Infront EU 50III Kaufen
20.10. 19:33 6.146,81 +0,09%
Infront FrankreichIII Kaufen
20.10. 19:33 7.858,54 +0,55%
Infront GB 100III Kaufen
20.10. 19:33 10.753,08 +0,37%
Infront SchweizIII Kaufen
20.10. 19:33 14.501,25 +1,35%
20.10. 18:14

ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Nahost-Friedenshoffnung im späten Handel stützt


PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Vage Hoffnungen auf eine Friedenslösung im US-Iran-Konflikt haben den europäischen Börsen am Dienstagnachmittag etwas Halt gegeben. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 machte seine Verluste zeitweise wett, aus dem Handel ging er aber mit einem Minus von 0,38 Prozent auf 6.121,66 Punkte. KI-Sorgen blieben eine Belastung.

Die Märkte reagierten offenbar auf die erneute Verbreitung früherer Schlagzeilen des pan-arabischen Medienunternehmens Al-Araby Al-Jadeed, in denen auf einen Kompromissvorschlag der Vermittler aus Katar und Pakistan hingewiesen wurde. Dieser werde angeblich den Forderungen sowohl der US-amerikanischen als auch der iranischen Seite gerecht.

Der Schweizer Leitindex SMI baute seine Gewinne am Nachmittag aus, daraus resultierte zum Handelsende ein Plus von 0,76 Prozent auf 14.478,37 Punkte. Der britische FTSE 100 dämmte sein Minus auf 0,29 Prozent ein und ging mit 10.733,00 Zählern aus dem Handel. In New York notierten die wichtigsten Indizes zum europäischen Börsenschluss im Plus.

Schwächster Sektor waren die Industriewerte . Auf ihnen lasteten die zwischen 2,2 und 5 Prozent hohen Verluste der Schwergewichte ABB , Schneider Electric und Siemens . Die Aktien des Schweizer Konzerns ABB waren nach Quartalszahlen unter Druck geraten. Zwar hatte das Unternehmen die Ziele leicht nach oben angepasst. Händler verwiesen jedoch auf die derzeit schwache Stimmung im Sektor. Der Gewinn je Aktie von ABB sei zudem hinter den Erwartungen geblieben, hieß es von Berenberg.

Auch der Technologiesektor verbuchte Abgaben. Hier belasteten die Verluste von Halbleiter-Papieren. So verloren die Aktien von ASML 2,7 Prozent. "Die Börsen müssen derzeit die Übertreibungen der vergangenen KI-Euphorie verdauen", merkte Marktanalyst Andreas Lipkow von CMC Markets an. "Auf den Rausch folgt jetzt der Kater, und die Ausnüchterungsphase könnte noch einige Handelstage andauern."

Gefragt waren defensive Branchen und hier vor allem Pharmatitel . Roche profitierten von einer Hochstufung durch Oddo auf "Outperform" und gewannen 2,6 Prozent./ajx/he