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Tägliche DAX-Analyse zum 09.09.2019: Bullen nehmen charttechnische Barriere ins Visier

DAX-Analysen aktien Magazin 277 Leser

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 09.09.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.209 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Inverse S-K-S-Formation durch Anschlusskäufe bestätigt
  • Bodenbildung erfolgreich abgeschlossen
  • Long mit Zielzone bei 12.257 Punkten (Widerstand 1)
  • Vorschlag für ein Long-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF1TSQ)
DAX-Analyse zum 09. September 2019 per Video



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Erste Zielzone bei 12.257 Punkten
In der vergangenen Woche konnte der deutsche Leitindex, nach der Bestätigung der bodenbildenden inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation, einen Kursanstieg in Höhe von 2,2% verbuchen. Diese Kursentwicklung hat den DAX bis in die überkaufte Zone oberhalb vom Bollinger Band und in der Slow Stochastik geführt. Das Überschreiten des Bollinger Bandes ist dennoch bullisch zu bewerten, weil die Bänder sich seit dem 30. August wieder ausdehnen und den Kurs damit kontinuierlich nach oben ziehen. Auch die Slow Stochastik dient trotz der überkauften Situation mit dem intakten Kaufsignal als Bestätigung für die Käufer. Wir gehen deshalb von weiter steigenden Kursen bis zum Verlaufshoch vom 01. August bei 12.257 Punkten (Widerstand 1) aus. Sollte diese charttechnische Hürde nachhaltig überschritten werden, dürften Anschlusskäufe bis zum lokalen Maximum vom 30. Juli bei 12.404 Punkten (Widerstand 2) einsetzen. Nachrichtentechnisch dürften vor allem die sinkende Wahrscheinlichkeit eines ungeregelten Brexits, die Entspannung im Handelskrieg zwischen der USA und China sowie die neue Regierung in Italien die Märkte stützen. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,1% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 11.775 Punkte (Unterstützung 2) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Bullische Merkmale untermauern Aufwärtstrend

Mit dem bestätigenden Abschluss der inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation konnten die Bullen in der vergangenen Woche mehrere Bestätigungen für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung generieren. Mit Blick auf die Indikatoren fallen vor allem die Bollinger Bänder positiv auf. Sie hatten sich bis zum 30. August zusammengezogen und konnten sich erst mit der Berührung durch die neu eingeleitete Aufwärtsbewegung kontinuierlich ausdehnen. Mit Blick auf die Oszillatoren fällt vor allem die Slow Stochastik mit ihrem seit Donnerstag aktiven Kaufsignal positiv auf. Zwar notieren die Signallinien des Oszillators mittlerweile im überkauften Bereich, doch dieser Umstand scheint die Marktteilnehmer momentan wenig zu stören.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 70%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Heute dürfte der DAX die erste charttechnische Hürde bei 12.257 Punkte (Widerstand 1) anvisieren. Dort wurde das Tageshoch vom 01. August markiert, welches zugleich eine neue Verkaufswelle einleitete. Wenn die Marktteilnehmer den Kurs nachhaltig über diese Distributionszone führen können, notiert die nächste Zielzone am Hoch vom 30. Juli bei 12.404 Punkte (Widerstand 2). Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.604,57 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TSQ)* mit einem Basispreis von 10.604,57 Punkten. Der Hebel liegt am 09.09.2019 um 07:15 Uhr bei 7,70. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 11.775 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Bären in Lauerstellung für charttechnische Kehrtwende

Die Aufwärtsbewegung des deutschen Börsenbarometers ist seit der vergangenen Woche im überkauften Bereich angelangt. Diese Situation wird zum einen durch das Überschreiten des oberen Bollinger Bandes und zum anderen durch die Signallinien der Slow Stochastik, welche bei Werten von über 80 liegen, angezeigt. Eine solche Übertreibungssituation kann tendenziell nicht dauerhaft verteidigt werden, weswegen die Bären sich für einen antizyklischen Short-Einstieg in Stellung bringen dürften. Damit die Kursentwicklung sich allerdings wieder nachhaltig eintrüben kann, muss zunächst eine lokale Topbildung geformt werden, welche am Folgetag durch das Unterschreiten des Tagestiefs bestätigt wird.

Statistisch ist in den nächsten 10 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 44%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Die erste Zielzone einer charttechnischen Korrekturbewegung notiert am Verlaufstief vom 03. September bei 11.870 Punkte (Unterstützung 1). Die stabilisierende Wirkung dieser Kursregion dürfte dadurch verstärkt werden, dass sie sich in unmittelbarer Nähe zu den Hochpunkten vom 09. August sowie 22. August befindet. Ein Unterschreiten auf Tagesschlusskursbasis wäre im Umkehrschluss stark bearisch zu bewerten und könnte die Abwärtsbewegung bis zum GD 20 bei 11.750 Punkte (Unterstützung 2) führen. Die Anleger betrachten die Kursentwicklung am GD 20 sowie dem GD 200, welcher bei 11.688 Punkten notiert, oftmals sehr genau, um mittelfristige Ein- und Ausstiege zu planen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 13.808,9 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TTZ)* mit einem Basispreis von 13.808,9 Punkten. Der Hebel liegt am 09.09.2019 um 07:15 Uhr bei 7,40. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 12.257 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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