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Genmab A/S: Analysten reagieren positiv auf den Abschluss der Merus-Übernahme

Chart-Tweets Marvin Herzberger

Genmab A/S ist ein Pharmaunternehmen, welches als hochspezialisierte Innovationsschmiede für Antikörpertherapien agiert, die das menschliche Immunsystem gezielt gegen Krebs mobilisieren. Der Kern des Geschäftsmodells basiert auf proprietären Technologieplattformen wie "DuoBody" und "HexaBody", die es ermöglichen, bispezifische Antikörper zu entwickeln, die gleichzeitig an zwei verschiedene Zielmoleküle binden können. Der Konzern wandelt sich von einem Forschungslabor, das seine Erfindungen frühzeitig auslizenziert und von Lizenzgebühren lebt, hin zu einem vollintegrierten Biotechnologiekonzern, der seine Medikamente selbst vermarktet. Diese Transformation zielt darauf ab, die volle Wertschöpfungskette im Haus zu behalten und somit langfristig deutlich höhere Margen zu erzielen.

Der Jahresbeginn 2026 steht ganz im Zeichen der aggressiven Portfolio-Erweiterung, die durch die nun abgeschlossene Übernahme des niederländischen Biotech-Unternehmens Merus N.V. definiert wird. In den jüngsten Pressemitteilungen kristallisierte sich heraus, dass die Integration dieser 8-Milliarden-Dollar-Akquisition schneller und reibungsloser verläuft als ursprünglich vom Markt erwartet.

Mit diesem Zukauf hat Genmab sein Lösungsangebot für Patienten massiv erweitert, insbesondere durch das Krebsmedikament Petosemtamab. Dieses Präparat adressiert Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren, eine Indikation mit hohem medizinischen Bedarf, und ergänzt das bestehende Portfolio um das eigene Lymphom-Medikament Epkinly (Tepkinly in Europa) perfekt. Für den Kunden bietet Genmab nun ein breiteres Arsenal an präzisen Immuntherapien für sowohl flüssige als auch feste Tumore an, was die Abhängigkeit von einzelnen Produkten drastisch reduziert. Jefferies hat hierauf reagiert, indem die Einschätzung am 17. Februar auf "Buy" mit einem Kursziel von 2.650 DKK wieder aufgenommen wurde.
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