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Chartanalyse Danaher: Starker Jahresabschluss, robuste Cashflows und ein optimistischer Blick auf 2026: 

Chartanalysen Patrik Uhlschmied 0 Leser

Danaher (ISIN: US2358511028) präsentierte im Januar 2026 ein kraftvolles Zahlenwerk für das vierte Quartal 2025 und bestätigte damit seine Rolle als einer der stabilsten Player im Life‑Science‑ und Diagnostiksektor. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 4.5% auf 6.8 Mrd. USD, getragen von einer anhaltend starken Nachfrage im Bioprozess‑Segment sowie einer Erholung im Diagnostikgeschäft. Der Gewinn pro Aktie legte ebenfalls zu: Das bereinigte EPS erhöhte sich um 4% auf 2.23 USD, während das ausgewiesene EPS bei 1.66 USD lag – ein Zeichen für operative Stärke trotz anhaltender Investitionen und Tarifkosten. Besonders beeindruckend fiel der Free‑Cashflow aus. Mit 1.8 Mrd. USD im Quartal und 5.3 Mrd. USD im Gesamtjahr zeigte Danaher eine hohe Cash‑Conversion, die dem Konzern erheblichen finanziellen Spielraum für Übernahmen, Innovationen und Schuldenabbau verschafft. Auch der operative Cashflow von 2.1 Mrd. USD unterstreicht die starke Kapitaldisziplin. Im Vergleich zum Vorjahr profitierte Danaher vor allem von einer Normalisierung der Lieferketten, einer verbesserten Margenstruktur und einem wieder anziehenden Investitionsverhalten im Gesundheitssektor. Für 2026 erwartet das Management ein moderates Umsatzwachstum, getragen von neuen Produktzyklen, einer stärkeren Nachfrage im Bereich Life Sciences sowie weiteren Effizienzgewinnen.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Danaher weiterhin in einem langfristigen, dominierenden Aufwärtstrend. Dennoch befindet sich die Aktie seit dem Jahr 2021 in einer ausgedehnten, sekundären Konsolidierungsphase. Über die vergangenen Jahre hat sich ein klar definierter Trendkanal herausgebildet, innerhalb dessen der zuvor starke Kursanstieg verarbeitet wird. Vor einigen Monaten erreichte Danaher die untere Begrenzung dieses Kanals, fand dort Halt und konnte sich anschließend spürbar erholen. Sollte der Kurs den Bereich um 237 USD zusammen mit dem GD50 (monthly) überwinden, rückt die obere Trendkanalbegrenzung als nächstes Ziel in den Fokus. Ein Ausbruch über diese Zone würde ein mehrjähriges Signal für die Fortsetzung des bestehenden Aufwärtstrends liefern. Die ersten relevanten Kursziele liegen dann bei 296 USD und im Anschluss bei 350 USD. Darüber hinaus eröffnen sich weitere, deutlich höhere Zielmarken. Eine deutliche Eintrübung des technischen Gesamtbildes wäre hingegen erst dann zu erwarten, wenn der Kurs nachhaltig unter die Marke von 185 USD zurückfällt.

Bevorzugtes Szenario: Long-Einstieg über 237 USD.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.