Ero Copper, mit einer Marktkapitalisierung von 3,6 Mrd. USD, kommt aus Kanada, betreibt drei Minen in Brasilien und erwirtschaftet rund 77 % der Umsätze mit Kupfer sowie 23 % mit Gold. Am 5. August hat das Unternehmen starke Q2-Zahlen vorgelegt, wobei sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnerwartungen übertroffen wurden.
Was das Geschäft weiter treiben dürfte ist die Furnas-Partnerschaft mit dem Bergbaukonzern Vale. Im Rahmen der 2024 geschlossenen Vereinbarung übernimmt Ero Copper drei Arbeitsphasen auf dem Vale-eigenen Minengelände und erhält dafür einen Anteil von 60 % am Projekt.
Das Marktumfeld stützt zudem das Geschäft. Bei Kupfer erwarten Analysten mittelfristig nämlich eine Angebotslücke, die Preise und Investitionskapital für Minenbetreiber steigen ließe. Kurzfristig gelten die Preise als stabil bis leicht rückläufig, aber deutlich über dem Niveau vor dem jüngsten Aufwärtszyklus.
Nach den jüngsten Quartalszahlen könnte die Aktie nun, dank einer soliden Bilanz, dem planmäßigen Furnas-Fortschritt und dem günstigen Rohstoffumfeld, bereit sein, auf ein neues Allzeithoch auszubrechen. (ERO)