Chartanalyse Delta Airlines: Premium-Strategie beflügelt Rekord-Cashflow
Die US-Fluggesellschaft Delta Airlines (ISIN: US2473617023) hat im Januar 2026 starke Zahlen für das vierte Quartal sowie das gesamte Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. Der bereinigte Quartalsumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 14,6 Mrd. USD an, was zu einem Rekord-Jahresumsatz von 58,3 Mrd. USD führte. Beim Gewinn pro Aktie (EPS) lieferte Delta im Schlussquartal 1,55 USD ab und übertraf damit die Erwartungen, obwohl das Ergebnis aufgrund höherer Lohnkosten um ca. 16% unter dem Vorjahreswert lag. Ein echter Glanzpunkt in der Bilanz ist der Free-Cashflow, der im Gesamtjahr 2025 einen Rekordwert von 4,6 Mrd. USD erreichte. Diese Liquidität nutzt der Konzern konsequent zum Schuldenabbau, wodurch die Nettoverschuldung auf 14,3 Mrd. USD sank. Treiber dieser Entwicklung ist die „Premium-Story“: Erlöse aus der First Class und dem Treueprogramm mit American Express machen mittlerweile 60% des Gesamtumsatzes aus und schützen Delta vor der Volatilität im günstigen Preissegment. Der Ausblick auf 2026 bleibt ambitioniert. CEO Ed Bastian erwartet ein EPS-Wachstum von 20% gegenüber dem Vorjahr, gestützt durch eine anhaltend hohe Nachfrage nach Langstreckenflügen und die erste Auslieferung neuer Airbus A350-Modelle. Trotz kurzfristiger Belastungen durch Treibstoffpreise und Personalkosten untermauert Delta seinen Status als profitabelste Airline der USA und strebt für das laufende Jahr einen Free-Cashflow zwischen 3,0 Mrd. USD und 4,0 Mrd. USD an.
Aus charttechnischer Sicht gelang Delta Airlines im Big Picture zuletzt ein entscheidender Schritt. Die Aktie konnte aus der übergeordneten Seitwärtsbewegung nachhaltig nach oben ausbrechen. Dadurch ergibt sich das Potenzial, einen neuen, mehrjährigen Aufwärtstrend zu etablieren. Die nächsten Kursziele befinden sich bei den Haupt-Fibonacci-Extensions. Diese notieren bei 78 USD, gefolgt von 94 und 105 USD. Pullback-Bewegungen über der Oberkante der Seitwärtskonsolidierung bei ca. 63 USD gelten als potenzielle Einstiegsgelegenheiten. Sollte die Aktie im Falle eines Rücksetzers diese Zone nicht verteidigen können, befindet sich die nächste Auffangzone bei 52 USD.
Bevorzugtes Szenario: Long-Einstiege über 63 USD.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.