Aktien New York: Anleger treten nach Rekorden auf die Bremse
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem Rekordkurs der Wall Street zum Wochenstart ist am Dienstag eine gewisse Ernüchterung eingetreten. Der Leitindex
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem Rekordkurs der Wall Street zum Wochenstart ist am Dienstag eine gewisse Ernüchterung eingetreten. Der Leitindex
Im Biotechnologie-Bereich gibt es aktuell einige spannende Aktien, die mit schönem Momentum überzeugen. Eine Aktie, die vor einer neuen Aufwärtswelle stehen könnte, ist ANI Pharmaceuticals. Das Unternehmen hat sich auf Markenmedikamente und Generika zur Behandlung von entzündlichen und autoimmunen Erkrankungen spezialisiert. Langfristiges Potenzial bietet vor allem das Purified Cortrophin Gel als Hauptprodukt, das seit Anfang 2022 als verschreibungspflichtiges Arzneimittel verfügbar ist und als sterile Gelatinelösung unter die Haut oder in den Muskel injiziert wird. Am 12. Januar hat das Unternehmen eine Prognose für das Jahr 2026 herausgegeben. Demnach wird man einen Umsatz von 1,055 bis 1,115 Mrd. USD erzielen, was deutlich über dem Konsens der Analsten von 950 Mio. USD liegt. Allein mit dem Cortrophin Gel wird man etwa 560 Mio. USD einnehmen. Was mir gefällt ist, dass das Unternehmen die Erweiterung des Bereichs für seltene Krankheiten um etwa 90 Mitarbeiter anstrebt, um die Chance für Cortrophin bei akuten Gichtanfällen zu nutzen. Die Aktie hat die letzten Monate konsolidiert, könnte nun aber wieder schnell an das Jahreshoch bei 100 USD heranlaufen. (ANIP)
Die internationalen Ölmärkte verzeichnen derzeit deutliche Aufschläge, getrieben durch eine massive Zuspitzung der geopolitischen Rhetorik: Nachdem US-Präsident Donald Trump via Truth Social angekündigt hat, Strafzölle in Höhe von 25 % auf Waren aus Ländern zu erheben, die weiterhin Geschäfte mit dem Iran tätigen, kletterten die Notierungen für die Nordseesorte Brent auf 64,19 USD und für die US-Sorte WTI auf 59,81 USD je Barrel – die höchsten Stände seit November. Diese Drohung, die vor dem Hintergrund tödlicher Proteste im Iran und einer US-Intervention in Venezuela erfolgt, hat laut Soojin Kim, Stratege bei der MUFG, die bisherigen Sorgen vor einem globalen Überangebot durch konkrete Ängste vor physischen Angebotsausfällen verdrängt, wobei insbesondere die Handelsbeziehungen zu China als weltweit größtem Abnehmer iranischen Öls (ca. 90 % der Exporte) unter Druck geraten könnten. Während die Rohölpreise im Jahr 2026 damit bereits um gut 4 % zugelegt haben und eine Trendwende nach den massiven Vorjahresverlusten von rund 24 % einleiten, mahnt Jim Reid von der Deutschen Bank allerdings zur Nüchternheit, da die Märkte den Social-Media-Vorstoß bislang noch ohne panikartige Ausschläge verarbeiten, solange keine offiziellen Exekutiverlasse zur Umsetzung vorliegen. Dieses verschärfte Angebotsumfeld dürfte insbesondere die Aktienkurse integrierter Branchenschwergewichte wie Exxon Mobil (XOM) oder Chevron (CVX) beflügeln, da die anziehenden Notierungen direkt deren Margen ausweiten und die zuletzt gedämpften Gewinnerwartungen revidieren lassen.
Agree Realty agiert als strategischer Partner für Einzelhändler mit Fokus auf das Net-Lease-Modell. Durch Sale-Leaseback-Transaktionen kauft der Konzern Immobilien operativer Unternehmen und vermietet sie langfristig zurück, wodurch Mieter Kapital für ihr Kerngeschäft freisetzen. ADC konzentriert sich dabei strikt auf omni-channel-kritische Mieter wie Lebensmittelhändler oder Baumärkte, die sowohl im E-Commerce als auch physisch unverzichtbar sind. Da die Mieter bei diesen Net-Lease-Verträgen Instandhaltung, Versicherung und Steuern tragen, ist der Cashflow für Anleger besonders planbar und resistent gegen inflationäre Kostenschübe. Laut Meldungen vom Januar 2026 schloss der Konzern das Jahr 2025 mit einem Investitionsvolumen von rund 1,55 Mrd. USD ab. Dabei wurde die Portfolioqualität weiter geschärft: Fast 67 % der Mieten stammen nun von Mietern mit Investment-Grade-Rating. Für 2026 prognostiziert das Management Investitionen zwischen 1,25 Mrd. und 1,5 Mrd. USD. Eine Schlüsselrolle spielt die robuste Bilanz mit über 2 Mrd. USD Liquidität zum Jahreswechsel. Wachstum entsteht nicht nur durch Akquisen, sondern zunehmend durch die "Developer Funding Platform" (DFP). ADC finanziert Bauprojekte für Entwickler und sichert sich so frühzeitig attraktive Standorte, noch bevor diese auf den offenen Markt kommen. Damit wird der Konzern zum integralen Teil der Expansionsstrategie seiner Mieter. Ergänzend treiben vertragliche Mietsteigerungen und aktives Kapitalrecycling das interne Wachstum voran. Dieser Mix aus Akquisition, Entwicklung und Partner-Finanzierung soll auch 2026 den AFFO je Aktie steigern und die monatliche Dividende sichern. Im Zeitraum zwischen dem 24. Dezember 2025 und 09. Januar 2026 haben Direktor John. Rakolta Jr. und Vorstandsvorsitzender Richard Agree Aktien zu Stückpreisen zwischen 70,67 USD und 72,18 USD für insgesamt 2.778.780 USD gekauft.