Chartanalyse Netflix: Rekordumsatz, Milliardenakquise und ein Ausblick voller Spannung
Netflix (ISIN: US64110L1061) hat im Januar 2026 beeindruckende Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt und damit erneut seine Dominanz im Streamingmarkt unterstrichen. Der Umsatz stieg auf 12.05 Mrd. USD, ein kräftiges Plus von 18% gegenüber dem Vorjahr. Auch der Gewinn pro Aktie legte deutlich zu: Das verwässerte EPS erreichte 0.56 USD, ein Zuwachs von 31% im Jahresvergleich. Besonders stark entwickelte sich der Free-Cashflow, der im Gesamtjahr 2025 durch höhere Margen und wachsende Werbeerlöse deutlich anzog. Zwar nennen die Quellen keine exakte Q4‑Zahl, doch Netflix betonte, dass Cashflow und Profitabilität 2025 auf dem höchsten Niveau der Unternehmensgeschichte lagen. Ein weiterer Meilenstein: Die Zahl der zahlenden Mitglieder überschritt erstmals die Marke von 325 Mio. – ein strategisch wichtiger Schritt, da Netflix zunehmend auf Engagement, Werbeumsätze und Preissetzungskraft setzt. Für 2026 erwartet das Unternehmen einen Umsatzanstieg auf 51 Mrd. USD, was einem Wachstum von rund 13% entspricht . Doch trotz der starken Zahlen reagierte der Markt verhalten. Grund dafür ist die geplante milliardenschwere Übernahme von Warner Bros Discovery, deren Kosten das EPS im ersten Quartal 2026 belasten sollen Yahoo Finance. Damit steht Netflix vor einem spannenden Jahr: Rekordzahlen und strategische Expansion treffen auf kurzfristigen Margendruck – eine Mischung, die den Kursverlauf prägen dürfte.
Aus charttechnischer Sicht befindet sich Netflix inzwischen in einer mehrmonatigen Korrekturbewegung. Hierbei handelt es sich allerdings bisher lediglich um Gewinnmitnahmen nach der starken Aufwärtsbewegung, welche vom Tief aus dem Jahre 2022 eingeleitet wurde. Die Hauptkorrekturziele befinden sich zwischen 60 und 70 USD. In dieser Zone erwäge ich den Aufbau von ersten Positionen. Diese Unterstützungen verbinden sich mit den Fibonacci-Retracements der letzten Aufwärtsbewegung. Zudem wird diese Zone durch den sukzessiv ansteigenden GD50 (monthly) verstärkt. Erste Turnaround-Anzeichen könnten entstehen, wenn der Widerstand bei 93 USD nachhaltig nach oben überwunden werden sollte. Von Seiten der Slow Stochastik besteht bislang noch kein Zeichen für ein Ende der Korrektur. Der Oszillator baut weiterhin die überkaufte Situation ab und steht unmittelbar vor dem unteren Extrembereich.
Bevorzugtes Szenario: Long-Einstieg zwischen 60 und 70 USD.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.