Bayer/Studiendaten: Kerendia hilft bei hypertensiver Nephropathie
BERLIN/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Das Herz- und Nierenmedikament Kerendia von Bayer
Das teilte Bayer am Sonntag im Rahmen des Kongresses der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in München mit. Im Vergleich zu einem Placebo sei auch das kombinierte renale und kardiovaskuläre Risiko reduziert worden. Für die betroffene Patientengruppe seien bislang nur wenige leitliniengerechte Therapieoptionen verfügbar.
Kerendia (teils auch als Firialta) wird in vielen Ländern bereits zur Behandlung der chronischen Nierenerkrankung (CKD) in Verbindung mit Typ-2-Diabetes (T2D) sowie gegen Herzinsuffizienz eingesetzt. Für die Behandlung der nicht-diabetischen CKD liegt derzeit keine Zulassung für Finerenon vor.
Das noch junge Medikament zählt zu den Treibern der Pharmasparte. Allein im ersten Halbjahr 2026 wuchsen die Erlöse mit Krendia im Jahresvergleich um 75 Prozent auf 603 Millionen Euro./mis/zb