Chartanalyse KKR: Ende des Abwärtstrends in Arbeit
Liebe Börsianer,
die Aktie von KKR (WKN: A2LQV6) befindet sich im Beginn einer technischen Wendephase, nachdem sich der ausgeprägte Abwärtstrend der letzten Monate abschwächt. Es hat sich ein potentieller Tiefpunkt im Bereich von 84 USD abgezeichnet. Der entscheidende Trigger für eine Trendumkehr liegt im nachhaltigen Ausbruch über den Bereich um 95 USD, was das unmittelbare Kaufsignal generiert hat. Der MACD hat im negativen Bereich gedreht und das Histogramm zeigt steigende positive Dynamik, was den Druck der Verkäufer beendet. Der RSI erholt sich von überverkauften Niveaus (unter 30) und bietet nun deutlichen Spielraum nach oben. Die kurzfristigen Kursziele liegen bei der dynamischen Widerstandszone des GD 50, respektive 114,60 USD. Als Stop-Loss dient das letzte Tief der Konsolidierung bei 84,00 USD, da ein erneutes Unterschreiten die Bodenformation negieren würde. Das CRV liegt im Best Case bei ca. 2 : 1.
Bevorzugtes Szenario: Stop Buy über 95 USD. SL bei ca. 84 USD (letztes Tief).

KKR (KKR) ist ein global agierender Vermögensverwalter, der sich auf alternative Anlagen wie Private Equity, Real Assets und Kreditstrategien spezialisiert hat und verwaltet über 740 Mrd. USD Assets under Management (AUM). Das Geschäftsmodell basiert auf drei Säulen: Asset Management, der hundertprozentigen Tochter Global Atlantic (Versicherung) und den Strategic Holdings, die zur Cashflow-Generierung dienen. Die Fokussierung auf eine kollaborative Kultur und das synergetische Zusammenspiel der Geschäftsbereiche soll nachhaltiges Wachstum ohne übermäßige Komplexität ermöglichen. CFO Robert Lewin bestätigte im Februar 2026 auf einer Konferenz der Bank of America , dass die Fee-Related Earnings (FRE) stark auf über 4,50 USD pro Aktie ansteigen sollen, gestützt durch Rekord-Kapitalbeschaffung von 130 Mrd. USD in 2025. Der jüngste Erwerb von Arctos für den Aufbau eines Secondaries-Geschäfts unterstreicht die strategische Expansion in neue Anlageklassen. Das größte Risiko bleibt die Abhängigkeit von einem konstruktiven Monetarisierungsumfeld für die Realisierung der hohen eingebetteten unrealisierten Gewinne und Performance Fees.
Bildherkunft: www.traderfox.com