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Chartanalyse Shopify: Das E-Commerce-Betriebssystem zündet den Turbo

Chartanalysen Patrik Uhlschmied 28 Leser

Der E-Commerce-Gigant Shopify (ISIN: CA82509L1076) untermauerte mit seinem Zahlenwerk im Februar 2026 eindrucksvoll seine dominante Marktstellung. Der Umsatz sprang im Vergleich zum Vorjahr um beachtliche 24% auf 2,6 Mrd. USD für das Schlussquartal nach oben. Besonders beeindruckend entwickelte sich das bereinigte Ergebnis pro Aktie (EPS), welches mit 0,39 USD die Vorjahresmarke von 0,31 USD deutlich in den Schatten stellte. Ein zentraler Pfeiler der Wachstumsstory bleibt der Free-Cashflow. Dieser erreichte im vierten Quartal 512 Mio. USD, was einer Steigerung von 15% gegenüber dem Vorjahr entspricht und die operative Stärke des schlankeren Geschäftsmodells unterstreicht. Als entscheidende Erfolgskennzahl glänzte zudem das Gross Merchandise Volume (GMV), also das über die Plattform abgewickelte Warenvolumen, das um 18% auf 72 Mrd. USD zulegte. Hinter diesem Erfolg steht die konsequente Integration von künstlicher Intelligenz in die „Shopify Magic“-Tools, die Händlern massive Effizienzgewinne ermöglicht. Zudem trägt die Expansion in den Enterprise-Markt Früchte, da immer mehr Großkonzerne ihre Legacy-Systeme durch Shopify ersetzen. Für den Ausblick 2026 bleibt das Management gewohnt ambitioniert: Man erwartet ein Umsatzwachstum im hohen zweistelligen Bereich bei gleichzeitigem Fokus auf eine weitere Margenausweitung. Die Story hat sich vom reinen Shop-System zum unverzichtbaren Betriebssystem des globalen Handels gewandelt, was das Vertrauen der Investoren nachhaltig stärkt.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich Shopify inzwischen seit mehreren Jahren innerhalb eines völlig intakten Aufwärtstrendkanals. Grundsätzlich gilt: solange sich die Aktie in diesem Kanal bewegt, ist im übergeordneten Kontext mit weiter steigenden Kursen zu rechnen. Aktuell notiert Shopify unmittelbar vor der unteren Begrenzung. Diese verbindet sich ungefähr mit der Unterstützung bei 90 USD sowie der Zone zwischen dem 50er und 61,8er Fibonacci-Retracement der übergeordneten Aufwärtsbewegung. Die Slow Stochastik signalisiert inzwischen eine massiv überverkaufte Situation. Kann diese Zone angesteuert werden, erwäge ich den Aufbau erster Long-Positionen. Die übergeordneten Kursziele befinden sich bei ca. 130, 176 und 250 USD. Sollte Shopify sich in dieser Zone hingegen nicht stabilisieren können, befindet sich die nächste Auffangzone bei 69 USD.

Bevorzugtes Szenario: Long-Einstieg bei ca. 90 USD. Absicherung unter 69 USD.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.