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GFT digitalisiert die Banken. Kunde Deutsche Bank will die Online-Banken stärker attackieren!

Chart-Tweets Jörg Meyer

Eines der wachstumsstärksten Unternehmen aus dem IT-Sektor ist GFT (i), das mit 73 % der Erlöse stark in der Bankenbranche verankert ist. Dass man sich in den letzten Jahren diversifizierte und dadurch mehr auf Kunden aus der Industrie (16 % Umsatzanteil in 2021) sowie der Versicherungsbranche (11 % Umsatzanteil in 2021) fokussierte, wirkt sich positiv aus. Im Jahr 2022 wird das Unternehmenswachstum bei 29 % liegen. Per 2023 beträgt das KGV rund 17,5. Ein Wachstumstreiber ist, dass immer mehr Kunden größere und komplexere Digitalisierungsprojekte anstoßen, und das sollte sich bis Mitte der Dekade kaum ändern.

Einer der Top-30-Kunden ist die Deutsche Bank. Diese digitalisiert sich mehr, was für GFT die Chance auf Aufträge darstellt. Die Deutsche Bank plant im Jahr 2024 ein eigenständiges digitales, app-basiertes Angebot für Kunden mit Anlagebedarf an den Markt zu bringen. Es richtet sich an Menschen, die ihr Vermögen professionell verwalten und Wertpapiere selbst handeln wollen. Die Deutsche Bank geht mehr auf Konfrontationskurs zu den Onlinebanken, allerdings legt sie mehr Wert auf einen Vor-Ort-Kundenservice sowie Beratung per Chat und Telefon. Laut GFT werden in drei asiatischen Ländern noch 22 weitere digitale Banken aufgebaut. Auch davon sollte das Unternehmen profitieren. GFT hat beispielsweise BankLiteX entwickelt. Das ist eine modulare End-to-End-Lösung, mit der Unternehmen schneller als je zuvor eine cloudbasierte Digital-Bank-Sparte aufbauen und einsetzen können. Demnach lassen sich die ersten Funktionen eines digitalen Betriebs binnen drei Monaten einrichten.

Ich bin in der Aktie aktuell long und setze darauf, dass sie am unteren Rand der Trading-Range wieder nach oben dreht.

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