Aktien Frankfurt: Dax stabilisiert sich - Auf Wochensicht aber klares Minus
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich nach seinem jüngsten Kursrutsch am Freitag stabilisiert. Die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise gaben
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich nach seinem jüngsten Kursrutsch am Freitag stabilisiert. Die mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreise gaben
BW LPG ist die weltweit größte Reederei für den Transport von Flüssiggas (LPG) per Very Large Gas Carrier (VLGC). Das Unternehmen besitzt eine Flotte von 28 eigenen VLGCs und hält zusätzlich 52 % an sieben älteren Schiffen über ein Joint Venture in Indien; hinzu kommen sechs eingecharterte und neun bewirtschaftete Schiffe. BW LPG transportiert Flüssiggas hauptsächlich von Exportregionen wie den USA und dem Nahen Osten zu Importmärkten in Asien, vor allem Indien und China. Aktuell prägt vor allem die Schließung der Straße von Hormus das Geschäft: Da nahöstliche LPG-Exporte stark eingeschränkt sind, übernehmen US-Exporte einen größeren Teil der Versorgung Asiens, was die Nachfrage nach Schiffskapazität und damit die Frachtraten erhöht. Nahost-LPG-Exporte brachen im 1. Halbjahr 2026 um 46 % ein, während US-Exporte um 16 % zulegten. Zusätzlich verknappt die Kanal-Verstopfung in Panama die effektive Schiffskapazität und stützt die Raten weiter. Für das 3. Quartal hat BW LPG bereits 92 % der verfügbaren Flottentage zu durchschnittlich 88.000 USD pro Tag fixiert, bei einer Gesamt-Kostenbasis von 24.900 USD pro Tag. Wer weiterhin davon ausgeht, dass sich die Lage in der Straße von Hormus nicht entspannt,
YPF Sociedad Anonima ist Argentiniens größtes integriertes Öl- und Gasunternehmen mit Sitz in Buenos Aires. Der teilstaatliche Konzern deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Exploration und Förderung über Raffinerie und Transport bis zum Vertrieb von Kraftstoffen, Erdgas und Strom. Operativ konzentriert sich YPF zunehmend auf das Schieferölfeld Vaca Muerta im Neuquén-Becken, das inzwischen den Großteil der Konzernproduktion stellt. Im 2. Quartal hat das Unternehmen die bislang stärksten Quartalszahlen der Unternehmensgeschichte vorgelegt. Der Umsatz kletterte auf rund 6,6 Mrd. USD, ein Plus von 42 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Treiber waren höhere Rohölpreise und eine deutlich gesteigerte Fördermenge aus dem Schieferfeld Vaca Muerta. Das bereinigte EBITDA erreichte mit 2,8 Mrd. USD einen Rekordwert und lag um 149 % über dem Vorjahreswert. Die EBITDA-Marge weitete sich von 24 % auf 43 % aus. Die Schieferförderung stieg im Jahresvergleich um 47 % auf 213.000 Barrel pro Tag und macht inzwischen 80 % der gesamten Rohölproduktion aus. Zentral für das weitere Wachstum bleibt die Pipeline VMOS, an der YPF mit 30 % beteiligt ist. Ende Juli war das größte Energieinfrastrukturprojekt Argentiniens zu 80 % fertiggestellt, die ersten Rohöllieferungen sind für Anfang 2027 geplant. Die Kapazität soll zunächst 180.000 Barrel pro Tag erreichen und in der zweiten Jahreshälfte 2027 auf 550.000 Barrel pro Tag steigen. Die Aktie setzt ihren Aufwärtstrend langsam aber kontinuierlich fort. Vom Allzeithoch bei 75 USD ist die Aktie zwar noch etwas entfernt. Aber wenn es gleingt, den Widerstand bei 55 USD hinter sich zu lassen, dann könnte das Allzeithoch zeitnah fallen. (YPF)
Semtech zeigt seit Wochen relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt, und dieser Trend setzte sich auch am 8. September 2026, dem ersten Tag der Citi Global TMT Conference in New York fort. Das Unternehmen kann mit einem starken Rechenzentrumsgeschäft überzeugen, was man auch im letzten Quartal mit einem Umsatzrekord von 100 Mio. USD und einem Wachstum von YoY 91 % belegte. Der Grund liegt in der starken Nachfrage nach 800G-Produkten sowie den neueren FiberEdge- und CopperEdge-1,6T-Lösungen. Der gesamte Optik- und Konnektivitätsbereich überzeugte gestern, nachdem die Citi die Wachstumsprognose für den Chipsektor kräftig nach oben geschraubt hatte. Mehrere Analysehäuser, darunter Roth Capital und Northland, haben ihre Kursziele in den vergangenen Wochen zudem angehoben. Am 15. Oktober lädt Semtech in San Jose zu einem eigenen Investorentag rund um die Rechenzentrumssparte ein, bei dem CEO Hong Hou, CFO Mark Lin und der zuständige Bereichsleiter Imran Sherazi tiefer ins Detail gehen wollen. Wer noch nicht dabei ist, könnte mit dem Ausbruch aus der Base bei 157 USD jetzt an Bord gehen, wobei ich das Risiko schnell begrenzen würde, wenn der Ausbruch wieder abverkauft werden sollte. (SMTC)