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Tägliche DAX-Analyse zum 07.06.2019: GD50 erweist sich als hartnäckige Barriere

DAX-Analysen aktien Magazin 235 Leser

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 07.06.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 11.997 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Fortsetzung der Erholungsbewegung bis zum Widerstand 2 möglich
  • Ein Long mit Zielzone 12.125 Punkten in der Nähe des Widerstand 2
  • Vorschlag für Long-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF1TSR)
DAX-Analyse zum 07. Juni 2019 per Video



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Hängepartie setzt sich fort
Der DAX startete am gestrigen Donnerstag zunächst erneut mit deutlicheren Kursaufschlägen Im weiteren Handelsverlauf belasteten jedoch die Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi im Rahmen der Pressekonferenz nach der turnusmäßigen EZB-Sitzung zur weiteren Geldpolitik. Zwar werde die EZB angesichts der wirtschaftspolitischen Risiken weiterhin an ihrer lockeren Geldpolitik festhalten. Die Anhebung der Zinsen für langfristige Refinanzierungsgeschäfte für Banken durch die EZB wurde jedoch als Indiz dafür gewertet, dass die Europäischen Währungshüter langfristig aus ihrer ultralockeren Geldpolitik aussteigen wollen. Am Ende ging der DAX wie bereits am Vortag nahezu unverändert aus dem Handel. Damit setzt sich die Hängepartie im DAX weiter fort, was durch die zuletzt ausgebildeten beiden Doji-Candles charakterisiert wird. Für neue Impulse dürften am letzten Handelstag der Handelswoche unter anderem die zur Veröffentlichung anstehenden Daten zur deutschen Handelsbilanz und zur Entwicklung der deutschen Industrieproduktion sorgen. Unserer Einschätzung nach haben die Bullen in der aktuellen Ausgangssituation nach wie vor die besseren Karten. Gelingt ein nachhaltiger Breakout über den bei 12.015 Punkten verlaufenden GD50 (Widerstand I) dürfte sich die Aufwärtsbewegung im deutschen Leitindex weiter fortsetzen. Im Anschluss wären dann Kursgewinne bis in den Bereich der Marke von 12,125 Zählern (Widerstand II) möglich. Vorbörslich wird der DAX mit einem Aufschlag von +0,4% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 11.848 Zählern (Unterstützung I) fällt.

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Präferiertes Szenario: Bullen machen weiter Druck

Die Bullen konnten auch am gestrigen Donnerstag im Kampf um den bei 12,015 Zählern (Widerstand I) verlaufenden GD50 keinen entscheidenden Durchbruch erzielen. Wie bereits am Mittwoch wurden die Kursavancen zu Handelsbeginn im weiteren Verlauf mit Gewinnmitnahmen beantwortet. Allerdings gelang es dem DAX, sich über dem Tagestief zu behaupten, womit der DAX erneut mit einem Doji aus dem Handel ging.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Neues Tief“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 80%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Für eine Fortsetzung der seit Wochenbeginn anhaltenden Erholungsbewegung spricht das nach wie vor intakte Kaufsignal in der Slow Stochastik, die sich mittlerweile in einem neutralen Bereich befindet, nachdem der Oszillator zu Wochenbeginn im deutlich überverkauften Bereich ein Long-Signal generiert hatte. Gelingt dem DAX nun auf Schlusskursbasis ein nachhaltiger Ausbruch über den von vielen institutionelle Investoren stark beachteten GD50, sollte der deutsche Leitindex seine seit Wochenbeginn bestehende Erholung dynamisch fortsetzen. Hier rückt die Marke von 12.125 Zählern (Widerstand II) als Zielmarke in den Fokus. Hier befindet sich das am 27.05 markierte Verlaufshoch, an dem eine mehrtägige Erholungsbewegung im DAX abverkauft wurde. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.649,14 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TSR)* mit einem Basispreis von 10.649,14 Punkten. Der Hebel liegt am 07.06.2019 um 07:15 Uhr bei 8,93. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 11.848 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Bären bleiben in Lauerstellung
Nachdem der DAX gestern erneut beim Versuch, den bei 12.015 Zählern (Widerstand I) verlaufenden GD50 nachhaltig zu überschreiten, abverkauft wurde, können sich die Bären weiter berechtigte Hoffnungen machen, dass der seit Anfang Mai bestehende, wellenförmige Abwärtstrend intakt bleibt. Mit dem zweiten Doji in Folge und einem Schlusskurs, der jeweils unterhalb dieses Widerstands gelegen hatte, zeigt sich die Bedeutung des GD50 als Distributionszone.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Neues Tief“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 64%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Sofern es den Börsen gelingt, diesen Widerstandsbereich erfolgreich gegen die Avancen der Bullen zu verteidigen, sollte der DAX in den darauf folgenden Handelstagen Schwäche zeigen. Als erste Zielmarke dürfte sich in diesem Zusammenhang die Marke von 11.848 Zählern (Unterstützung I) erweisen. Hier wurde am 03.04. eine technische Gegenreaktion nach einem Gap-Up aufgefangen. Da diese Marke bis Ende Mai als Support für den DAX gedient hatte, sollte dieses Niveau wieder Käufer in den Markt ziehen. Gelingt es den Bären, auch diesen Support auf Schlusskursbasis nachhaltig zu unterschreiten, dürfte der DAX erneut den bei 11.618 Zählern (Unterstützung II) verlaufenden GD200 ins Visier nehmen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung.  Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 13.416,48 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TTY)* mit einem Basispreis von 13.416,48 Punkten. Der Hebel liegt am 07.06.2019 um 07:15 Uhr bei 8,32. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 12.015 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

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