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30.03. 18:12 153,440$ +5,60%
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Insmed dominiert den Atemwegsmarkt – Umsatz soll 2026 mehr als verdoppelt werden!

Chart-Tweets AndreasZ

Insmed (INSM) hat sich als biopharmazeutisches Unternehmen auf die Entwicklung und Vermarktung von Therapien für schwere, seltene und bislang unzureichend behandelte Atemwegs- und Entzündungskrankheiten spezialisiert. Mit ARIKAYCE und BRINSUPRI sollen die Erlöse im Jahr 2026 mehr als verdoppelt werden. Die Experten von Morgan Stanley heben das Kursziel am 30. März von 166 auf 212 USD an und stufen zugleich von „Equal Weight“ auf „Overweight“. Allein die BRINSUPRI-Verkäufe sollen 2026 bei 1,2 Mrd. USD liegen.

Mit den am 23. März veröffentlichten positiven Ergebnissen der Phase 3b ENCORE-Studie könnte ARIKAYCE künftig alle MAC-Lungenerkrankungspatienten (nicht nur refraktär) versorgen, was das Patientenpotenzial von bisher 30.000 auf über 200.000 vervielfachen könnte. Zulassungsanträge sind für die 2. Jahreshälfte 2026 bei der FDA und japanischen PMDA geplant.

BRINSUPRI (Brensocatib) gilt als bisher einziges in den USA und der EU zugelassenes Medikament zur Behandlung von nicht-zystischer Fibrose-Bronchiektasie (NCFB). Im 4. Quartal gab es Rekord-Therapiestarts, wobei erst weniger als 5 % des Marktpotenzials ausgeschöpft sind. Das Management bestätigte erneut das Spitzenumsatzpotenzial von über 5 Mrd. USD allein mit dieser Erstindikation. Nur 15 Arzneimittel in der Geschichte konnten in den Quartalen 2 bis 5 nach dem Marktstart die Milliarden-Marke knacken, wobei jedes einzelne davon später zu Marktwerten von über 70 Mrd. USD führte.

Hinzukommen Wachstumschancen mit einer geplanten Phase-3-Studie bei TPIP (Treprostinil Palmitil Inhalation Powder) zur Behandlung pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH), womit Marktanteile von Tyvaso DPI gewonnen werden könnten. Im 4. Quartal konnten die Erlöse um 152,6 % auf 263,8 Mio. USD (Konsens: 221,9 Mio. USD) gesteigert werden. Mit 1,4 Mrd. USD an liquiden Mitteln soll ohne weitere Kapitalbeschaffung ein positiver Cashflow erreicht werden. Die Aktie könnte mit dem neuen Analystensupport im Rücken den GD 200 zurückerobern und dadurch aus dem Abwärtstrend ausbrechen. Für Trader entstehen dadurch neue Kaufsignale.

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