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IBM (IBM) – Der US-IT- und KI-Veteran sieht Künstliche Intelligenz als zentralen Wachstumsmotor bis 2030 – große Chancen, aber auch strategische Risiken für Anleger!

Chart-Tweets Leonid Kulikov

Künstliche Intelligenz entwickelt sich nach Einschätzung von IBM vom Effizienzwerkzeug zum entscheidenden Innovationstreiber der globalen Wirtschaft. Eine neue Studie des IBM Institute for Business Value, für die 2.007 Top-Führungskräfte weltweit befragt wurden, zeigt einen tiefgreifenden Wandel: Während heute rund 40 % der Unternehmen KI bereits spürbar zum Umsatz beitragen sehen, erwarten bis 2030 fast 79 % der Entscheider einen signifikanten Erlösbeitrag. Gleichzeitig prognostizieren die Befragten einen Anstieg der KI-Investitionen um rund 150 % bis zum Ende des Jahrzehnts. Besonders bemerkenswert ist der geplante Strategiewechsel: Laut Studie sollen künftig etwa 62 % der KI-Ausgaben in Innovation fließen, nachdem aktuell noch fast die Hälfte auf reine Effizienzsteigerung entfällt.

Für Investoren zeichnet sich damit ein attraktives, aber anspruchsvolles Bild. Einerseits erwartet IBM bis 2030 einen durchschnittlichen Produktivitätszuwachs von 42 %, der laut 70 % der Befragten direkt wieder in Wachstum investiert werden soll. Unternehmen, die KI breit skalieren und dabei verstärkt auf kleinere, maßgeschneiderte Modelle setzen, rechnen laut Studie mit bis zu 24 % höherer Produktivität und rund 55 % besseren operativen Margen. Andererseits offenbart die Untersuchung erhebliche Umsetzungsrisiken: Nur 24 % der Führungskräfte geben an, klar zu wissen, woher künftige KI-Umsätze stammen sollen, und 68 % fürchten ein Scheitern ihrer KI-Strategien durch mangelhafte Integration in das Kerngeschäft. Auch beim Zukunftsthema Quantencomputing klafft eine Lücke zwischen Erwartung und Realität – zwar rechnen 59 % mit einem disruptiven Einfluss quantengestützter KI, doch nur 27 % planen deren Einsatz bis 2030. IBM positioniert sich selbst als einer der großen Profiteure dieses strukturellen Wandels.

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