In CACI bin ich selbst langfristig investiert. Und ich kann mir vorstellen, die Position weiter auszubauen. Warum?
Das Unternehmen hat am 6. August seine Zahlen zum 4. Quartal und zugleich den Ausblick für 2027 vorgelegt. Was spannend ist: Der Ausblick zeigt eine klare Verschiebung hin zu margenstärkeren Geschäftsfeldern.
CEO John Mengucci berichtete für das Gesamtjahr 2026 ein Umsatzwachstum von 11 % bei einer EBITDA-Marge von 12,3 % und einem freien Cashflow von 735 Mio. USD. Der Auftragseingang lag bei über 10 Mrd. USD, das Book-to-Bill-Verhältnis bei 1,1.
Für 2027 wird ein Umsatz zwischen 10,65 Mrd. USD und 10,85 Mrd. USD sowie eine EBITDA-Marge im hohen Bereich um 12 % in Aussicht gestellt. Der freie Cashflow soll auf mindestens 900 Mio. USD steigen.
Zentraler Treiber dieser Margenausweitung ist die vollzogene Integration von ARKA in den Bereich Raumfahrt und Aufklärung. Mengucci sprach von einem ersten gemeinsamen Auftrag, der die Fähigkeiten beider Unternehmen im Bereich Trägersysteme, Nutzlastentwicklung und Bodensystem-Software kombiniert, sowie von einem klassifizierten Programm im Bereich Counter-Space, bei dem sich CACI gegen etablierte Rüstungskonzerne durchsetzte.
Auch im Bereich elektronische Kriegsführung zeigt sich operative Dynamik: Das Spectral-Programm erreichte Milestone-C und geht in die Serienproduktion, die Auslieferung startet in der zweiten Jahreshälfte 2027.
Zusätzlich sicherte sich CACI einen separaten Auftrag über 500 Mio. USD für das Domestic-Shield-Programm im Bereich Drohnenabwehr. Angesichts der margenstärkeren Ausrichtung auf Raumfahrt und elektronische Kriegsführung sowie der beschleunigten Entschuldung bis Mitte 2027 bietet das aktuelle Bewertungsniveau Potenzial für eine Neubewertung, zumal die Bewertung mit einem KGV von 17 unter dem der Peer-Group von 23 liegt.
Die Aktie könnte nun schnell das Allzeithoch bei 680 USD in Angriff nehmen. (CACI)