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Chartanalyse Delta Air Lines: Turbulenzen im Premium-Segment

Chartanalysen Patrik Uhlschmied 0 Leser

Delta Air Lines (ISIN: US2473617023) hob im Juli 2026 mit durchwachsenen Zahlen ab. Zwar stieg der Quartalsumsatz dank anhaltend hoher Reisenachfrage im Jahresvergleich um 5.4% auf einen Rekordwert von 16.7 Mrd. USD. Der Gewinn pro Aktie (EPS) brach jedoch aufgrund massiven Margendrucks und gestiegener Betriebskosten um 26% auf 2.03 USD ein. Auch der Free-Cashflow sank durch hohe Investitionen in die Flottenmodernisierung um 15% auf 1.1 Mrd. USD. Belastend wirkte zudem die branchenweite Überkapazität im Inlandmarkt, die auf die Ticketpreise drückte. Der Ausblick enttäuschte: Für das Folgequartal erwartet Delta ein EPS von lediglich 1.70 USD bis 2.00 USD, da der Preisdruck im Sommergeschäft anhält.

Aus charttechnischer Sicht blickt Delta Air Lines auf eine atemberaubende Performance zurück. Die Aktie legte eine fulminante Rallye aufs Parkett, in deren Zuge der lang ersehnte Befreiungsschlag über die historischen Vor-Corona-Höchststände gelang. Dieser Ausbruch feuerte im Big-Picture ein massives, trendbestätigendes Kaufsignal ab. Inzwischen hat der Höhenflug jedoch die finale Zielzone der relevanten Fibonacci-Extensions zwischen 94 USD und 104 USD erreicht. In diesem heißen Terrain droht nun eine lokale Topbildung, die einen gesunden Pullback einleiten dürfte. Als idealer Auffangbereich fungiert die signifikante Unterstützung bei 62 USD. Erst in dieser charttechnischen Komfortzone erwäge ich den strategischen Aufbau erster langfristiger Positionen, da das Chance-Risiko-Verhältnis dort wieder erstklassig wird. Bis dahin mahnt die überhitzte Lage zur absoluten Geduld.

Bevorzugtes Szenario: Pullback abwarten.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.