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Metlen Energy & Metals – Mit Gallium aus Europa naht das Ende von Chinas Monopol.

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Angesichts der viel diskutierten Abhängigkeit Europas von China bei kritischen oder seltenen Rohstoffen, könnte für das chemische Element Gallium ein wenig bekanntes griechisches Unternehmen, Metlen Energy & Metals [WKN: A41CD0, ISIN: GB00BTQGS779], laut Focus Money (Ausgabe 45/2026) bald eine Lösung für dieses Problem bieten. Die geplante Förderung von 50 Tonnen pro Jahr wäre genug, um den gesamten EU-Bedarf zu decken.

Bei Metlen Energy & Metals handelt es sich sowohl um einen Rohstoff- und einen Industriekonzern. In die Schlagzeilen gekommen ist der Aluminiumproduzent und Gasversorger zuletzt mit der Ankündigung, ab 2027 mit der Herstellung des für die Halbleiterindustrie wichtigen hochreinen Technologiemetalls Gallium zu beginnen.

Die Produktion von 50 Tonnen Gallium pro Jahr würde gesamten Bedarf in der EU decken


Geplant sei eine Jahresproduktion von 50 Tonnen Gallium. Das reiche aus, um die aktuelle Gesamtnachfrage in der EU zu decken. Derzeit stammt 98 % des global verfügbaren Materials aus China.

Doch Europa müsse aufpassen. Metlen habe bereits für 25 % der künftigen Gallium-Produktion einen Liefervertrag mit einem US-Konzern abgeschlossen. Auch mit einem japanischen Chemiekonzern sei ein Liefervertrag vereinbart worden.

Derzeit koste eine Tonne Gallium in China rund 450.000 USD. Könne Metlen 50 Tonnen im Jahr produzieren und zu diesem Preis verkaufen, generiere das einen Umsatz von 22,5 Mio. USD. Diese Rechnung unterschlage allerdings, dass in Europa viel höhere Preise für Gallium gezahlt werden – teilweise bis zu 3 Mio. USD je Tonne. Metlen selbst rechne mit einem Verkaufspreis von 1 Mio. USD pro Tonne.

Gallium-Produktion ist ein Nebenprodukt des profitablen Aluminum- und Energiegeschäfts


Doch selbst mit diesem Verkaufspreis dürfe die Gallium-Produktion angesichts eines für 2026 erwarteten Nettogewinns aus allen Aktivitäten des Konzerns von gut 600 Mio. Euro nur ein Nebenprodukt sein. Perspektivisch gehe der Konzern aber davon aus, mit Gallium und anderen kritische Metallen einen operativen Gewinn von 260 Mio. Euro erzielen zu können.

Die Gallium-Story dürfe daher aktuell eher als Signalwirkung für die Entdeckung der griechischen Aktie unter Investoren wirken und unentdecktes Potenzial heben. Metlen sei als Produzent von Aluminium und der Energiesparte profitabel. Gerade als integrierter Energieversorger im Gassektor und als Anbieter von Energiespeichern und erneuerbaren Energien dürfe Metlen einen wichtigen Beitrag für die Energiewende liefern und über Wachstumspotenzial verfügen. Focus Money rät mit einem Kursziel von 75 Euro (56 % Potenzial) unter Berücksichtigung eines Stoppkurses bei 39,80 Euro zum Kauf.

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Bildherkunft: Metlen Energy & Metals Plc