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Drägerwerk AG & Co. KGaA: Dräger mit höherem Umsatz und Ergebnis in den ersten neun Monaten 2026
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Quartals-/Zwischenmitteilung/Quartalsergebnis
Drägerwerk AG & Co. KGaA: Dräger mit höherem Umsatz und Ergebnis in den
ersten neun Monaten 2026
29.10.2026 / 07:30 CET/CEST
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Dräger mit höherem Umsatz und Ergebnis in den ersten neun Monaten 2026
* Auftragseingang spürbar erhöht
* Umsatzwachstum in beiden Segmenten
* EBIT um fast die Hälfte gestiegen - positive Einmaleffekte durch
Zollrückerstattungen
Lübeck - Die Drägerwerk AG & Co. KGaA hat ihren Auftragseingang in den
ersten neun Monaten 2026 um etwa 79 Mio. Euro auf rund 2.674 Mio. Euro
gesteigert (9 Monate 2025: 2.594,1 Mio. Euro). Der Umsatz erhöhte sich um
etwa 110 Mio. Euro auf rund 2.454 Mio. Euro (9 Monate 2025: 2.343,5 Mio.
Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg um etwa 35 Mio. Euro
auf 111,8 Mio. Euro (9 Monate 2025: 77,1 Mio. Euro). Die EBIT-Marge
verbesserte sich auf 4,6 Prozent (9 Monate 2025: 3,3 Prozent). Das EBIT
enthielt Einmaleffekte aus Zollrückerstattungen.
"Die Nachfrage nach unserer ,Technik für das Leben' hat sich in den ersten
neun Monaten 2026 spürbar erhöht, und auch der Umsatz ist kräftig gestiegen.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern lag - aufgrund der Rückerstattung von im
Vorjahr gezahlten US-Zöllen, aber auch dank der guten operativen Entwicklung
- deutlich über dem Vorjahresniveau", sagt Stefan Dräger,
Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG. "Wir sind
zuversichtlich, unsere Jahresziele zu erreichen."
Auftragseingang weiter gestiegen
Der Auftragseingang im Konzern ist in den ersten neun Monaten 2026
währungsbereinigt um 3,6 Prozent auf 2.673,5 Mio. Euro gestiegen (9 Monate
2025: 2.594,1 Mio. Euro). Größter Wachstumstreiber war Deutschland mit einem
deutlichen Plus von rund 15 Prozent. In den Regionen Europa, Naher Osten und
Afrika (EMEA) sowie Asien-Pazifik (APAC) legte die Nachfrage ebenfalls zu.
Die Region Amerika verzeichnete einen Rückgang. Wesentlicher Grund hierfür
war das hohe Vorjahresniveau: Im zweiten Quartal 2025 hatte Dräger einen
Großauftrag für Krankenhausinfrastruktursysteme aus Mexiko erhalten.
Im Segment Medizintechnik sank der Auftragseingang währungsbereinigt um 3,5
Prozent auf 1.430,7 Mio. Euro (9 Monate 2025: 1.495,5 Mio. Euro). Ohne
Berücksichtigung des Großauftrags im Vorjahr wäre er währungsbereinigt
annähernd stabil geblieben.
Im Segment Sicherheitstechnik stieg der Auftragseingang währungsbereinigt
deutlich um 13,1 Prozent auf 1.242,8 Mio. Euro (9 Monate 2025: 1.098,6 Mio.
Euro). Zu dieser Entwicklung konnten alle Regionen und alle Produktbereiche
beitragen.
Kräftiges Umsatzwachstum in beiden Segmenten
Der Konzernumsatz stieg in den ersten neun Monaten 2026 währungsbereinigt um
5,3 Prozent auf 2.453,9 Mio. Euro (9 Monate 2025: 2.343,5 Mio. Euro). Im
Segment Medizintechnik erhöhte sich der Umsatz währungsbereinigt um 4,4
Prozent auf 1.367,0 Mio. Euro (9 Monate 2025: 1.322,3 Mio. Euro). Im Segment
Sicherheitstechnik stieg der Umsatz währungsbereinigt um 6,5 Prozent auf
1.087,0 Mio. Euro (9 Monate 2025: 1.021,2 Mio. Euro).
Ergebnis deutlich über Vorjahr
Das EBIT stieg um fast die Hälfte auf 111,8 Mio. Euro (9 Monate 2025: 77,1
Mio. Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich ebenfalls deutlich um 1,3
Prozentpunkte auf 4,6 Prozent (9 Monate 2025: 3,3 Prozent).
Das EBIT der ersten neun Monate enthielt Einmaleffekte von 27,9 Mio. EUR aus
Zollrückerstattungen. Davon entfielen 7,8 Mio. EUR auf das zweite Quartal
und 20,1 Mio. EUR auf das dritte Quartal. Ein Teil dieser Rückerstattungen -
insgesamt 3,8 Mio. EUR - betrifft Zollaufwendungen aus dem laufenden
Geschäftsjahr und ist demnach ergebnisneutral. Gleichzeitig fielen in den
USA im laufenden Jahr Zollaufwendungen in Höhe von 25,8 Mio. Euro an, die
nach heutiger Rechtslage nicht erstattungsfähig sind.
Die Bruttomarge profitierte von den Zollrückerstattungen mit rund einem
Prozentpunkt. Sie legte um 1,7 Prozentpunkte auf 46,8 Prozent zu (9 Monate
2025: 45,1 Prozent). Die Funktionskosten lagen in den ersten neun Monaten
2026 5,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Die wesentlichen Treiber waren
Kosten für Personal, Logistik und IT.
Geschäftsentwicklung im dritten Quartal
Im dritten Quartal stieg der Auftragseingang währungsbereinigt um 7,0
Prozent auf 926,2 Mio. Euro (3. Quartal 2025: 856,1 Mio. Euro). Das Segment
Medizintechnik verzeichnete aufgrund der schwächeren Nachfrage in der Region
EMEA einen währungsbereinigten Rückgang um 3,0 Prozent auf 474,3 Mio. Euro
(3. Quartal 2025: 484,7 Mio. Euro). Die Nachfrage im Nahen Osten ist
aufgrund des anhaltenden Iran-Konflikts stark zurückgegangen. Im Segment
Sicherheitstechnik stieg der Auftragseingang dank der guten Entwicklung in
allen Regionen währungsbereinigt um 20,2 Prozent auf 451,9 Mio. Euro (3.
Quartal 2025: 371,4 Mio. Euro). Größter Treiber war Deutschland mit einem
überproportionalen währungsbereinigten Wachstum von rund 59 Prozent, das
insbesondere auf einen Großauftrag im Verteidigungsgeschäft zurückzuführen
ist.
Der Umsatz von Dräger stieg währungsbereinigt um 1,0 Prozent auf 850,8 Mio.
Euro (3. Quartal 2025: 833,3 Mio. Euro). Die Bruttomarge erhöhte sich um 1,8
Prozentpunkte auf 47,5 Prozent (3. Quartal 2025: 45,6 Prozent). Das EBIT lag
bei 48,0 Mio. Euro (3. Quartal 2025: 56,7 Mio. Euro). Die EBIT-Marge belief
sich auf rund 5,6 Prozent (3. Quartal 2025: 6,8 Prozent).
Prognose für 2026
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Dräger weiterhin einen
währungsbereinigten Umsatzanstieg von 2,0 bis 6,0 Prozent und eine
EBIT-Marge von 6,0 bis 8,0 Prozent.
Weiterführende Informationen im Finanzbericht unter www.draeger.com.
Disclaimer
Diese Pressemitteilung enthält Aussagen über die zukünftige Entwicklung des
Dräger-Konzerns. Diese zukunftsbezogenen Aussagen basieren auf den
gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstands sowie den
ihm derzeit verfügbaren Informationen und sind nach bestem Wissen und
Gewissen zusammengestellt worden. Hinsichtlich solcher zukunftsbezogenen
Aussagen kann keine Garantie und keine Haftung für den Eintritt der
genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse übernommen werden. Die
zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer
Vielzahl von Faktoren. Sie beinhalten Risiken und Unwägbarkeiten, die sich
dem Einfluss des Unternehmens entziehen, und beruhen auf Annahmen, die sich
möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Unbeschadet rechtlicher
Bestimmungen zur Korrektur von Prognosen übernehmen wir keine Verpflichtung,
die in dieser Meldung gemachten zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.
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Kennzahlen für die ersten 9M 2026 9M 2025 Verände- währungsberei-
neun Monate (Mio. EUR) rung nigt
Auftragseingang 2.673,5 2.594,1 +3,1 +3,6
Deutschland 673,5 587,8 +14,6 +14,6
Europa, Naher Osten und 1.048,5 1.030,4 +1,7 +1,5
Afrika
Amerika 555,0 591,6 -6,2 -5,4
Asien-Pazifik 396,5 384,4 +3,2 +6,0
Auftragseingang 1.430,7 1.495,5 -4,3 -3,5
Medizintechnik
Auftragseingang 1.242,8 1.098,6 +13,1 +13,1
Sicherheitstechnik
Umsatz 2.453,9 2.343,5 +4,7 +5,3
Deutschland 588,5 559,7 +5,2 +5,2
Europa, Naher Osten und 997,8 926,5 +7,7 +7,5
Afrika
Amerika 521,7 492,8 +5,9 +7,0
Asien-Pazifik 345,9 364,6 -5,1 -2,3
Umsatz Medizintechnik 1.367,0 1.322,3 +3,4 +4,4
Umsatz Sicherheitstechnik 1.087,0 1.021,2 +6,4 +6,5
EBIT 111,8 77,1
EBIT-Marge 4,6 3,3
Ergebnis nach Ertragsteuern 73,8 45,5
EBIT-Marge Medizintechnik -0,7 -1,7
EBIT-Marge 11,2 9,8
Sicherheitstechnik
Mitarbeiter 16.716 16.684
Kennzahlen für das dritte Quartal Q3 2026 Q3 2025 Verände- währungs-
(Mio. EUR) rung bereinigt
Auftragseingang 926,2 856,1 +8,2 +7,0
Deutschland 258,0 199,8 +29,1 +29,1
Europa, Naher Osten und Afrika 336,3 352,9 -4,7 -5,4
Amerika 194,1 180,3 +7,6 +4,5
Asien-Pazifik 137,9 123,1 +12,0 +10,5
Auftragseingang Medizintechnik 474,3 484,7 -2,2 -3,0
Auftragseingang Sicherheitstechnik 451,9 371,4 +21,7 +20,2
Umsatz 850,8 833,3 +2,1 +1,0
Deutschland 206,6 195,4 +5,7 +5,7
Europa, Naher Osten und Afrika 351,3 334,9 +4,9 +4,2
Amerika 170,0 181,8 -6,5 -9,5
Asien-Pazifik 122,9 121,1 +1,5 +0,3
Umsatz Medizintechnik 469,4 471,3 -0,4 -1,4
Umsatz Sicherheitstechnik 381,3 362,0 +5,3 +4,1
EBIT 48,0 56,7
EBIT-Marge 5,6 6,8
Ergebnis nach Ertragsteuern 33,6 35,9
EBIT-Marge Medizintechnik 1,0 2,3
EBIT-Marge Sicherheitstechnik 11,4 12,6
Mitarbeiter 16.716 16.684
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