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Chartanalyse Kroger: Solide Zahlen treffen Margendruck

Chartanalysen Patrik Uhlschmied 19 Leser

Die Supermarktkette Kroger (ISIN: US5010441013) überzeugte im jüngst veröffentlichten ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 beim Umsatz: Dieser stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,2% auf 46,12 Mrd. USD. Der bereinigte Gewinn pro Aktie legte um 6% auf 1,58 USD zu. Dennoch reagierte der Markt verhalten. Hintergrund ist der operative Margendruck durch höhere Transportkosten und Investitionen in Mitarbeiterlöhne. Zudem sank der operative Cashflow auf 1,77 Mrd. USD nach 2,15 Mrd. USD im Vorjahresquartal. Positiv stach jedoch das rentable E-Commerce-Wachstum von 19% hervor. Der Ausblick wurde bestätigt: Für das Gesamtjahr erwartet Kroger einen Gewinn pro Aktie von 5,10 USD bis 5,30 USD sowie einen Free-Cashflow von 2,7 Mrd. USD bis 2,9 Mrd. USD.

Aus charttechnischer Sicht trübt sich das Big Picture bei Kroger massiv ein. Mit der jüngsten Kursschwäche ist die Aktie unter ihren langjährigen Aufwärtstrend gerutscht, was eine mehrmonatige Korrektur einläuten dürfte. Nachdem die Unterstützung bei 58,50 USD dynamisch unterboten wurde, rücken nun die nächsten Marken bei 49USD und 42USD in den Fokus der Bären. Ein frisches Verkaufssignal in der Slow Stochastik untermauert dieses bearishe Szenario zusätzlich. Erst ein nachhaltiger Anstieg über 65 USD würde das technische Bild wieder aufhellen und den Weg in Richtung des Widerstands bei 75 USD ebnen. Aktuell drängt sich ein Einstieg nicht auf: Anleger bleiben vorerst an der Seitenlinie und warten das Ende der Korrektur ab. Die genannten Unterstützungszonen bieten jedoch – je nach Verlauf der Abwärtsbewegung – spannende Gelegenheiten für spätere antizyklische Käufe.

Bevorzugtes Szenario: Korrektur abwarten.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.