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Dürr – Anlagenbauer überrascht mit Erhöhung der Prognosen zum Cashflow und zu Schulden.

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Kurz vor Weihnachten hat Dürr [WKN: 556520, ISIN: DE0005565204] laut Börse Online (Ausgabe 02/2026) den Aktionären noch eine erfreuliche Nachricht unter den Baum gelegt. Der Weltmarktführer bei Anlagen für Fahrzeuge und mit der Tochter Homag einer der größten Hersteller von Maschinen zur Verarbeitung von Holz für Möbel hat die Prognose für den Free Cashflow für das Gesamtjahr 2025 auf 100 bis 200 Mio. Euro erhöht, nachdem zuvor lediglich von 50 Mio. Euro ausgegangen worden war.

Gleichzeitig habe Dürr auch die Prognose für die Nettoschulden angepasst. Zuvor sei von einem Wert zwischen 250 und 300 Mio. Euro ausgegangen worden. Nunmehr werde lediglich ein Wert zwischen 75 und 175 Mio. Euro erwartet.

Höherer Free Cashflow und geringere Schulden durch vorgezogene Zahlungen von Kunden und verschobene Steuerzahlungen des Konzerns


Als Begründung für die Anpassung der Prognosen für die freien Mittelzuflüsse und geringeren Schulden seien vorgezogene Zahlungen von Kunden im 4. Quartal sowie verschobene Steuerzahlungen auf 290 bis 310 Mio. Euro Umsatz aus der Veräußerung der Sparte für Umwelttechnologien angeführt worden.

Für das Gesamtjahr 2025 werde von Analysten ein Konzernumsatz von 4,3 Mrd. Euro sowie ein Nettogewinn von 125 Mio. Euro erwartet. Bei der Dividende für 2025 soll es laut Analysten um 21,4 % auf 85 Cent je Aktie nach oben gehen. Börse Online rät bei dem weltweit führenden Anbieter von Lackieranlagen und Holzverarbeitungsmaschinen mit einem Kursziel von 33 Euro zum Kauf (45 % Potenzial).

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Bildherkunft: Dürr