Aktien Wien Schluss: Dämmt Verluste im Verlauf ein
WIEN (dpa-AFX) - Der Wiener Aktienmarkt ist am Dienstag im Minus aus dem Handel gegangen, konnte die anfänglichen starken Verluste aber noch etwas eindämmen. Der Leitindex ATX
Die Märkte reagierten auf vage Hoffnungen, dass es im festgefahrenen Konflikt zwischen den USA und dem Iran eine Lösung geben könnte, hieß es. Es gibt Gerüchte über einen möglichen Kompromissvorschlag von Vermittlern aus Katar und Pakistan, der den Forderungen beider Seiten gerecht werden soll.
Nachdem der Preis für Rohöl der Sorte Brent wegen der Sorge vor weiteren Angriffen auf Öltanker in der Straße von Hormuz fast auf 112 Dollar je Barrel und damit auf den höchsten Stand seit fünf Monaten gestiegen war, fielen sie im Verlauf wieder. Zuletzt lagen sie bei 108,4 Dollar und damit 1,1 Prozent unter dem Vortagesschluss.
Sorgen über die weitere Entwicklung im Technologiesektor haben die Anleger an den Börsen anfänglich auf Trab gehalten. Das spürt auch der steirische Halbleiterhersteller AT&S
Ein Gericht im russischen Kaliningrad gab einer Klage des russischen Strabag
Die weiteren im ATX schwer gewichteten Bank-Titel gaben nach. Erste Group
Die Analysten der Deutsche Bank Research haben ihr Kursziel auch für die Aktien des steirischen Anlagenbauers Andritz
Die Analysten der Wiener Privatbank haben ihr "Kaufen"-Votum für die Aktien der Schoeller-Bleckmann (SBO) nach Zahlen für das zweite Quartal bestätigt. Auch das Kursziel (fairer Wert) für die Titel des Ölfeldausrüsters wurde mit 45,10 Euro bestätigt. SBO verloren 1,0 Prozent auf 29,15 Euro.
Die fallenden Ölpreise zogen OMV