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BASF mit Milliardenverlust – Neubewertung des Russland Geschäfts

Hot-News Luca Bißmaier 284 Leser

Hallo Investoren, Hallo Trader,

Der Chemiekonzern BASF hat am Dienstag die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2022 veröffentlicht. Der erwartete Umsatz in Höhe von über 87 Mrd. Euro liege im Rahmen der Analystenschätzungen für 2022, so BASF bei Veröffentlichung der Zahlen. Das Wachstum war insbesondere auf höhere Preise und positive Währungseffekte zurückzuführen.

Das bereinigte Ergebnis, EBIT, sowie das Nettoergebnis der Gruppe liegt aber deutlich unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen. So hat der Konzern einen Verlust in Höhe von 1,4 Mrd. Euro eingefahren.

Wertberichtigung der russischen Beteiligung


Im Konzernergebnis sind dabei die nicht zahlungswirksamen Wertberichtigungen auf die Beteiligung an der Wintershall Dea AG in Höhe von rund 7,3 Mrd. Euro enthalten. Wintershall beabsichtigt, sich unter Beachtung der geltenden rechtlichen Verpflichtungen vollständig aus Russland zurückzuziehen. Dementsprechend wurde die russische Beteiligung neu bewertet und Wertberichtigungen auf das europäische Gastransportgeschäft vorgenommen, einschließlich einer vollständigen Abschreibung auf die Beteiligung an der Nord Stream AG. Seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs steht das Russland Geschäft der Gesellschaft auf dem Prüfstand. Das Unternehmen hatte zunächst den sofortigen Stopp von Investitionen in neue Projekte in Russland veranlasst.

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche.

Bis zum nächsten Mal,

Luca Bißmaier


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