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Ewiges Aktien-Börsenspiel von TraderFox: Hätte, hätte, Fahrradkette

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Von der Vehemenz des Corona-Crashs (und inzwischen kann man es wohl ungestraft einen Crash nennen und nicht mehr nur von einer kleinen Korrektur sprechen) sind nicht nur einige Teilnehmer im Ewigen Aktien-Börsenspiel überrascht worden. Auch die Profis haben die möglichen Ausmaße so nicht für möglich gehalten. Der weltgrößte Hedgefonds Bridgewater Associates hat mit ihrem Aushängeschild-Fonds, dem „Pure Alpha Fund“, in diesem Jahr einen Rücksetzer von rund 20 % hinnehmen müssen – zumindest bis zum vergangenen Donnerstag.

Ist es nun tröstlich, dass Privatanleger nicht allein von dieser Krise betroffen sind? Nun ja, zumindest sieht man, dass man bei solchen „Schwarze-Schwan-Ereignissen“ einfach machtlos ist und von den Geschehnissen überrollt wird. Bridgewater-Gründer Ray Dalio erzählte der „Financial Times“ im Interview: „Wir wussten nicht, wie wir mit dem Virus umgehen sollten, und entschieden uns dagegen [Anm.d. Red: gegen ein Handeln], weil wir nicht glaubten, dass wir einen Vorteil beim Handel mit dem Virus hatten. Wir blieben also in unseren Positionen und hätten rückblickend alle Risiken reduzieren sollen“.

Tja, hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer. Das hatte doch schon der Fußballer Lothar Matthäus mal erkannt: „Wäre, wäre, Fahrradkette …“ lautete der Ausdruck zwar bei ihm – und wir können ihm dankbar sein, dass er damit ein nettes Bonmot schuf.

Aber mal ehrlich – „Hätte, hätte, Fahrradkette“ fasst sicherlich die Stimmung bei vielen zusammen, wenn sie jetzt in ihr Depot blicken. Die wirklich interessante Frage ist natürlich, warum hat überhaupt niemand auf die ersten Nachrichten zum Coronavirus und zu den Quarantäne-Maßnahmen reagiert? Warum stiegen die europäischen und amerikanischen Märkte 14 Tage nach den ersten wirklich krassen Nachrichten aus Wuhan einfach weiter?

Fakt ist, dass zuletzt mit dem Shorten von Aktien im Börsenspiel Performance zu machen war. Mitspieler APO, der sich auf den ersten Platz geschoben hat, hat sich die „Verkaufs-Möglichkeit“ zunutze gemacht und konsequent die größten Verlierer der Corona-Krise verkauft. Beim Blick in die Tradinghistorie wird das klar: verkauft wurden die Kreuzfahrtunternehmen Royal Caribbean Cruises und Carnival Corp., der Reisevermittler Expedia, der Flughafenbetreiber Fraport und die Fluggesellschaft United Airlines.

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Letzte Trades von APO im März 2020

Macht Sinn, hat Hand und Fuß – muss man da konstatieren. APO hat diese Taktik nun eine Performance von über 200 % im Ewigen Aktienbörsenspiel beschert. Hätte man auch draufkommen können, so zu handeln. Womit wir doch wieder beim Thema wären – Hätte, hätte, Fahrradkette.

 

Mach selbst mit:

Einsteigen lohnt sich zu jedem Zeitpunkt. Jedes Quartal werden die Karten neu gemischt und somit erhalten auch neue Spieler im  Ewigen Aktien-Börsenspiel oder Spieler, die in den letzten drei Monaten Rückschläge einstecken mussten, eine frische Chance auf einen Quartalsgewinn.

 

TIPP:
Zeige dein Talent für erfolgreichen Aktienhandel. In unserer ewigen Aktien-Rangliste werden deine langfristigen Leistungen dokumentiert. In den Quartals- und Jahresrankings kannst du tolle Preise gewinnen.

>Das ewige Aktien-Börsenspiel ist ein absolut realistisches Börsenspiel!



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