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Unser Musterdepot hält sich stabil — neben NetApp wurden 4 neue Aktien eingebucht!

Artikel, Strategien Andreas Haslinger 146 Leser

Hallo Trader, Hallo Investoren

Wie immer könnt ihr euch sogleich entscheiden, ob ihr den neuen Artikel lieber lesen oder ob ihr ihn euch lieber auf You-Tube ansehen wollt.

Der Portfolio-Builder ist eine starke Software-Lösung, mit der regelbasierte Portfoliokonzepte erstellt und zurückgetestet werden können. Die Bedienung ist einfach. Auf Basis fundamentaler und technischer Kennzahlen sowie Chartsignalen können Anlagestrategien entwickelt werden, die wirklich funktionieren. 

In diesem Format bilden wir ein selbst erstelltes Musterdepot nach, das einmal im Monat besprochen wird. Im Monat Oktober erlitten wir mit unserem Musterdepot einen stärkeren Rückschlag. Der neue Monat November verspricht, mit fünf neu eingebuchten Aktien spannend zu werden. Das Interessante an den Einstellungen, die wir hier für unser Musterdepot verwenden, ist die Tatsache, dass sie uns immer zeigen, welche Aktien und Branchen aktuell die Märkte anführen. Unser Musterdepot konzentriert sich auf US-amerikanische Aktien mit einem hohen Momentum. Aus diesem Grund muss klar sein, dass wir hier enorme Kursschwankungen in beide Richtungen aushalten müssen. So will ich wie immer darauf hinweisen, dass dieses Format nur Informationszwecken dient und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf irgend eines Wertpapiers darstellt. Letztlich handelt es sich nur um meine eigene Meinung.

Der TraderFox Portfolio-Builder ist ein Tool für Anleger, die ihr Geld regelbasiert anlegen wollen. Dabei könnt ihr mit unserem Tool Portfoliosysteme nach eueren Regeln entwickeln und diese dann bis zu 30 Jahre backtesten, wobei ihr natürlich auch sehr defensiv ausgerichtete Portfolios erstellen könnt. Das Spannende am regelbasierten Vorgehen ist die Tatsache, dass so jegliche Überlegungen und Empfindungen die einen Investor oder Trader in der Regel zu einem Aktienkauf bzw. Verkauf animieren, ausgeschaltet werden. Damit ist die Herangehensweise völlig anders als die sonst üblichen Herangehensweisen. 

Mit dem Portfolio-Builder ist es natürlich auch möglich, nach anderen Regeln als den hier aufgezeigten, Portfoliosysteme zu entwickeln und zu testen. Wenn ihr beispielsweise nur Aktien handeln wolltet, die ein Gap-Down von mindestens 5% aufweisen und nahe am 52-Wochentief notieren, dann könnt ihr dies natürlich auch machen. Ebenso könnt ihr euch auf Value- oder Dividendenstrategien konzentrieren.

Der TraderFox Portfolio-Builder ist insbesondere bei Vermögensverwaltern und Privatanlegern, die sich mit einem regelbasierten Vorgehen auseinandersetzen, ein beliebtes Tool. Infos zu unserem Portfolio-Builder findet ihr unter folgendem Link: https://portfoliobuilder.traderfox.com/info/

PortfolioBuilder

Wie ihr mit unserem Portfoliobuilder eure eigenen Strategien entwickeln und diese über Jahrzehnte backtesten könnt, zeige ich euch jetzt.

Vorgehensweise

Nachdem ich mich bei www.traderfox.de angemeldet habe, wähle ich das Tool PORTFOLIO-BUILDER aus. Hier ist es mir möglich, verschiedene Länder und Börsenplätze auszuwählen. Ich entscheide mich für die 1000 volumenstärksten US-Aktien und gebe hier als Datum den 2. November ein, da an diesem Tag die Umschichtung stattfand.

Die Ranking-Kriterien, die wir für das Musterdepot anwenden und zusammen 100 % ergeben müssen, sind folgende: 

Geometrisches EPS-Wachstum und Umsatzwachstum mit je 5 % ⬆️

Abstand vom Hoch und Abstand vom Tief mit je 35 % ⬆️

Performance auf Sicht von 14 Tagen mit 5 % ⬇️

Tägliche Volatilität mit 15 % ⬇️

Als Nächstes habe ich die Möglichkeit Einstiegskriterien festzulegen. Ihr könnt dabei unter Dutzenden auswählen, sowohl charttechnischen, fundamentalen als auch technischen Kriterien. Dann habt ihr unter den Transaktionsregeln unter anderem die Möglichkeit zu bestimmen, wie viele Positionen euer Depot beinhalten soll. In unserem Fall sind es fünf. Ihr habt mit dem Portfoliobuilder die Möglichkeit sowohl die Depotgröße frei zu wählen, als auch das Umschichtungsintervall frei zu bestimmen. Ihr könnt entscheiden, ob ihr einen automatischen Take-Profit anwenden wollt und selbstverständlich könnt ihr verschiedene Ausstiegsregeln definieren. 

Seit dem 1. November 2019 konnte das Musterdepot bis Anfang November 2026 eine Performance von 585 % verbuchen. Damit geriet das Depot im Vergleich zum Vormonat stärker unter Druck, was dran lag, dass wir drei größere Verluste hinnehmen mussten. Als Benchmark ist der S&P 500 zu sehen, der im selben Zeitraum eine Performance von 146 % erzielt hat und damit im letzten Monat nur einen leichten Verlust verbuchen musste. In unserem Fall wird immer zu Monatsbeginn umgeschichtet und wir haben einen Take-Profit von 23 %, wobei wir im letzten Monat bei zwei Aktien am Take-Profit vorbei geschrammt sind. Euch muss klar sein, dass es sich bei dem Portfolio-Builder um keine Depotsoftware-Lösung handelt, sondern um eine Lösung, um Portfoliosysteme zu testen. Es darf damit auch nicht verwundern, dass sich die Performancetabelle im Rückblick immer wieder leicht verändert. Und so rechne ich die monatliche Performance auch immer selbst genau mit Taschenrechner nach und über die monatlich von mir verfassten Beiträge kann genau nachvollzogen werden, wie sich die Performance entwickelt hat. Da die Beiträge ja alle im System bleiben, könnt ihr ebenfalls alle Artikel der letzten Jahre aufrufen. 

Performance

Die Aktien im Oktober 

Um den Überblick zu wahren, zur Erinnerung die Aktien, die im Oktober im Musterdepot waren. Hier hatten wir ein gut diversifiziertes Portfolio, wodurch wir vom KI-Abverkauf weitestgehend verschon geblieben sind. Die Positionen waren: DigitalOcean, Dave, Travere Therapeutics, Oscar Health und Centene. Mit Digital Open und Dave erlitten wir Verluste im zweistelligen Bereich. Oscar Health und Centene wurden leider zwei Tage zu früh verkauft. Die wären beide in den Take-Profit gelaufen. Sind sie aufgrund der Ausbuchung am 2. November aber nicht.

Aktien im Oktober   

Die eingebuchten Aktien im November

Seit dem 2. November haben wir fünf neue Aktien im Depot. Diese sind: Iovance Biotherapeutics, Okta, NetApp, RingCentral und HF Sinclair. 

Musterdepot

Wenn euch Megatrends wie KI oder Robotik interessieren und ihr wissen wollt, welche Unternehmen man aus diesen Bereichen unbedingt kennen muss, dann empfehle ich euch das Tenbagger-Magazin. Darin stelle ich die spannendsten Trends, aber auch die neuesten IPOs vor. Infos findet ihr unter dem folgenden Link: https://aktienmagazin.de/produkte/

TB-Depot

Iovance Biotherapeutics [IOVA | ISIN US4622221004] ist ein US-Biotechnologieunternehmen, das sich auf die Entwicklung und Vermarktung innovativer Krebstherapien spezialisiert hat. Mit zugelassenen Präparaten und fortgeschrittenen Zelltherapien wie Lifileucel adressiert der Konzern schwer behandelbare Tumorarten und treibt die Kommerzialisierung seiner Forschungspipeline rasant voran. Die Marktkapitalisierung lieg bei 3,94 Mrd. USD.

Iovance Unternehmensübersicht

Wachstum und Risiken

Operativ befindet sich Iovance auf einem starken Wachstumspfad: Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach den bereits zugelassenen Krebspräparaten Amtagvi und Proleukin konnte das Management bereits Ende September 2026 die Umsatzprognose für das Gesamtjahr deutlich von zuvor 350 bis 370 Mio. USD auf 410 bis 420 Mio. USD anheben. 

In der klinischen Forschung treibt das Unternehmen zudem die Zelltherapie Lifileucel bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs voran. Ein Studienupdate zur Phase-2-Studie (IOV-LUN-202) zeigte Ende Oktober 2026 in der Gesamtkohorte eine objektive Ansprechrate von 24,6 Prozent, während diese in einer spezifischen Patientengruppe (ohne KRAS- und HER2-Mutationen) bei hervorragenden 59,1 Prozent lag. Um den Zulassungspfad für das Jahr 2027 weiter abzusichern, plant das Unternehmen noch im November 2026 den Start der Patientenaufnahme für die zielgerichtete POSITILITY-Studie.

Das größte Risiko besteht neben dem hohen Kapitalbedarf in der Unsicherheit des Marktes über die tatsächliche Anwendungsbreite der Therapieansätze, was zuletzt nach den Gesamtdaten der Lungenkrebs-Studie für spürbare Kursverluste sorgte und die hohe Sensibilität gegenüber klinischen Studienergebnissen unterstreicht.

Kursverlauf

Kursentwicklung

Nach der vorangegangenen Kursschwäche infolge des Studienupdates verzeichnete die Aktie von Iovance Biotherapeutics am 3. November 2026 eine dynamische Erholungsbewegung. Die Zahlen vom 5. November 2026 waren zudem stark. Das Zusammenspiel aus soliden operativen Aussichten und der technischen Gegenbewegung macht das Papier für risikobewusste Anleger attraktiv. Bei einem Einstieg würde ich die Position im Bereich von 7,50 USD absichern. 

Chart

Okta [OKTA | ISIN US6792951054] hat sich als führender unabhängiger Anbieter im Bereich Identity and Access Management (IAM) etabliert. In einer zunehmend cloudbasierten und hybriden IT-Landschaft fungiert die Software-Plattform als zentrale Instanz für das digitale Zugriffsmanagement und stellt die Identität von Personen, Maschinen sowie zunehmend auch von künstlich intelligenten Softwareagenten in den Mittelpunkt des Sicherheitskonzepts. Das wesentliche Differenzierungsmerkmal des US-Unternehmens ist dabei die herstellerunabhängige Architektur: Die Plattform lässt sich neutral mit Tausenden von SaaS-Anwendungen und Cloud-Infrastrukturen unterschiedlicher Anbieter wie Microsoft, Amazon Web Services und Google Cloud verbinden. Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 33,40 Mrd. USD.

Unternehmensübersicht

Wachstum und Risiken

Das Geschäftsmodell basiert auf wiederkehrenden Subskriptionseinnahmen (SaaS) mit branchenüblichen Vertragslaufzeiten von ein bis drei Jahren, was für eine hohe Stabilität der künftigen Cashflows sorgt. Operativ stützt sich das Produktportfolio auf zwei Hauptsäulen: Die Workforce Identity Cloud regelt den sicheren internen Mitarbeiterzugriff, während die auf der Auth0-Übernahme aus dem Jahr 2021 basierende Customer Identity Cloud Entwicklern hilft, die Authentifizierung in Verbraucher-Apps abzusichern. 

Finanziell ist Okta auf einem äußerst profitablen Wachstumskurs: Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 stieg der Gesamtumsatz im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 805 Mio. USD. Neue Wachstumsimpulse liefert die im September 2026 gegründete Branchenpartnerschaft „Blueprint Alliance“, mit der Okta die Sicherheit und Rechtezuweisung für autonome KI-Agenten standardisieren will.

Das größte Risiko besteht neben dem intensiven Wettbewerb durch marktbeherrschende Cloud-Giganten in der komplexen technologischen Herausforderung, den rasanten Vormarsch autonomer KI-Systeme lückenlos abzusichern. 

Wachstums-Check

Kursentwicklung

Ende Oktober wurde Okta mit Wirkung zum 4. November 2026 in den Leitindex S&P 500 aufgenommen. Diese Indexaufnahme zwingt zahlreiche passiv gemanagte ETFs und institutionelle Fonds dazu, die Aktie zu kaufen, was in der Regel für erheblichen Rückenwind sorgt. Zuletzt ist die Aktie jedoch deutlich von ihren Hochs bei 245 USD zurückgekommen. Ich würde hier zunähst eine Bodenbildung abwarten. Wenn man direkt einsteigen will, sollte die Position bei etwa 170 USD abgesichert werden. 

Chart

NetApp [NTAP | ISIN US64110D1046] ist ein US-amerikanischer Datenspeicher- und Cloud-Spezialist, der operativ stark vom Trend zu Speicherlösungen für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz sowie vom allgemeinen Wachstum im Cloud-Bereich profitiert. Um die eigene Position im Markt für hochperformante KI-Dateninfrastrukturen weiter zu stärken, gab das Unternehmen am 2. November 2026 den Vollzug der Übernahme von PEAK:AIO bekannt, einem spezialisierten Anbieter von Speicherarchitekturen und Metadaten-Technologien für KI-Anwendungen. Die Marktkapitalisierung liegt bei 36,85 Mrd. USD.

Unternehmensübersicht

Wachstum und Risiken

Fundamental ist das Unternehmen auf einem dynamischen Wachstumskurs: Anfang September 2026 legte NetApp starke Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 vor. Der Nettoumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 30 % auf 2,03 Mird. USD. Gleichzeitig kletterte der bereinigte Gewinn je Aktie auf 2,58 USD und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Trotz dieser operativen Stärke skizzierten mehrere Analystenhäuser in der jüngeren Vergangenheit ein vorsichtigeres Bild und traten auf die Euphoriebremse.

Das größte Risiko besteht in steigenden Beschaffungskosten für wichtige Komponenten wie NAND-Flash-Speicher sowie in der Unsicherheit hinsichtlich der nachhaltigen Dynamik künftiger Volumenzuwächse. Im Wachstums-Check von TraderFox bekommt die Aktie  gute 12 von 15 Punkten. 

Wachstums-Check 

Kursentwicklung

Nach einer ausgeprägten Aufwärtsbewegung in den vergangenen Monaten geriet die Aktie von NetApp im Oktober deutlich unter Abgabedruck. Als maßgeblicher Treiber für diesen Verkaufsdruck gelten in erster Linie Gewinnmitnahmen der Marktteilnehmer und zunehmende Bewertungsbedenken. So stufte das Analysehaus Guggenheim die Aktie Ende Oktober 2026 auf „Neutral“ ab und verwies explizit auf das erhöhte Bewertungsniveau im Vergleich zu historischen Durchschnitten. Ich würde hier für einen Einstieg zunächst das Ende der laufenden Konsolidierung abwarten.

Chart

RingCentral [RNG | ISIN US76680R2067] ist ein führender US-amerikanischer Spezialist für cloudbasierte Unternehmenskommunikation. Das Unternehmen bietet moderne, integrierte Kommunikationslösungen und profitiert zunehmend von der dynamischen Nachfrage nach KI-gestützten Features innerhalb seiner Plattform. Die Marktkapitalisierung liegt bei 6,5 Mrd. USD.

Unternehmensübersicht

Wachstum und Risiken

Operativ präsentiert sich RingCentral äußerst robust und wachstumsstark: Die am 22. Oktober 2026 vorgelegten Geschäftsergebnisse für das dritte Quartal belegen eine positive Entwicklung. Der Gesamtumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 5,9 Prozent auf 676 Mio. USD, während der bereinigte Gewinn je Aktie mit 1,33 USD die Konsensschätzungen von 1,28  USD übertraf. 

Besonders beeindruckend entwickelt sich das Geschäft mit Künstlicher Intelligenz: Der jährlich wiederkehrende Umsatz aus gebührenpflichtigen KI-Produkten verdoppelte sich im Jahresvergleich und überschritt deutlich die Marke von 400 Millionen US-Dollar. Aufgrund dieser Dynamik hob das Management Ende Oktober die Jahresprognose an. Auch die Bilanzqualität verbesserte sich signifikant, da das Unternehmen seine Bruttoverschuldung vorzeitig auf unter 1 Mrd. USD reduzierte und im dritten Quartal einen starken freien Cashflow von 157 Mio. USD erwirtschaftete. Das größte Risiko besteht meines Erachtens im intensiven Wettbewerb im Cloud-Kommunikationsmarkt. Im Wachstums-Check von TraderFox bekommt die Aktie aktuell 11 von 15 Punkten. 

Wachstums-Check 

Kursentwicklung

Mit den Quartalszahlen stieg die Aktie zuletzt auf ein neues Jahreshoch bei knapp 100 USD. Seither konsolidiert die Aktie und ist nun am EMA 50 angelangt. Dieser könnte die Aktie stützen und als Grundlage für einen neuen Aufschwung dienen. Bei einem Einstieg könnte man die Position im Bereich von 74 USD absichern.

Chart

HF Sinclair [DINO | ISIN US4039491000] ist ein etablierter US-amerikanischer Raffinerie- und Energiekonzern mit Sitz in Texas, der operativ stark von der aktuellen Dynamik im Raffineriesektor sowie von der Erholung im Bereich erneuerbarer Kraftstoffe profitiert. Die Marktkapitalisierung liegt bei 18 Mrd. USD.

Unternehmensübersicht

Wachstum und Risiken

Ende Oktober 2026 präsentierte das Unternehmen operativ enorm starke Ergebnisse für das dritte Quartal: Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um fast 50 Prozent auf 10,86 Mrd. USD, während der bereinigte Gewinn je Aktie geradezu explodierte und mit 11,75 USD die Analystenschätzungen von 7,81 USD geradezu pulverisierte. 

Haupttreiber dieser Entwicklung war die Stärke im Raffineriesegment: Die bereinigte Bruttomarge je verkauftem Barrel kletterte von 19,16 USD im Vorjahr auf herausragende 54,22 USD, was zu einem bereinigten Konzern-EBITDA von rund 2,98 Mrd. USD führte. Auch das Geschäft mit erneuerbaren Kraftstoffen feierte einen starken Turnaround und verbuchte einen Vorsteuergewinn von 123 Mio. USD. Diese immense Ertragskraft gab das Management direkt an die Aktionäre weiter und schüttete im dritten Quartal 2026 insgesamt 572 Mio. USD über Dividenden und Aktienrückkäufe aus. 

Das größte Risiko besteht für den Raffineriebetreiber traditionell in der hohen Sensibilität gegenüber zyklischen Schwankungen der Raffineriemargen sowie in dem Umstand, dass die Aktie stark am Ölpreis hängt.  

Wachstums-Check

Kursentwicklung

Die Aktie von HF Sinclair befindet sich in einem schönen Aufwärtstrend, hat aber zuletzt auch korrigiert. Im Bereich von 100 USD befindet sich eine Unterstützung. Hier könnte man auf einen mögliche Bodenbildung setzen. 

Chart

 

Ich bin schon gespannt, wie sich das Depot in diesem Monat entwickeln wird.

Bis zum nächsten Mal

Andreas Haslinger

Verwendete Tools:

TraderFox Trading-Desk: https://www.traderfox.de

Aktien-Terminal: https://aktie.traderfox.com

Portfoliobuilder: https://portfoliobuilder.traderfox.com

Infos zum Portfolio-Builder: https://traderfox.de/software/#portfolio-builder

Aufklärung über mögliche Interessenkonflikte: 

-Wenn TraderFox-Redakteure gehebelte Trades eingehen, wählen sie in der Regel ausschließlich Produkte von TraderFox-Partner-Emittenten. Diese sind derzeit: City, Goldman Sachs, HVB, DZ Bank, Morgan Stanley und UBS. 

-TraderFox-Redakteure klären im Artikel über Eigenpositionen auf. Wenn ein anderer Redakteur an der Erstellung des Artikels mitgewirkt oder davon gewusst hat, wird dieser namentlich genannt und es findet ebenfalls eine Aufklärung über Eigenpositionen statt.

Eigenpositionen: 

Verantwortlicher Redakteur Andreas Haslinger: Keine