Chartanalyse Deutsche Börse: Vola-Profiteur mit Jefferies-Rückenwind!
Hallo Trader und Investoren,
heute werfen wir einen Blick auf die Aktie der Deutschen Börse. Das Börsenunternehmen kommt auf eine Marktkapitalisierung von über 44 Mrd. Euro.
Die Aktie der Deutschen Börse (DB1) hat gerade die wichtige technische Marke bei 230 Euro überwunden. Nach einer längeren Korrektur vom Rekordhoch sehen wir eine Bodenbildungs- und Erholungsphase. Die Aktie hat auch die wichtige 40-Wochenlinie (entspricht in etwa der 200-Tage-Linie) nach einem dynamischen Anstieg zurückerobert. Aktuell fungiert diese Linie wieder als Unterstützung. Die Zone um 230 Euro ist nun die entscheidende Bastion für die Bullen. Ein Halten über diesem Niveau ist für das kurzfristige Momentum essenziell. Auf dem Weg nach oben warten Hürden bei ca. 262 Euro und im Bereich von 279 Euro. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über diese Marken würde den Weg zum Rekordhoch bei 294 Euro ebnen. Die Slow Stochastik zeigt eine Erholung aus dem überverkauften Bereich. Der Indikator tritt gerade in die Zone der Überhitzung ein.
Bevorzugtes Szenario: Long-Einstieg im Bereich von 235 Euro, SL unter 217 Euro.

Eine Phase massiver geopolitischer Spannungen durch die Eskalation im Iran-Konflikt setzt den Gesamtmarkt unter Druck. Die Deutsche Börse nimmt hierbei eine Sonderrolle ein. Im Februar stieg das Handelsvolumen an den Börsenplätzen Xetra und Frankfurt um beachtliche 15,8 % gegenüber dem Vorjahr. Höhere Volumina bedeuten für die Gruppe in der Regel sprudelnde Provisionsergebnisse. Das Analysehaus Jefferies hat erst vor wenigen Tagen das Kursziel für die Deutsche Börse von 240 auf 270 EUR angehoben und die Einstufung auf „Buy“ hochgestuft. Das passt hervorragend zum Chartbild, das ebenfalls Kurs auf die 270er-Marke nimmt. Mit einem erwarteten KGV2026e von 20 ist die Aktie moderat bewertet. Historisch gesehen weder ein Schnäppchen noch extrem teuer, aber durch das Wachstum im Bereich Marktdaten und Software gut untermauert.