialyse wächst weiter

Im Jahr 2020 fanden bei Fresenius Medical Care mehr als 14 % der
Dialysebehandlungen in den USA zu Hause statt. Damit stieg die Zahl der
Heimdialyse-Behandlungen im Vergleich zum Vorjahr um 14 %. Die Zahl der
Heim-Hämodialyse-Behandlungen erhöhte sich um 37 %.

Dividendenerhöhung im Einklang mit nachhaltiger Ausschüttungspolitik

Auf Basis der starken Ergebnisse im Geschäftsjahr 2020 und im Einklang mit
der Dividendenpolitik des Unternehmens plant Fresenius Medical Care, der
Hauptversammlung im Mai 2021 eine Dividende von 1,34 EUR pro Aktie
vorzuschlagen. Dies wäre die 24. Dividendenerhöhung in Folge.

FME25: Optimierung des globalen Betriebsmodells zur Stärkung der
Profitabilität

Um die strategische Entwicklung bis 2025 zu unterstützen, die Profitabilität
weiter zu stärken und die negativen Ergebniseffekte aus der
Covid-19-Pandemie zu kompensieren, wird Fresenius Medical Care das Programm
FME25 anstoßen. Das Programm wird sich darauf konzentrieren, das
Betriebsmodell von Fresenius Medical Care zu transformieren und zu
optimieren, die während der Pandemie gesammelten Erkenntnisse für das "New
Normal" zu nutzen und die Digitalisierung des Unternehmens zu beschleunigen.
Bis 2025 plant Fresenius Medical Care bis zu 500 Mio EUR in FME25 zu
investieren, um die Kostenbasis nachhaltig zu verringern. Das Unternehmen
erwartet für jeden in FME25 investierten Euro eine nachhaltige Senkung der
jährlichen Kosten und eine Verbesserung des operativen Ergebnisses um
mindestens den gleichen Betrag bis 2025.3

Ziele und Annahmen für 2021

Die Übersterblichkeit von Dialysepatienten aufgrund der Covid-19-Pandemie
setzt sich auch im Jahr 2021 fort und wird voraussichtlich einen erheblichen
negativen Einfluss auf die Behandlungsvolumina und die durch Covid-19
verursachten zusätzlichen Kosten haben. Dies wirkt sich auch auf die
Auslastung der Dialysezentren von Fresenius Medical Care aus und schränkt
damit die Möglichkeiten ein, Fixkosten- und Lohnkostensteigerungen
abzumildern.

Vor diesem Hintergrund rechnet Fresenius Medical Care mit einem
Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Für
das Konzernergebnis erwartet das Unternehmen einen Rückgang im hohen Zehner-
bis mittleren Zwanziger-Prozentbereich gegenüber der höher als erwarteten
Basis 2020.4

Diese Ziele basieren auf den folgenden Annahmen:

- Die Übersterblichkeit von Dialysepatientinnen und -patienten wird
voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 2021 anhalten. Dies hängt ab
von der Geschwindigkeit der Impfungen und der Akzeptanz der Impfangebote
durch Patientinnen und Patienten weltweit.

- Die durch Covid-19 verursachten zusätzlichen Kosten bleiben
voraussichtlich auf hohem Niveau. Dazu zählen zum Beispiel Ausgaben für
persönliche Schutzausrüstung und höhere Personalkosten im Dialysebetrieb.

- Neben der bis Ende März 2021 verlängerten Aussetzung des pauschalen
Einbehalts von Zahlungen an Medicare-Dienstleister in den USA
(Sequestration) werden keine weiteren staatlichen Ausgleichszahlungen
erwartet.

Ziele für 2025 bestätigt

Fresenius Medical Care bestätigt die Ziele für 2025, die auf der
mittelfristigen Strategie des Unternehmens basieren. Das Unternehmen geht
davon aus, dass FME25 die erwarteten Auswirkungen von Covid-19 kompensiert.
Bis zum Jahr 2025 erwartet das Unternehmen eine durchschnittliche jährliche
Umsatzsteigerung im mittleren einstelligen Prozentbereich und eine
durchschnittliche jährliche Steigerung des Konzernergebnisses im hohen
einstelligen Prozentbereich.5

Robustes Ergebniswachstum im Geschäftsjahr 2020 trotz Covid-19-Pandemie

Aufgrund beträchtlicher negativer Währungseffekte ging der Umsatz im vierten
Quartal 2020 um 4 % zurück und betrug 4.400 Mio EUR (+4 % währungsbereinigt).
Ein organisches Wachstum von 1 % wurde trotz der erwarteten geringeren
Erstattungen für Kalzimimetika ("Kalzimimetika-Effekt") und ein durch
Covid-19 bedingtes geringeres Behandlungswachstum erzielt.

Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 6 % auf 3.406 Mio EUR (+2 %
währungsbereinigt). Dies wurde nur teilweise durch die positive Entwicklung
im Produktgeschäft ausgeglichen. Durch starkes organisches Wachstum stieg
der Umsatz von Gesundheitsprodukten um 2 % auf 994 Mio EUR (+9 %
währungsbereinigt).

Im Geschäftsjahr 2020 erhöhte sich der Umsatz um 2 % auf 17.859 Mio EUR (+5 %
währungsbereinigt), das organische Wachstum betrug 3 %. Der Umsatz mit
Gesundheitsdienstleistungen stieg um 2 % auf 14.114 Mio EUR (+5 %
währungsbereinigt). Dazu trug vor allem organisches Wachstum in Höhe von 3 %
bei, das trotz des oben erwähnten Kalzimimetika-Effekts erzielt wurde. Der
Umsatz mit Gesundheitsprodukten erhöhte sich um 4 % auf 3.745 Mio EUR (+7 %
währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund höherer Umsätze mit Produkten für
die Akutdialyse sowie Einmalprodukten für den Einsatz in Dialysezentren.

Das operative Ergebnis sank im vierten Quartal 2020 um 25 % auf 462 Mio EUR
(-18 % währungsbereinigt). Dies entspricht einer Marge von 10,5 % (Q4 2019:
13,5 %). Der Rückgang ist hauptsächlich zurückzuführen auf eine
makroökonomisch bedingte Wertminderung von Firmenwert und Markennamen im
Segment Lateinamerika, die Auswirkungen von Covid-19 und eine geringere
Erstattung für Kalzimimetika. Ohne Berücksichtigung der Wertminderung in
Lateinamerika und auf bereinigter Basis6 für 2019 sank das operative
Ergebnis um 1 % auf 657 Mio EUR (+5 % währungsbereinigt). Dies entspricht
einer Marge von 14,9 % (Q4 2019: 14,5 %).

Im Geschäftsjahr 2020 erhöhte sich das operative Ergebnis um 2 % auf 2.270
Mio EUR (+4 % währungsbereinigt). Dies entspricht einer Marge von 12,9 %
(Geschäftsjahr 2019: 13,0 %). Ohne Berücksichtigung der Wertminderung in
Lateinamerika und auf bereinigter Basis für 2019 stieg das operative
Ergebnis um 6 % auf 2.499 Mio EUR (+8 % währungsbereinigt). Dies entspricht
einer Marge von 14,0 % (Geschäftsjahr 2019: 13,5 %).

Das Konzernergebnis1 sank im vierten Quartal um 48 % auf 177 Mio EUR (-43 %
währungsbereinigt). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie (Basic EPS,
"Earnings Per Share") sank um 47 % auf 0,61 EUR (-42 % währungsbereinigt).
Ohne Berücksichtigung der Wertminderung in Lateinamerika und auf bereinigter
Basis für 2019 stieg das Konzernergebnis um 1 % auf 372 Mio EUR (+6 %
währungsbereinigt). Der daraus resultierende Anstieg des EPS um 3 % auf 1,27
EUR (+8 % währungsbereinigt) wurde auch durch das abgeschlossene
Aktienrückkaufprogramm des Unternehmens unterstützt.

Im Geschäftsjahr 2020 sank das Konzernergebnis um 3 % auf 1.164 Mio EUR (-1 %
währungsbereinigt). Das Ergebnis je Aktie blieb stabil bei 3,96 EUR (+2 %
währungsbereinigt). Ohne Berücksichtigung der Wertminderung in Lateinamerika
und auf bereinigter Basis für 2019 erhöhte sich das Konzernergebnis um 10 %
auf 1.359 Mio EUR (+12 % währungsbereinigt). Dies entspricht einem Anstieg des
EPS um 13 % auf 4,62 EUR (+15 % währungsbereinigt).

Starke Entwicklung des operativen Cashflows im Geschäftsjahr 2020

Fresenius Medical Care erzielte im vierten Quartal 2020 einen operativen
Cashflow von 584 Mio EUR (Q4 2019: 771 Mio EUR). Dies entspricht einer Marge von
13,3 % (Q4 2019: 16,8 %). Im Geschäftsjahr 2020 stieg der operative Cashflow
auf 4.233 Mio EUR (Geschäftsjahr 2019: 2.567 Mio EUR). Neben einer starken
zugrundeliegenden Entwicklung wurde dieser Anstieg begünstigt durch
Unterstützungsleistungen der US-Regierung und Vorauszahlungen im Rahmen des
CARES-Gesetzes sowie weiterer Unterstützung in der Covid-19-Pandemie,
einschließlich niedrigerer Steuerzahlungen in den USA. Dies wurde teilweise
ausgeglichen durch einen Anstieg der Lagerbestände.

Der Free Cashflow7 betrug im vierten Quartal 2020 283 Mio EUR (Q4 2019: 434
Mio EUR); dies entspricht einer Marge von 6,4 % (Q4 2019: 9,5 %). Im
Geschäftsjahr 2020 erzielte das Unternehmen einen Free Cashflow in Höhe von
3.197 Mio EUR (Geschäftsjahr 2019: 1.454 Mio EUR).

Regionale Entwicklungen

Der Umsatz in Nordamerika ging im vierten Quartal 2020 um 6 % zurück auf
2.983 Mio EUR (+2 % währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund beträchtlicher
negativer Währungseffekte und erheblicher negativer Auswirkungen von
Covid-19 auf das Dienstleistungsgeschäft, die zu einem organischen Wachstum
von -1 % führten. Dies wurde nur teilweise kompensiert durch den negativen
Vorjahreseffekt einer Umsatzkorrektur für rechtlich strittige Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen sowie höhere Umsätze mit Produkten für die
Akutdialyse, Dialysemedikamenten und Produkten für die Peritonealdialyse. Im
Geschäftsjahr 2020 stieg der Umsatz in Nordamerika um 2 % auf 12.478 Mio EUR
(+4 % währungsbereinigt, +2 % organisch).

Trotz der erwähnten negativen Währungseffekte erhöhte sich das operative
Ergebnis in Nordamerika um 3 % auf 533 Mio EUR (+11 % währungsbereinigt). Dies
entspricht einer Marge von 17,9 % (Q4 2019: 16,2 %). Der Anstieg der Marge
ist hauptsächlich zurückzuführen auf negative Ergebniseffekte im Vorjahr
sowie höhere Erstattungssätze. Dies wurde teilweise ausgeglichen durch
negative Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und den Kalzimimetika-Effekt. Im
Geschäftsjahr 2020 stieg das operative Ergebnis um 18 % auf 2.120 Mio EUR (+20
% währungsbereinigt). Dies entspricht einer Marge von 17,0 % (Geschäftsjahr
2019: 14,7 %).

Der Umsatz in der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) stieg im vierten
Quartal 2020 um 1 % auf 715 Mio EUR (+7 % währungsbereinigt, +5 % organisch).
Höhere Umsätze mit Einmalprodukten für den Einsatz in Dialysezentren sowie
mit Produkten für die Akutdialyse und die Heim-Hämodialyse wurden weitgehend
ausgeglichen durch negative Währungseffekte und die Auswirkungen von
Covid-19 auf das Dienstleistungsgeschäft. Im Geschäftsjahr 2020 erhöhte sich
der Umsatz in der Region EMEA um 3 % auf 2.763 Mio EUR (+5 %
währungsbereinigt, +4 % organisch).

Das operative Ergebnis in der Region EMEA stieg im vierten Quartal um 17 %
auf 134 Mio EUR (+22 % währungsbereinigt). Dies entspricht einer Marge von
18,7 % (Q4 2019: 16,1 %). Der Anstieg der Marge ist hauptsächlich auf
bessere Ergebnisse assoziierter Unternehmen zurückzuführen, teilweise
ausgeglichen durch ungünstige Währungseffekte. Im Geschäftsjahr 2020 sank
das operative Ergebnis um 8 % auf 412 Mio EUR (-6 % währungsbereinigt). Dies
entspricht einer Marge von 14,9 % (Geschäftsjahr 2019: 16,6 %).

Der Umsatz in Asien-Pazifik stieg trotz eines negativen Währungseffekts im
vierten Quartal 2020 um 4 % auf 517 Mio EUR (+7 % währungsbereinigt, +8 %
organisch). Hauptgründe dafür sind organisches Wachstum im
Dienstleistungsgeschäft sowie höhere Umsätze mit Produkten für die
Akutdialyse, mit Einmalprodukten für den Einsatz in Dialysezentren und
Produkten für die Peritonealdialyse. Im Geschäftsjahr 2020 stieg der Umsatz
um 2 % auf 1.894 Mio EUR (+3 % währungsbereinigt, +4 % organisch). Das
organische Wachstum im Dienstleistungsgeschäft sowie die höheren Umsätze mit
Produkten für die Akutdialyse und Einmalprodukten für den Einsatz in
Dialysezentren wurde größtenteils ausgeglichen durch negative Umsatzeffekte
infolge geschlossener oder verkaufter Dialysezentren.

Das operative Ergebnis stieg im vierten Quartal 2020 um 43 % auf 107 Mio EUR
(+45 % währungsbereinigt), was einer Marge von 20,6 % entspricht (Q4 2019:
15,0 %). Dieser Anstieg ist hauptsächlich zurückzuführen auf die positive
Entwicklung des Produktgeschäfts in China und auf Kostensenkungsmaßnahmen.
Im Geschäftsjahr 2020 erhöhte sich das operative Ergebnis um 4 % auf 344 Mio
EUR (+5 % währungsbereinigt). Dies entspricht einer Marge von 18,1 %
(Geschäftsjahr 2019: 17,7 %).

Einschließlich eines erheblichen negativen Währungseffekts sank der Umsatz
in Lateinamerika um 9 % auf 177 Mio EUR (+16 % währungsbereinigt, +9 %
organisch). Im Geschäftsjahr 2020 sank der Umsatz um 3 % auf 684 Mio EUR (+21
% währungsbereinigt, +15 % organisch).

Das operative Ergebnis in Lateinamerika wurde durch die Wertminderung von
Firmenwerten und Markennamen infolge des wirtschaftlichen Abschwungs in der
Region und des daraus resultierenden Anstiegs der Risikoprämien für
bestimmte Länder stark beeinträchtigt. Es betrug im vierten Quartal -186 Mio
EUR. Ohne Berücksichtigung der Wertminderung sank das operative Ergebnis um 39
% auf 9 Mio EUR (-40 % währungsbereinigt). Dies entspricht einer Marge von 5,1
% (Q4: 2019: 7,6 %). Im Geschäftsjahr 2020 betrug das operative Ergebnis
-157 Mio EUR. Ohne Berücksichtigung der Wertminderung ging das operative
Ergebnis um 11 % zurück auf 38 Mio EUR (-2 % währungsbereinigt), was einer
Marge von 5,5 % entspricht (Geschäftsjahr 2019: 6,0 %).

Patienten, Dialysezentren und Beschäftigte

Zum 31. Dezember 2020 behandelte Fresenius Medical Care weltweit 346.553
Patientinnen und Patienten in 4.092 Dialysezentren. Ende 2020 beschäftigte
das Unternehmen weltweit 125.364 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (auf
Vollzeitbeschäftigtenbasis), gegenüber 120.659 Beschäftigten zum 31.
Dezember 2019.

Pressekonferenz

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des vierten Quartals und des
Gesamtjahres veranstaltet Fresenius Medical Care am Dienstag, 23. Februar
2021, um 12.00 Uhr MEZ eine virtuelle Pressekonferenz. Die Pressekonferenz
wird live in der Sektion "Medien" der Webseite von Fresenius Medical Care
unter www.freseniusmedicalcare.com/de übertragen. Nach der Veranstaltung
steht dort eine Aufzeichnung zur Verfügung.

Telefonkonferenz

Ebenfalls am Dienstag, 23. Februar 2021, findet um 15.30 Uhr MEZ eine
Telefonkonferenz für Investoren und Analysten statt. Weitere Informationen
finden Sie in der Sektion "Investoren" der Website von Fresenius Medical
Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de. Nach der Veranstaltung steht
Ihnen die Aufzeichnung dort zur Verfügung.

Einen vollständigen Überblick über die Ergebnisse des vierten Quartals und
Gesamtjahres 2020 finden Sie in unserer Gewinn- und Verlustrechnung am Ende
dieser Presseinformation sowie in den Anhängen als separate PDF-Dateien.
Unser 20-F-Jahresbericht enthält weitere Details.

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und
Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich
weltweit etwa 3,7 Millionen regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen.
In einem Netz aus 4.092 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit
346.553 Dialysepatientinnen und -patienten. Fresenius Medical Care ist zudem
der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und
Dialysefiltern. Neben seinem Kerngeschäft in der ganzheitlichen
Nierentherapie konzentriert sich das Unternehmen auf die Expansion in den
Bereichen Unterstützende Geschäftsaktivitäten und Intensivmedizinische
Lösungsansätze. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und
an der Börse New York (FMS) notiert.

Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die verschiedenen
Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können
erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar
aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B.
Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation,
Gesetzesänderungen, behördlichen Genehmigungen, Auswirkungen der
Covid-19-Pandemie, Ergebnissen klinischer Studien, Wechselkursschwankungen,
Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren
und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Diese und weitere Risiken und
Unsicherheiten sind im Detail in den Berichten der Fresenius Medical Care AG
& Co. KGaA beschrieben, die bei der U.S.-amerikanischen Börsenaufsicht (U.S.
Securities and Exchange Commission) eingereicht werden. Fresenius Medical
Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen
zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

[1] Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co.
KGaA entfällt
[2] Sondereffekte: Wertminderung von Firmenwert und Markennamen im Segment
Lateinamerika. Eine detaillierte Überleitung der Sondereffekte und
Anpassungen finden Sie am Ende der Pressemitteilung.
[3] Kosten in Verbindung mit FME25 werden als Sondereffekte behandelt.
[4] Die Ziele basieren auf den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2020 ohne die
Wertminderung von Firmenwert und Markennamen im Segment Lateinamerika in
Höhe von 195 Mio EUR. Die Ziele schließen die voraussichtlichen Auswirkungen
von Covid-19 ein, sind währungsbereinigt und berücksichtigen keine
Sondereffekte. Sondereffekte umfassen Kosten im Zusammenhang mit FME25 sowie
andere Effekte, die in ihrer Art ungewöhnlich sind und die zum Zeitpunkt der
Erstellung des Ausblicks nicht vorhersehbar waren bzw. deren Umfang oder
Auswirkungen nicht vorhersehbar waren.
[5] Diese Ziele sind währungsbereinigt und berücksichtigen keine
Sondereffekte. Sondereffekte umfassen Kosten im Zusammenhang mit FME25 sowie
andere Effekte, die in ihrer Art ungewöhnlich sind und die zum Zeitpunkt der
Erstellung des Ausblicks nicht vorhersehbar waren bzw. deren Umfang oder
Auswirkungen nicht vorhersehbar waren.
[6] Eine detaillierte Überleitungsrechnung finden Sie in der Tabelle im
Anhang.
[7] Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit, nach Investitionen in
Sachanlagen, vor Akquisitionen, Beteiligungen und Dividenden

Kontakt:
Dr. Dominik Heger
EVP I Head of Investor Relations, Strategic Development & Communications
dominik.heger@fmc-ag.com
Tel. +49 6172 609 2601

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23.02.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Sprache: Deutsch
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Deutschland
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Fax: +49 (0) 6172- 609 2301
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Internet: www.freseniusmedicalcare.com
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WKN: 578580
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Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);
Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover,
München, Stuttgart, Tradegate Exchange; NYSE, Börse
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1170286 23.02.2021

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