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Smith & Wesson Brands (SWBI) – Der US-Waffenhersteller überrascht mit starkem Umsatzwachstum und plant Produktionsausweitung!

Chart-Tweets Leonid Kulikov

Der US-Waffenhersteller Smith & Wesson Brands überzeugt im dritten Quartal seines Geschäftsjahres mit deutlich besseren Zahlen als erwartet und signalisiert gleichzeitig eine steigende Nachfrage nach seinen Produkten. Die operative Dynamik wird vor allem durch eine starke Nachfrage im Kerngeschäft mit Kurzwaffen getragen. Laut Unternehmensangaben steigen die ausgelieferten Stückzahlen im Sportartikelhandel um 28 %, obwohl der staatliche Hintergrundcheck-Indikator für Waffenverkäufe (NICS) im gleichen Zeitraum um 2,2 % rückläufig ist. Finanzchefin Deana McPherson erklärt, dass der Konzern nach einem Jahr konsequenter Lagerbestandsreduktion nun wieder verstärkt auf Produktionsausweitung setze, um die Nachfrage besser bedienen zu können. Für das laufende vierte Quartal stellt das Management daher ein Umsatzwachstum von etwa 10 % bis 12 % im Vergleich zum Vorjahr in Aussicht.

Gleichzeitig könnten steigende Produktionsvolumina auch die Margen weiter verbessern. Analysten bleiben entsprechend positiv: Der aktuelle Konsens stuft die Aktie im Schnitt mit „Buy“ ein, während das mittlere Kursziel der Wall Street mit rund 13,50 USD etwa 12 % über dem jüngsten Kursniveau liegt. Smith & Wesson zählt zu den traditionsreichsten Waffenherstellern der USA und produziert ein breites Sortiment an Pistolen, Revolvern sowie Sport- und Selbstverteidigungswaffen. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte hauptsächlich über den zivilen Markt, darunter Sportschützen, Jäger sowie Händler im Outdoor- und Sportsegment. Wachstumstreiber sind neben der starken Markenbekanntheit vor allem neue Produktlinien und eine kontinuierliche Erweiterung des Sortiments. Für Anleger bleibt der Titel jedoch ein zyklisches Investment, dessen Nachfrage stark von politischen Debatten, regulatorischen Rahmenbedingungen und Konsumtrends im US-Waffenmarkt beeinflusst wird.

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