ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax springt hoch - Waffenruhe im Iran-Krieg
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine Waffenruhe hat bei den Anlegern am Mittwoch weltweit
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine Waffenruhe hat bei den Anlegern am Mittwoch weltweit
Das Halbleiterunternehmen Cirrus Logic hat sich auf Analog- und Mixed-Signal-Datenkonverter sowie auch Audioprozessoren spezialisiert, um bisher insbesondere in Smartphones für eine gute Sprach- und Tonqualität zu sorgen. Der Großkunde Apple ist für rund 94 % der Erlöse verantwortlich und plant über das American Manufacturing Program (AMP) bereits 600?Mrd. USD über vier Jahre in die US-Wirtschaft zu investieren. Am 26. März wurde Cirrus Logic in einer Teilinvestition von 400 Mio. USD als einer der neuen Partner ausgewählt, um wichtige Materialien und Komponenten in den USA zu produzieren. Im Zuge dieser Initiative arbeitet Cirrus Logic auch mit dem Auftragsfertiger GlobalFoundries zusammen, um neue Halbleiterprozesstechnologien in der Fabrik in Malta (Bundesstaat New York) zu etablieren. Ein völlig neuer Mixed-Signal-Chips für Face ID-Systeme könnte den Umsatzanteil pro iPhone im Jahr 2027 um 1 USD steigern, wobei ab 2028 nennenswerte Beiträge erwartet werden. Die Aktie bereitet nun mit einem Ausbruchsversuch auf ein neues Allzeithoch den Big-Picture-Breakoutversuch vor. Rückenwind kommt von den KeyBanc-Analysten mit einer Kurszielanhebung von 150 auf 175 USD (Overweight), da neben der robusten iPhone-Nachfrage auch das PC-Geschäft mit dem neuen SoundWire-Standard künftig bis zu 10 % am Umsatzmix erreichen könnte. Cirrus plant hier für 2026 bereits eine Umsatzverdoppelung. Das Gesamtumsatzwachstum könnte sich im laufenden Quartal von zuletzt rund 5 % auf fast 11 % beschleunigen.
Die Raumfahrt erlebt einen historischen Moment: Die Mission Artemis II steht kurz davor, einen neuen Distanzrekord für bemannte Flüge aufzustellen. Vier Astronauten entfernen sich dabei weiter von der Erde als jemals zuvor – und übertreffen damit den bisherigen Rekord der Apollo 13. Ziel des Artemis-Programms ist es, nach Jahrzehnten erstmals wieder Menschen zum Mond zu bringen und langfristig eine dauerhafte Präsenz aufzubauen. Für Investoren ist dies mehr als ein symbolischer Meilenstein: Die Mission unterstreicht die wachsende strategische Bedeutung der Raumfahrtindustrie und dient als Katalysator für zahlreiche börsennotierte Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette. Besonders deutlich zeigt sich dies an der Kursentwicklung ausgewählter Raumfahrtwerte. Unternehmen wie Rocket Lab, AST SpaceMobile, Intuitive Machines oder Redwire profitieren spürbar von der gestiegenen Aufmerksamkeit. Anleger erkennen zunehmend, dass staatliche Programme wie Artemis als Anschubfinanzierung für eine kommerzielle Raumfahrtökonomie fungieren. Gleichzeitig sorgt die Perspektive eines möglichen Börsengangs von SpaceX für zusätzliche Dynamik im Sektor: Marktbeobachter sprechen von einem „Rising Tide“-Effekt, bei dem die Bewertung des Branchenführers auch kleinere Unternehmen nach oben zieht. Die beteiligten Unternehmen decken dabei unterschiedliche Segmente der Raumfahrtindustrie ab – von Trägerraketen über Satellitenkommunikation bis hin zu Mondlandesystemen. Intuitive Machines etwa spezialisiert sich auf Landetechnologien und Infrastruktur auf der Mondoberfläche, während AST SpaceMobile globale Kommunikationslösungen via Satellit entwickelt. Redwire liefert essenzielle Komponenten für Raumfahrtmissionen, und Rocket Lab positioniert sich als flexibler Startdienstleister. Diese Spezialisierung entlang der sogenannten „Space Value Chain“ eröffnet Investoren vielfältige Einstiegsmöglichkeiten in einen Zukunftsmarkt, der von Trends wie zunehmender staatlicher Förderung, wachsendem kommerziellem Interesse und technologischen Fortschritten geprägt ist. Gleichzeitig bleibt das Investment hochspekulativ: Viele Geschäftsmodelle befinden sich noch in der Skalierungsphase und sind stark von staatlichen Aufträgen abhängig.
Seagate Technology (STX) hat sich auf hochleistungsfähige HDD-Festplatten spezialisiert, die mit einem Anteil von etwa 90 % immer noch das mit Abstand wichtigste Speichermedium in Rechenzentren darstellen. Mit der HAMR-Technologie lassen sich deutlich höhere Datendichten erreichen. Am 3. März startete die Auslieferung großer Stückzahlen der neuen Mozaic 4+ Plattform mit bis zu 44 TB an zwei der weltweit größten Hyperscale-Cloud-Anbieter. Im Vergleich zu den 30 TB-Festplatten können die Gesamtbetriebskosten durch geringeren Platzbedarf und Stromverbrauch um 47 % gesenkt werden. Neue Auswertungen von Morgan Stanley zeigen auf, dass die HDD-Engpässe bis ins Jahr 2028 anhalten dürften. Die Experten betrachten die Aktie mit einem Kursziel von 582 USD (Overweight) als Ersatz von Western Digital (WDC) als neuen „Top Pick“. Im Bull Case liegt das KGV27e bei nur 10 und die Gewinnerwartungen der Analysten notieren für 2027 um 25 bis 30 % und für 2028 sogar um 45 bis 50 % über den Konsensschätzungen. Bei Verhandlungen für die Jahre 2027 und 2028 rücken Preise von fast 20 USD pro Terabyte in den Fokus. Das liegt rund 30 % über den bisherigen Schätzungen von 13 bis 15 USD. Auch JPMorgan geht zudem mittelfristig von jährlichen Wachstumsraten von 25 % beim Umsatz und 50 % beim operativen Gewinn aus. Im laufenden 3. Quartal soll sich das Umsatzwachstum laut Managementprognosen von 22 % auf 34 % beschleunigen. Mit einem Ausbruchsversuch auf ein neues Allzeithoch generiert die Aktie ein Kaufsignal.