Chartanalyse Rheinmetall: Großauftrag im Visier!
Die Aktie von Rheinmetall (ISIN: DE0007030009) blickt auf turbulente Wochen zurück. Der überraschende Verlust des milliardenschweren F126-Fregattenauftrags vernichtete kurzzeitig rund 10 Mrd. EUR an Börsenwert und drückte den Kurs um über 15% nach unten. Doch das Management reagiert prompt: Die jüngste Meldung über einen neuen Großauftrag aus Rumänien für das hochmoderne Flugabwehrsystem Skyranger 35 im Wert von mehreren hundert Millionen Euro bringt neues Vertrauen an die Märkte. Hintergrund ist die verstärkte Absicherung der NATO-Ostflanke. Analysten betonen zudem, dass die fundamentale Pipeline langfristig intakt bleibt.
Aus charttechnischer Sicht leidet Rheinmetall seit Monaten unter einer scharfen Korrekturbewegung. Überwiegend handelt es sich dabei um gesunde Gewinnmitnahmen nach der vorangegangenen, massiven Rallye. Obwohl die Aktie inzwischen wichtige Fibonacci-Retracements als Hauptkorrekturziele angesteuert hat und unmittelbar vor dem 38,2%-Niveau bei ca. 795 EUR notiert, drängt sich ein Einstieg aktuell nicht auf. Zwar verstärkt der monatliche GD50 diese Zone, doch in der Slow Stochastik dominiert weiterhin ein aktives Verkaufssignal. Da sich sukzessive ein kurzfristiger Abwärtstrend etabliert, könnten sich die Abgaben sogar noch verschärfen. Gelingt hier keine Stabilisierung, droht ein Absacken in Richtung der nächsten Unterstützungen bei ca. 595 EUR und folgend 425 EUR. Anleger sollten daher eine nachhaltige Bodenbildung abwarten.
Bevorzugtes Szenario: Nachhaltige Bodenbildung abwarten.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.