ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Fed-Aussagen lasten auf US-Börsen
NEW YORK (dpa-AFX) - Anleger haben am Mittwoch die Aussagen der US-Notenbank zum Zinsentscheid am Aktienmarkt mit deutlichen Verlusten quittiert. Zuerst belasteten wieder anziehende Ölpreise wegen neuer iranischer Attacken. Die Notenbank Fed beließ dann ihren Leitzins erwartungsgemäß unverändert, sorgte aber im Nachgang für Schwankungen. Letztlich rutschten die Indizes allesamt deutlich in die Verlustzone ab. Mit Respekt begegneten die Anleger auch den nach Börsenschluss veröffentlichten Resultaten der Tech-Schwergewichte Microsoft
Belastend wirkten die Begleitaussagen der Fed. Marktbeobachter hoben vor allem hervor, dass die Zinsentscheidung nicht einstimmig fiel. "3 Gegenstimmen zeigen, dass eine Zinserhöhung innerhalb der Fed offensichtlich kontrovers diskutiert wurde", schrieb Thomas Altmann von QC Partners. Damit bleibe eine Zinserhöhung im September im Bereich des Möglichen.
Der zuletzt in Rekordnähe angekommene Dow Jones Industrial
Im Technologiebereich ging die jüngste Talfahrt weiter. Ein kurzer Versuch des Aufbäumens scheiterte im Handelsverlauf. Der Nasdaq 100
Die Nervosität der Anleger trieb die Aktien von KI-Profiteuren am Ende wieder klar in die Verlustzone. Allen voran galt dies für die seit einiger Zeit schon abgestraften Chipwerte, wie der Kurs von Micron
Die Abneigung für Aktien mit KI-Bezug hatte auch ihre Auswirkungen auf Caterpillar
Die Ölpreise zogen wieder stark an, weil neue iranische Attacken die jüngste Hoffnung auf eine Rückkehr an den Verhandlungstisch zunichtemachen. US-Präsident Donald Trump kündigte Vergeltung an. Dies hievte zwar die Kurse der großen US-Ölkonzerne wie Chevron
Im Standardwerte-Bereich brachten einige Zahlenvorlagen dem Gesamtmarkt keine Entlastung. Papiere des Kreditkartenanbieters Visa
Ford
Ein besonders starkes Plus von 12 Prozent verzeichnete GE Healthcare