Erasca, aus den USA, ist auf die Entwicklung von Präzisionsonkologie-Therapien spezialisiert, die den sogenannten RAS/MAPK-Signalweg bei Krebszellen blockieren sollen. Analysten bezeichnen 2026 als das bisher wichtigste und katalysatorreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte. Am 18. März hob JPMorgan das Kursziel für die Aktie von 24 auf 25 USD an, was trotz der fulminanten Rallye der letzten Monate immer noch ein Potenzial von mehr als 50 % ergibt.
Anfang Januar 2026 gab es wichtige Fortschritte bei einem erweiterten Patentschutz für ERAS-0015, einem sogenannten Pan-RAS "Molecular Glue". Zudem wurde Ende Februar ein wichtiges US-Patent für den Pan-KRAS-Inhibitor ERAS-4001 erteilt. Dabei war der März sowieso vollgepackt mit wichtigen strategischen Meilensteinen. Am 10. März zog Erasca eine Option, um sich die weltweiten Rechte für ERAS-0015 zu sichern – das schließt nun auch die riesigen Märkte China, Hongkong und Macau mit ein. Nur wenige Tage zuvor, am 5. März, verkündete das Unternehmen eine spannende klinische Kooperation mit Tango Therapeutics, um ERAS-0015 in Kombination mit Vopimetostat zu evaluieren.
Erasca ist noch nicht profitabel und verbrennt Geld. Diesbezüglich gab es aber Ende Januar gute News. So hat Erasca Ende Januar, um die teuren Studienjahre 2026 und 2027 abzusichern, eine stark überzeichnete Kapitalerhöhung von über 150 Mio. USD erfolgreich abgeschlossen.
Die Aktie konsolidierte die letzten Wochen und könnte nun bereit sein, die enge Base nach oben zu verlassen. Bei 16,50 USD habe ich mir einen Alarm gesetzt. (ERAS)