Dave (DAVE) digitale Bankdienstleistungen für Menschen, die von Gehaltsscheck zu Gehaltsscheck leben. Dank KI-Algorithmen soll anders als bei Banken auf traditionelle Bonitätsscores und statische Risikomodelle verzichtet werden. Die Anzahl der monatlich aktiven Mitglieder mit mehreren Transaktionen stieg im 4. Quartal um 19 % auf 2,9 Mio. an, wobei damit das große Marktpotenzial von potenziell 185 Mio. Kunden noch lange nicht ausgeschöpft ist. Die Anhebung der Abonnementgebühren für Neukunden von 1 auf 3 USD steigerte die Abo-Erlöse um 92 %.
Gründer und CEO Jason Wilk sieht eine Bestätigung für den funktionierenden Wachstumsalgorithmus auch darin, dass der Umsatz pro Nutzer (ARPU) im letzten Quartal erneut um 36 % gesteigert werden konnte. Beim wichtigen Produkt ExtraCash für Gehaltsvorschüsse von bis zu 500 USD konnte die KI-Engine CashAI v5.5 die Ausfallquote bei 28 Tagen Überfälligkeit auf 1,89 % signifikant senken, obwohl das Kreditvergabevolumen für ExtraCash im selben Quartal um 50 % auf einen Rekordwert von 2,2 Mrd. USD anstieg. Auch die Dave Card wird in Verbindung damit immer häufiger für alltägliche Zahlungen eingesetzt, wobei nun ab April auch Kundentests für den Einstieg in den Buy Now, Pay Later-Markt gestartet werden. Konsumenten sollen Dave nicht nur für absolut notwendige Rechnungen, sondern auch für den Konsum nutzen können.
Mit einem Umsatzplus von über 62 % auf 163,7 Mio. USD (Konsens: 157,2 Mio. USD) konnten die Erlöse nun drei Quartale in Folge um über 60 % zulegen. Auch der Nettogewinn verzeichnete eine starke Verbesserung von über 93 %. Überzeugen kann nun erneut die Gewinnprognose für das Fiskaljahr 2026 mit 14 bis 15 USD je Aktie (Konsens: 13,89 USD). Auch der Umsatzausblick fällt mit 690 bis 710 Mio. USD (Konsens: 633,3 Mio. USD) deutlich höher als bisher angenommen, was einem Wachstum von 25 bis 28 % entspricht. Das laufende Aktienrückkaufprogramm wurde von 125 Mio. auf 300 Mio. USD aufgestockt.