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Chartanalyse McDonalds: Goldene Möwen im Sturm der Transformation

Chartanalysen Patrik Uhlschmied 35 Leser

Der globale Fast-Food-Primus McDonalds (ISIN: US5801351017) hat mit den im Februar 2026 vorgelegten Zahlen bewiesen, dass das Unternehmen selbst in einem inflationären Umfeld ein Fels in der Brandung bleibt. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 5,2% auf 27,1 Mrd. USD. Besonders hervorzuheben ist das bereinigte Ergebnis pro Aktie (EPS), das mit 12,85 USD die Vorjahresmarke um 7,8% übertraf. Ein entscheidender Treiber war der Free-Cashflow, der mit 7,9 Mrd. USD (+6,5% gegenüber 2025) eine enorme finanzielle Flexibilität für Aktienrückkäufe und Dividendenerhöhungen bietet. Neben den harten Finanzdaten rückten die Systemweiten Umsätze in den Fokus, die dank einer beschleunigten Digitalisierungsoffensive und der Expansion des „CosMc’s“-Konzepts weltweit zulegten.Die Story hinter den Zahlen ist geprägt von der erfolgreichen Anpassung der Preisstrategie. Während Konkurrenten mit Gästeschwund kämpften, lockte McDonalds preisbewusste Konsumenten mit optimierten „Value Menüs“ zurück in die Filialen. Zudem beflügelte die KI-gestützte Optimierung der Drive-Thru-Prozesse die Margen. Für den Ausblick gibt sich das Management optimistisch: Trotz geopolitischer Unsicherheiten wird für das Gesamtjahr 2026 eine operative Marge im Bereich von 46% bis 47% angestrebt. Das Ziel ist klar: Durch die Eröffnung von weiteren 2.100 Standorten weltweit soll die Marktführerschaft zementiert werden.

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die McDonald’s-Aktie in einer spannenden Ausgangssituation. Die Aktie konnte aus der mehrmonatigen Konsolidierung in Form eines Keils nach oben ausbrechen. Dies löste ein (Aufwärts-)Trendfortsetzungssignal aus. Die nächsten Kursziele orientieren sich an Fibonacci-Extensions ausgehend vom letzten lokalen Tief bei ca. 283 USD. Diese befinden sich bei 346 USD, gefolgt von 366 und 397 bis 417 USD. Die Slow Stochastik signalisiert inzwischen zwar eine überkaufte Situation, unterstreicht damit allerdings die laufende Trendstärke der Aktie. Dieses Aufwärtsszenario bleibt intakt, solange sich die Aktie über 300 USD aufhalten kann. Sollte die Aktie entgegen der Erwartungen darunter fallen, befindet sich die nächste Auffangzone bei ca. 283 USD.

Bevorzugtes Szenario: Long-Einstieg

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.