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Chartanalyse Workday: KI treibt Profitabilitätsschub

Chartanalysen Patrik Uhlschmied 17 Leser

Workday (ISIN: US98138H1014) meldete im Mai 2026 für Q1 einen Umsatz von 2,54 Mrd. USD (+13,5% YoY). Der Gewinn je Aktie lag bei 2,66 USD nach 2,23 USD (+19%), während der Free-Cashflow auf 616 Mio. USD stieg (+46%). Damit zeigt sich: Profitabilität legt deutlich schneller zu als der Umsatz. Treiber bleibt das Abo-Geschäft (+14,3%) sowie stark wachsende KI-Lösungen. Über 4.000 Kunden nutzen bereits KI-Agenten, was neue Deals beschleunigt. Gleichzeitig verlangsamte sich das Wachstum leicht – belastet durch vorsichtige IT-Budgets.

Positiv: Der Ausblick bestätigt Stabilität. Für 2027 erwartet Workday rund 10,6 Mrd. USD Umsatz (+12–13%) und steigende Margen auf etwa 30,5%.

Charttechnisch blickt die Workday-Aktie auf ein hochspannendes „Big Picture“. Nach dem heftigen Abverkauf der letzten Monate hat der Titel die Schlüsselunterstützung um 110 USD angesteuert, wo sich nun erste Stabilisierungstendenzen zeigen. Es zeichnet sich eine übergeordnete Seitwärtskonsolidierung in der gigantischen Range zwischen 110 und 300 USD ab. Untermauert wird das Erholungsszenario durch die Slow Stochastik, die eine massiv überverkaufte Lage signalisiert. Gelingt den Bullen jetzt der Sprung über die Marke von 137 USD, wird ein erstes starkes Turnaround-Signal generiert. Die nächsten Kursziele warten dann bei 175, 201 und schließlich 300 USD – das Potenzial für eine übergeordnete Trendfortsetzung nach oben ist intakt. Bricht der Support bei 110 USD hingegen weg, droht ein Absacker bis in die nächste Auffangzone bei 93 USD.

Bevorzugtes Szenario: Long-Einstieg über 137 USD.

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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.