Ooma hat sich auf moderne und kostengünstige Kommunikationslösungen spezialisiert, die Telefonie, Textnachrichten und Videofunktionen umfassen. Mit dem Kernprodukt "Ooma Office" richtet man sich an kleine und mittlere Firmen, die professionelle, aber dennoch leicht zu implementierende Kommunikationssysteme für ihren Arbeitsalltag benötigen. Am 26. August legte das Unternehmen starke Zahlen zum 2. Quartal vor.
Der Haupttreiber für das Umsatzwachstum von 25 % auf Jahressicht war AirDial. Dabei handelt es sich um eine Lösung zum Ersatz klassischer Kupfer-Telefonleitungen. Die Umsätze aus diesem Segment wuchsen im 2. Quartal um 75 % gegenüber dem Vorjahr, das Unternehmen gewann zwei neue Vertriebspartner hinzu und zählt inzwischen über 40 Reseller. Ein Krankenhaussystem orderte knapp 200 AirDial-Leitungen und über 1.000 UCaaS-Plätze. Zweiter Wachstumstreiber ist Künstliche Intelligenz. Ooma führte im 2. Quartal KI-Transkription und KI-Insights in der Pro-Plus-Stufe ein sowie zwei eigenständige KI-Dienste, einen KI-Anrufbeantworter und eine KI-Rezeption. Für das 3. Quartal kündigte das Unternehmen ein "AI Productivity Pack" mit rund zehn Funktionen an.
Für das Gesamtjahr 2027 erhöhte Ooma die Umsatzprognose auf 332 bis 333,5 Mio. USD und den Gewinn je Aktie auf 1,35 bis 1,38 USD. Am 29. September lädt Ooma zu einem Investorentag an der New York Stock Exchange, bei dem die mittelfristigen Ziele detaillierter vorgestellt werden sollen.
Angesichts von AirDial und neuen KI-Erlösquellen könnte man jetzt auf einen weiteren Kursanstieg bei der Aktie über die nächsten Wochen Richtung 30 USD setzen. (OOMA)