Chartanalyse Robinhood: Vom Meme-Broker zum profitablen Tech-Konzern!
Hallo Trader und Investoren,
heute analysieren wir die Aktie von Robinhood. Der Neo-Broker ist mit rund 87 Mrd. USD an der Börse bewertet.
Der Chart von Robinhood (HOOD) zeigt ein eine gesunde Konsolidierung auf hohem Niveau nach einer massiven Rallye. Die 40-Wochenlinie und der Widerstand bei 98 USD deckeln gerade den Kurs und nehmen dem ursprünglichen „Dauer-Bullenmarkt“ erst einmal den Wind aus den Segeln. Gelingt der Aktie der nachhaltige Ausbruch über diese Widerstandslinie und den gleitenden Durchschnitt (aktuell bei 101,85 USD), sowie den charttechnischen Hürden bei 117 und 140 USD, wäre der Weg in Richtung das Rekordhochs bei 153 USD frei. Die Indikatoren (MACD und Stochastik) weisen bereits auf eine kurzfristige Erholung hin. Prallt der Kurs allerdings nach unten ab, rückt die blaue Unterstützungslinie bei 65 USD wieder deutlich stärker in den Fokus.
Bevorzugtes Szenario: Long-Einstieg über 102 USD, SL unter 65 USD.

Robinhood hat den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Durch die gestiegenen Zinsen verdient das Unternehmen kräftig an den Bareinlagen der Kunden. Die Handelsvolumina bei Kryptowährungen und Optionen sind stark. Robinhood profitiert als First-Mover überproportional bei der jungen, tech-affinen Generation von neuen Markt-Hypes. Zuletzt hat der Neo-Broker mit dem Zugang zum SpaceX-IPO bei seinen Kunden gepunktet. Mit „Robinhood Gold“ wurde eine wiederkehrende Umsatzquelle geschaffen. Während die Handelsgebühren in schwachen Marktphasen einbrechen können, laufen die monatlichen oder jährlichen Abo-Gebühren der Gold-Nutzer stabil weiter. Seit Ende Mai erlaubt es Robinhood seinen Kunden, eigene KI-Trading-Agenten an die Plattform anzubinden. Zudem expandiert das Unternehmen schrittweise nach Europa und weitet seine Produktpalette zum Beispiel mit Altersvorsorgekonten aus.