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Tägliche DAX-Analyse zum 16.07.2019: Neue Aufwärtswelle in Richtung des Jahreshochs

DAX-Analysen aktien Magazin 231 Leser

Liebe DAX-Trader,

hier ist die DAX-Analyse zum 16.07.2019 vor Handelsbeginn (Aktueller Punktestand des DAX um 7:45 Uhr ist 12.402 Punkte). Unsere Einschätzung:
  • Doji vom Freitag signalisiert Umkehrtendenzen
  • Bestätigung durch Anschlusskäufe am Montag
  • Long mit Zielzone am Jahreshoch bei 12.656 Punkten
  • Vorschlag für ein Long-Derivat: DZ Bank Endlos Turbo Long (WKN DF1TST)
DAX-Analyse zum 16. Juli 2019 per Video



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Bullen visieren 12.427 Punkte an
Solide Konjunkturdaten aus China haben die technische Gegenreaktion des deutschen Leitindex am Montag beendet und ihn in eine neue Aufwärtswelle übergehen lassen. Damit stellt das gestern etablierte Tagestief bei 12.297 Punkten ein neues Verlaufstief dar, welches sich über dem vorherigen Verlaufstief vom 26. Juni bei 12.187 Punkten ausgebildet hatte. Diese bullische Tendenz dürfte heute durch Anschlusskäufe bestätigt werden und den DAX damit wieder in seine mittelfristige Aufwärtstrendstruktur mit höher liegenden lokalen Hoch- und Tiefpunkten übergehen lassen. Mit Blick auf den Wirtschaftskalender stehen heute vor allem die ZEW Konjunkturerwartungen für Deutschland und Europa sowie die Einzelhandelsumsätze der USA im Fokus der Investoren. Damit die Bullen das Zepter wieder in die Hand nehmen können, muss als erstes das Tageshoch vom 11. Juli bei 12.427 Punkten (Widerstand 1) auf Tagesschlusskursbasis überschritten werden. Sobald dies gelungen ist, können Anschlusskäufe bis in Richtung des oberen Bollinger Bandes eingeleitet werden. Marginal über dem oberen Bollinger Band trifft die Kursentwicklung dann auf das am 04. Juli bei 12.656 Punkten (Widerstand 2) ausgebildete Jahreshoch. Eine Divergenz zu dem bullischen Szenario wird momentan noch durch das Verkaufssignal in der Slow Stochastik angezeigt, welches allerdings abgebaut wird, sobald die grüne Signallinie die rote Linie von unten nach oben schneidet. Dadurch würde der Oszillator ein neues Kaufsignal triggern. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg von +0,1% getaxt. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Kursmarke von 12.187 Punkte (Unterstützung 2) fällt.dax

Präferiertes Szenario: Verlaufstief als Ausgangsbasis für Aufwärtsbewegung

Der DAX konnte seine seit dem 04. Juli bestehende Korrekturbewegung am Montag durch einen bullischen Handelstag beenden. Dabei ist es dem Index gelungen, nach einer um +0,2% kräftigeren Börseneröffnung den Buchgewinn bis zum Börsenschluss auf bis zu +0,5% auszubauen. Die grüne Tageskerze muss heute durch Anschlusskäufe über den GD 20 bei 12.402 Punkten bestätigt werden. Wenn dies gelingt, dürfte auch die Slow Stochastik ein neues Kaufsignal generieren. Der Oszillator weist solange ein Verkaufssignal aus, wie die grüne Signallinie sich unter der roten Linie befindet. Sobald die grüne Signallinie über die rote Linie gestiegen ist, weist der Oszillator ein bestätigendes Kaufsignal aus.

Statistisch ist in den nächsten 3 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Doji“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 53%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 2% zu rechnen.

Die Bullen müssen ihre Kräfte heute bündeln, um den GD 20 bei 12.402 Punkten nachhaltig zu überwinden. Sobald dies gelungen ist, befindet sich bei 12.427 Punkten (Widerstand 1) bereits das Hoch vom letzten Donnerstag, welches eine erneute Distribution erzeugen könnte. Erst der dauerhafte charttechnische Ausbruch über diese Kursmarke dürfte die Marktteilnehmer zu Anschlusskäufen bis in Richtung des am 04. Juli bei 12.656 Punkten (Widerstand 2) etablierten Jahreshochs verleiten. Gleichzeitig könnte der DAX durch die neue Kaufwelle seine Aufwärtstrendstruktur um eine weitere wellenförmige Aufwärtsbewegung ergänzen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO LONG 10.874,88 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TST)* mit einem Basispreis von 10.874,88 Punkten. Der Hebel liegt am 16.07.2019 um 07:15 Uhr bei 8,04. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX die Unterstützung bei 12.187 Punkten nachhaltig unterschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

Gegenszenario: Neue Verkaufswelle am GD 20 in Vorbereitung
Die Bären haben sich zum Wochenauftakt eine kurze Verschnaufpause in der seit sieben Handelstagen bestehenden Korrekturbewegung gegönnt. Dabei konnte der DAX zeitweise über den GD 20 bei 12.402 Punkten und das Hoch vom 11. Juli bei 12.427 Punkten (Widerstand 1) steigen. Bis zum Handelsende notierte der Index allerdings wieder unter beiden Kursmarken. Wenn es den Bären heute erneut gelingt, den Verkaufsdruck zu erhöhen, dann könnte die Korrekturbewegung weiter forciert werden. Eine wichtige Bestätigung für dieses Szenario liefert das vorbörslich noch intakte Verkaufssignal der Slow Stochastik, welches seit dem 05. Juli aktiv ist. Hinzu kommt das Chartmuster des Island Gaps, welches sich durch die Kurslücken vom 01. Juli und 09. Juli im Chartbild etabliert hat. Diese bearische Formation löst mittelfristig tendenziell weiter fallende Kursnotierungen aus.

Statistisch ist in den nächsten 3 Handelstagen nach der Ausbildung eines „Doji“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 11%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 2% zu rechnen.

Damit die Abwärtsbewegung den DAX in Richtung neue Tiefs befördern kann, müssen heute Anschlussverkäufe eingeleitet werden. Diese sollten die Kursentwicklung zunächst in Richtung von 12.289 Punkten (Unterstützung 1) drücken, wo der DAX auf das Verlaufstief vom 28. Juni trifft. Sobald dieses Support-Niveau nachhaltig durchstoßen wird, sollte die Verkaufswelle sich in Richtung des GD 50 bei 12.187 Punkten (Unterstützung 2) beschleunigen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der ENDLOS TURBO SHORT 13.870,02 OPEN END: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DF1TTZ)* mit einem Basispreis von 13.870,02 Punkten. Der Hebel liegt am 16.07.2019 um 07:15 Uhr bei 8,46. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX nachhaltig über 12.656 Punkte steigt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.produkte

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