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Chartanalyse Salesforce: Aktie im Abwärtssog – jetzt noch schnell verkaufen?

Trader-Blog Patrik Uhlschmied 266 Leser

Zuletzt gab Salesforce (WKN: A0B87V) seine Zahlen für das dritte Quartal bekannt. Dabei musste ein langsameres Umsatzwachstum bekanntgegeben werden. Insgesamt wuchs der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 14% auf 7,837 Mrd. USD. In den Vorquartalen wurde noch ein Wachstum von 22% (Q2), 24% (Q1) und 27% (Q4) generiert. Auch der Ausblick für das Schlussquartal war für Aktionäre mit einem erwarteten Wachstum von 10% nicht gerade erfreulich. Zudem kündigte Co-CEO Bret Taylor an, das Unternehmen Ende Januar zu verlassen.

Aus charttechnischer Sicht wurde der langfristige Aufwärtstrend von Salesforce innerhalb der vergangenen Handelswochen nachhaltig nach unten durchbrochen. Dadurch besteht das erhöhte Risiko einer Fortsetzung des derzeit vorherrschenden Abwärtstrends seit dem Allzeithoch. Kann das aktuelle lokale Tief und die entscheidende Unterstützung bei ca. 136,50 USD nicht verteidigt werden, ist mit einem Erreichen der nächsten übergeordnet relevanten Auffangzone bei ca. 112 USD zur rechnen. Angesichts der massiv überverkauften Situation in der Slow Stochastik sowie dem sich allmählich abbauenden MACD-Histogramm könnte Salesforce jedoch spätestens in dieser zweiten Unterstützungszone an einer Bodenbildung arbeiten. Ein Ausbruch über den Abwärtstrend wäre das erste Anzeichen des Versuchs einer Stabilisierungsbewegung.

Bevorzugtes Szenario: Bodenbildung und Ausbruch über Abwärtstrend abwarten.



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Hinweis zur Aufklärung über Eigenpositionen: Der Autor hält Positionen bei folgenden Aktien, die im Artikel erwähnt wurden: -.