Chartanalyse United Airlines: Rekordquartal, steigende Profitabilität und ein ambitionierter Ausblick für 2026
United Airlines (ISIN: US9100471096) hat im Januar 2026 beeindruckende Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt und damit ein starkes Signal an den Markt gesendet. Der Umsatz erreichte 15.4 Mrd. USD, ein Plus von 4.8% gegenüber dem Vorjahr . Beim Gewinn pro Aktie meldete das Unternehmen ein verwässertes EPS von 3.19 USD, während das bereinigte EPS bei 3.10 USD lag – trotz eines Belastungseffekts von 250 Mio. USD durch den US‑Government‑Shutdown und eines 0.85 USD‑Gegenwinds am Hub Newark. Besonders stark zeigte sich der Free‑Cashflow: Für das Gesamtjahr 2025 generierte United 2.7 Mrd. USD, getragen von robustem operativem Cashflow in Höhe von 8.4 Mrd. USD. Diese Finanzkraft ermöglicht es dem Unternehmen, seine ambitionierten Investitionspläne – darunter über 100 neue Flugzeugauslieferungen – fortzuführen und gleichzeitig die Verschuldung weiter zu reduzieren. Operativ profitierte United von einer Rekordzahl von 181 Mio. beförderten Passagieren sowie starkem Premium‑Segment‑Wachstum, das im vierten Quartal um rund 12% zulegte . Auch die Loyalitätsprogramme entwickelten sich dynamisch, was zusätzliche margenstarke Erlöse generierte. Für 2026 stellt das Management ein EPS‑Ziel von 12–14 USD in Aussicht – ein Wachstum von über 20% gegenüber 2025 und ein klares Zeichen für steigende Profitabilität trotz weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen .
Aus charttechnischer Sicht arbeitet die Aktie von United Airlines bislang am Ausbruch auf ein neues Allzeithoch. Zuvor bewegte sich die Aktie über mehrere Jahre hinweg in einer vergrößerten Seitwärtsphase. Mit dem Ausbruch über den ehemaligen Widerstand bei 95 USD erstreckte sich dadurch das Potenzial auf eine mehrjährige Aufwärtsbewegung. Gelingt nun der Anstieg über das aktuelle Allzeithoch bei ca. 118 USD, könnte ein neuer Aufwärtsimpuls entstehen. Solange dieser allerdings nicht folgt, sollte ein Pullback zurück zum GD50 (monthly, aktuell bei ca. 60 USD) eingeplant werden. Die relevanten Unterstützungen auf diesem Weg liegen bei 95 USD, gefolgt von 82 und 69 USD. Die Slow Stochastik signalisiert inzwischen wieder einen überkauften Zustand und könnte daher das untergeordnete Korrekturszenario unterstützen. Ich bleibe an der Seitenlinie.
Bevorzugtes Szenario: Pullback zum GD50 (monthly, aktuell bei 60 USD) abwarten.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.