Die US-Navy hat ein Defizit bei Minenräum-Kapazitäten und kaum noch Boote in der Reserve, wenn die Medienmeldungen stimmen. Donald Trump polterte bereits, die USA hätten zuletzt 30 iranische Minenleger präventiv zerstört. Ob diese tatsächlich Minen gelegt hatten, lässt er offen. Wenn die USA beispielsweise die Energieinfrastruktur auf Kharg zerstören, dürfte eine tatsächliche Verminung der Straße von Hormus sehr wahrscheinlich werden.
Die Lösung: Autonome Robotik statt Menschenleben Exail liefert ein komplettes Ökosystem für die Minenräumung. Autonome Überwasserschiffe wie die Inspector 125 fungieren als Mutterschiffe, die unter Wasser autonome A18-M Drohnen zur Detektion aussenden. Sobald eine Mine identifiziert ist, kommt die K-STER zum Einsatz - eine spezialisierte "Kamikaze-Drohne", die das Zielobjekt ferngesteuert neutralisiert. Das Auftragsbuch von Exail ist mit 1,074 Milliarde Euro prall gefüllt.
Die "Dronisierung" des Seekriegs Der technologische Graben zwischen Exail und dem Rest der Welt wird tiefer. Während alte Systeme nur zu 5 % aus Drohnenwerten bestanden, machen autonome Systeme in modernen Programmen heute 25 % bis 100 % des Auftragswerts aus. Beispielsweise hat die NATO hat gerade erst einen Folgeauftrag über 40 Millionen Euro für die Identifikations- und Zerstörungsdrohne K-STER platziert. Eine führende Navy hat die DriX H-9 Drohne bestellt, um Luftbedrohungen (Drohnenschwärme) direkt auf See abzufangen.
Trader-Fazit Sollte die Straße von Hormus in einer Eskalation wirklich vermint werden, dürfte der Markt eine ansteigende Nachfrage bei Exail nach den Wasserdrohnen einpreisen. Die Aktie, welche am 52-Wochenhoch notiert, stehe damit vor der Trendfolge.