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11.05. 09:29

Aktien Frankfurt Eröffnung: Stabil - Iran-Krieg bleibt Thema Nummer eins


FRANKFURT (dpa-AFX) - Trotz eines weiterhin fehlenden Durchbruchs in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran ist der deutsche Aktienmarkt am Montag kaum verändert gestartet. Die Ölpreise stiegen indes erneut. Im Blick steht außerdem der China-Besuch von US-Präsident Donald Trump in dieser Woche. Dabei soll es zwar hauptsächlich um die Beilegung des Handelsstreits der zwei weltweit größten Volkswirtschaften gehen, am Markt erhofft man sich aber auch positive Impulse in Sachen Iran-Krieg.

Der Dax sank im frühen Handel um 0,1 Prozent auf 24.312 Punkte. In der vergangenen Woche hatte der deutsche Leitindex angesichts von Entspannungssignalen bei etwas über 25.150 Punkten noch den höchsten Stand seit Kriegsbeginn Ende Februar erreicht. Bis Freitag jedoch hatte er die Gewinne fast komplett wieder abgegeben.

Der MDax mit den mittelgroßen Werten legte am Montag um 0,1 Prozent auf 31.220 Zähler zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,2 Prozent auf 5.902 Punkte.

Eine diplomatische Lösung im Iran-Krieg zeichnet sich derzeit nicht ab. Vielmehr scheint sich die Situation wieder mehr zuzuspitzen, denn US-Präsident Trump bezeichnete die jüngste Antwort des Iran auf den von den USA vorgelegten Friedensvorschlag als "völlig inakzeptabel". Er reagierte mit weiteren Drohungen gegen die Islamische Republik, während sich die Führung dort davon unbeeindruckt gab und ihrerseits Forderungen stellte. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will den Krieg außerdem so lange fortführen, bis wichtige Fragen zum iranischen Atomprogramm geklärt sind.

Laut Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank tun Anleger gut daran "den nach wie vor ungelösten Nahostkonflikt nicht vorzeitig abzuschreiben". Nach wie vor sei unklar, wie die auf beiden Seiten bestehenden Maximalforderungen auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden sollten. "Nun hoffen Anleger, dass der Besuch von US-Präsident Trump in China Bewegung in den zuletzt festgefahrenen diplomatischen Prozess bringen könnte", erklärte er den stabilen Handelsstart./ck/mis