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Chartanalyse Merck & Co.: Corona-Tablette als Game-Changer im Kampf gegen Covid-19!

Artikel, Chartanalysen Wolfgang Zussner 783 Leser

Hallo Trader und Investoren, 

heute möchte ich euch auf die Aktie von Merck & Co. aufmerksam machen. Der Pharmakonzern ist mit über 199 Mrd. USD an der Börse bewertet.

Merck & Co. gehört mit rund 69.000 Mitarbeitern zu den größten Arzneimittelherstellern der Welt. Das Angebot des Pharmakonzerns richtet sich vorwiegend an Krankenhäuser, Apotheken, Einzelhändler, Versicherungen, Regierungsverwaltungen oder institutionelle Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen. Des Weiteren bietet Merck & Co. nicht-verschreibungspflichtige Medikamente, Produkte für die Fußpflege und Sonnenschutzmittel sowie Gesundheitsprodukte für Tiere an.

Notfallzulassung für Molnupiravir beantragt

Merck & Co. teilte am Montag mit, dass für das Corona-Medikament, welches es mit seinem Partner Ridgeback Biotherapeutics entwickelt hat, bei der US-Gesundheitsbehörde FDA eine Notfallzulassung beantragt wurde. Damit hat das Unternehmen die Chance, das erste oral zu verabreichende Arzneimittel zur Covid-19 Behandlung auf den Markt zu bringen. 

Bildquelle: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/127910/EMA-koennte-in-den-kommenden-Tagen-Pruefung-von-Coronamedikament-von-Merck-starten

Das Medikament soll bei Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Covid-19-Erkrankung zum Einsatz kommen, um schweren Symptomen oder einem Krankenhausaufenthalt vorzubeugen. Die Arznei soll das Risiko einer Krankenhauseinweisung oder eines Todes der Patienten um etwa die Hälfte senken. Merck & Co hatte die Studiendaten zu dem Medikament Anfang Oktober vorgelegt, woraufhin der Aktienkurs stark gestiegen war.

Bis Ende des Jahres sollen rund zehn Millionen Dosen produziert werden 

Die Zulassung von Molnupiravir wäre ein großer Erfolg im Kampf gegen die Pandemie. Laut Merck & Co. soll es genügen, wenn die Tabelle innerhalb von fünf Tagen nach Auftreten der ersten Symptome eingenommen wird. Das Medikament soll dabei zweimal täglich in der Dosierung von jeweils vier Tabletten eingenommen werden. 

Merck & Co. rechnet damit, bis Ende des Jahres rund zehn Millionen Dosen produzieren zu können. Die US-Regierung hat angekündigt, 1,7 Millionen Dosen zu kaufen, falls das Medikament zuglassen wird. Auch andere Staaten haben bereits Vorbestellungen getätigt oder befinden sich in Verhandlungen.

Einfache Verabreichung auch in Entwicklungs- und Schwellenländern

Die einfache Verabreichung im Gegensatz zu Impfstoffen sowie die günstigeren Herstellungskosten sind bei oral einzunehmenden Medikamenten ein großer Vorteil. Eine Tablette kann selbständig von Patienten zu Hause eingenommen werden. Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen werden dabei auch keinem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt. Zudem sind keine Kühlketten erforderlich, was den Einsatz besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern der südlichen Hemisphäre stark vereinfacht.

Der Preis, den die USA für Molnupiravir ausgehandelt haben, liegt bei rund 700 USD pro Therapie. Merck & Co. hat aber angekündigt, die Preise für das Medikament an die Kaufkraft der einzelnen Länder anzupassen. Der Konzern ist laut eigenen Angaben auch bereit, indischen Generikaherstellern Lizenzen zu vergeben, damit diese das Präparat kostengünstiger für Staaten mit niedrigen und mittleren Einkommen produzieren können.

Aktien Qualitäts-Check

Im Qualitäts-Check auf aktie.traderfox.com  erhält Merck & Co. 12 von 15 möglichen Punkten.

Der Pharma-Spezialist weist ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 3,97% in den letzten 5 Jahren, sowie ein EPS-Wachstum von 12,04% aus. Die Aktie legte im Durchschnitt der letzten 10 Jahre um 9,88% jährlich zu.

Bewertung und Dividende

Das geschätzte KGV für 2022E des Pharmakonzerns liegt bei 12. Die geschätzte Dividendenrendite für 2022E beträgt 3,63%. Merck & Company schüttet 4 Mal im Jahr eine Dividende aus, welche das Unternehmen seit 35 Jahren zahlt und in den letzten 10 Jahren stetig erhöht hat. 

Im Dividenden-Check bekommt Merck 13 von 15 Punkten.

Historisch betrachtet war der Monat November saisonal der beste Performance-Monat des Merck & Co. Papiers.

Fazit

Merck & Co gibt Gas und will schnellstmöglich die Zulassung für sein Corona-Medikament bekommen. Die orale Einnahme könnte ein Game-Changer im Kampf gegen Covid-19 sein.

Sehen wir uns nun den Tageschart von Merck & Co. (MRK) an:

Die Merck-Aktie hat Anfang Oktober mit einem GAP-Up unter sehr hohem Volumen eröffnet. Die starke Bewegung konnte sich aber nicht fortsetzen und das Papier notiert nun wieder im Bereich der ehemaligen Widerstände aus Juli und August. Darunter verläuft auch eine längerfristige Trendlinie. Wenn die Aktie des Pharmakonzerns wieder Stärke zeigt, möchte ich sofort informiert werden. Dazu habe ich mir mit der Alarmfunktion einen Alarm bei 80 USD direkt in den Chart gelegt.

Das TraderFox System informiert mich zuverlässig in Echtzeit per Push Notifications am Handy oder per E-Mail, sollte die Alarmlinie durchbrochen werden.

Liebe Trader und Investoren, ich wünsche euch noch viele erfolgreiche Trades und Investments.

Bis zur nächsten spannenden Story,

Wolfgang Zussner

Verwendete Tools:

TraderFox Trading-Desk: https://www.traderfox.com

Aktien-Terminal: https://aktie.traderfox.com

Aktien-Vergleich: https://viz.traderfox.com/aktien-vergleiche

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Der Autor handelt regelmäßig mit den erwähnten Wertpapieren und besitzt eventuell Positionen in den genannten Wertpapieren.