Chartanalyse Meta: KI-Offensive drückt den freien Cashflow
Bevorzugtes Szenario: Stop-Buy Limit bei ca. 570 Euro.
Im Q3 2026 kletterte der Umsatz von Meta (ISIN: US30303M1027) dank verbesserter KI-Monetarisierung im Werbebereich um 26% ggü. Vorjahr auf 64,60 Mrd. USD. Hohe Investitionen in Rechenzentren (Capex: 34,91 Mrd. USD) sowie eine rechtliche Sonderbelastung drückten den Gewinn pro Aktie auf 3,83 USD (Vorjahr: 1,05 USD, bereinigt: 7,40 USD). Der Free-Cashflow kippte durch die Rekord-Capex drastisch auf -2,12 Mrd. USD nach 10,6 Mrd. USD im Vorjahresquartal. Treiber des Wachstums sind KI-Anzeigenoptimierungen und steigende Ad-Preise. Für das Q4 prognostiziert Meta einen starken Umsatz von 73 Mrd. USD bis 76 Mrd. USD.
Aus charttechnischer Sicht bewegt sich die Meta-Aktie nach einem vorherigen Aufwärtstrend seit Anfang 2025 in einer ausgeprägten Seitwärtskonsolidierung. Zuletzt stützte der Support im Bereich von 470 Euro den Kurs, der aktuell bei 550 Euro notiert. Damit baut sich neuer Schwung auf, um den Widerstand bei 712 Euro erneut einzunehmen. Ein Ausbruch über diese Schlüsselmarke würde ein bullisches Signal aktivieren und den Weg für eine Fortsetzung der übergeordneten Rally in Richtung 1000 Euro ebnen. Das Handelsvolumen präsentiert sich stabil und stützt den Ausbruchsversuch. Die Slow Stochastik hat im überverkauften Bereich gedreht und liefert ein frisches Kaufsignal. Absicherungen bieten die Marken bei 470 Euro sowie 418 Euro.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Meta.