Chartanalyse Netflix: Abo-Preise und Werbung zünden
Bevorzugtes Szenario: Long. SL bei ca. 50 USD.
Netflix (ISIN: US64110L1061) überzeugt im Juli 2026. Der Umsatz kletterte im Vorjahresvergleich um 13% auf 12.56 Mrd. USD. Das EPS stieg auf 0.80 USD (VJ: 0.72 USD). Getrieben durch Preiserhöhungen und das boomende Werbegeschäft erreichte der Free-Cashflow starke 1.53 Mrd. USD. Für das Gesamtjahr wird ein FCF von 12.5 Mrd. USD erwartet. Einziger Wermutstropfen: Die Aktie reagierte volatil, da der Ausblick auf das Q3 beim Umsatz mit 12.86 Mrd. USD knapp hinter den Erwartungen zurückblieb. Das Management drosselt zudem ab 2027 die Transparenz bei den Sehbeteiligungen. Aus charttechnischer Sicht manövriert Netflix in ein hochspannendes Setup. Nach einer atemberaubenden Rekordjagd bis zum Allzeithoch bei rund 134 USD setzten Gewinnmitnahmen ein, die sich zu einer monatelangen Korrektur ausweiteten. Zuletzt beschleunigte sich die Talfahrt bis in die primäre Zielzone zwischen 75 USD und 61 USD. Während dieser erste Auffangbereich bereits angelaufen wurde, signalisiert die Slow Stochastik eine massiv überverkaufte Lage. Dies eröffnet exzellente Chancen für langfristige Long-Einstiege – ich habe die Gunst der Stunde bereits für erste Käufe genutzt. Die gesamte Unterstützungszone wird durch den monatlichen GD50 und GD100 massiv untermauert. Sollte die Korrektur in den nächsten Monaten nochmals an Dynamik gewinnen, werde ich meine Positionen schrittweise weiter ausbauen.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: Netflix.