Ford spricht mit US-Regierung über Militäraufträge
DEARBORN (dpa-AFX) - Der amerikanische Autoriese Ford
Vor zwei Wochen hatte das "Wall Street Journal" geschrieben, die US-Regierung wolle Autobauer wie Ford und General Motors
Farley sagte nun auch, der Konzern wolle als großer Kunde die Verlagerung verschiedener Zulieferer in die USA etwa für Chips und Batterien fördern. Auf kurze Sicht sei dies möglicherweise der größte Beitrag, mit dem Ford den USA helfen könne, sagte der Firmenchef.
Im vergangenen Quartal profitierte Ford davon, dass der Konzern mehr große und teurere Fahrzeuge verkaufen konnte. Der Umsatz legte um sechs Prozent auf 43,3 Milliarden US-Dollar (37 Milliarden Euro) zu. Zugleich übertraf Ford mit einem bereinigten operativen Gewinn von 3,5 Milliarden Dollar deutlich die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten, die eher mit 1,3 Milliarden Dollar gerechnet hatten.
Unter dem Strich verbuchte Ford einen Konzerngewinn von 2,5 Milliarden Dollar - nach 500 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. In seiner Elektroauto-Sparte fuhr Ford allerdings mit einem operativen Verlust von 777 Millionen Dollar abermals tiefrote Zahlen ein./so/DP/zb