Dick's Sporting GoodsDI Kaufen
02.12. 21:59 118,899$ +1,18%
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Sportartikelverkäufer vertieft Partnerschaften mit Peloton und Nike - KGV-Bewertung unter 10!

Chart-Tweets AndreasZ

Rückläufige Verbraucherpreise und sinkende Frachtraten könnten die Inflation weiter einbremsen und dafür sorgen, dass auch die Konsumaktien weniger Gegenwind erfahren. Über eine anhaltend robuste Nachfrage berichtet die Einzelhandelskette Dick’s Sporting Goods (DKS). Heute gibt es bereits 868 Einzelhandelsfilialen in 47 US-Bundesstaaten, wobei die Marktanteile gemessen am Umsatz von 7 % vor der Pandemie auf bereits 10 % ausgeweitet werden konnten. Vertrieben Produkte von Nike, Adidas, Under Armour, Vans, YETI, Hoka One One, aber auch einige Eigenmarken. Auch der Fitnessgerätehersteller Peloton setzt beim Vertrieb künftig mit Dick’s Sporting Goods auf den ersten stationären Einzelhändler und will noch rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft Produkte in über 100 Filialen bringen.

Punkten möchte das Unternehmen mit seiner erweiterten Omnichannel-Strategie. Neue Ladenkonzepte mit einer virtuellen Driving Range oder Kletterwänden kommen bei den Kunden gut an. 70 % der Einnahmen werden über die über 25 Mio. ScoreCard-Treuemitglieder generiert. Gesammelte Daten zu über 150 Mio. Athleten helfen bei der Erstellung von Kundenprofilen, KI-basierten Produktempfehlungen und optimierten Marketingkampagnen. Hier setzt auch eine im November erweiterte Partnerschaft mit Nike an, um die jeweiligen Mitgliedschaftskonten zu verbinden und Zugang zu exklusiven Produkten und Rabatten zu liefern. Auch Abholungen und Rücksendungen von Nike-Artikeln können nahtlos über die Filialen abgewickelt werden.

Trotz der Inflation ist der Fitnesstrend intakt und auch Sportevents wie die Fußballweltmeisterschaft könnten neben der bereits spürbaren Rückkehr in die Schulen und Sportteams für Rückenwind sorgen. Ein Rekordumsatz im dritten Quartal und besser als erwartete Gewinnergebnisse liefern neuen Rückenwind. Herausgestochen haben dabei vor allem die vergleichbaren Ladenverkäufe mit einem Anstieg von 6,5 %, nachdem es im Vorjahr schon ein Plus von 12,8 % gab. Für das laufende Fiskaljahr wird die Gewinnprognose von 10 bis 12 USD auf 11,5 bis 12,1 USD je Aktie angehoben. Damit liegt der KGV bei unter 10. Auch bei den vergleichbaren Filialumsätzen scheint der Pessimismus bisher zu groß. Statt einem Rückgang von 6 bis 2 %, sollen es nur noch 3 bis 1,5 % sein. Die Aktie könnte nun eine mehrmonatige Konsolidierung nach oben verlassen.
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