ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Gewinne vor Trump-Rede - KI-Entspannung
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem schwachen Wochenauftakt haben die US-Aktienmärkte am Dienstag dank positiver Signale aus dem Bereich Künstliche Intelligenz
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach dem schwachen Wochenauftakt haben die US-Aktienmärkte am Dienstag dank positiver Signale aus dem Bereich Künstliche Intelligenz
Once Upon a Farm ist erst seit Anfang Februar an der Börse notiert. Der IPO Preis lag bei 18 USD. Seither hat die Aktie stark zugelegt und schoß auf 27 USD innerhalb der letzten Tage. Nun geht sie in eine Konsolidierung über, die ich als Einstiegschance betrachte. Warum? Das Unternehmen stellt Bio-Nahrungsmittel für Kinder und Babys her und legt seinen Schwerpunkt auf Frische. Mit der Schauspielerin Jennifer Garner als Mitgründerin hat die Marke eine enorme organische Sichtbarkeit und einen großen Vertrauensvorschuss bei modernen, gesundheitsbewussten Eltern, die Wert auf Bio-Qualität legen. Noch wichtiger dürfte die operative Führung durch Mitgründer John Foraker sein. E war der CEO von Annie's Homegrown und hat das Unternehmen erfolgreich skaliert und schließlich für 820 Mio. USD verkauft. Was mir gefällt, ist, dass das Unternehmen zuletzt ein rasantes Umsatzwachstum von rund 60 % im Jahresvergleich auf knapp 157 Mio. USD in 2024 an den Tag legte. Normalerweise hat die Branche das Problem, dass Babys nach etwa 18 Monaten aus den Produkten herauswachsen. Mit dem frischen IPO-Kapital treibt das Unternehmen aktuell die Expansion in neue Kategorien voran, darunter milchfreie Smoothies und gekühlte Protein- und Haferriegel für ältere Kinder. Dadurch verlängert das Unternehmen die Kundenbindung potenziell vom Kleinkindalter bis in die Schulzeit und erschließt sich völlig neue Einnahmequellen. Die Aktie erreichte zuletzt ein Rekordhoch bei 27 USD. Nun konsolidiert sie, wobei man auf dem aktuellen Niveau auf einen baldigen Ausbruch aus der Base spekulieren kann. (OFRM)
Die Super Group (SGHC) zog sich als globale Holdinggesellschaft für führende digitale Glücksspielmarken in den letzten beiden Jahren bewusst aus dem stark umkämpften US-Markt zurück, um den Fokus auf andere wachstumsstarke Märtke in Afrika, Europa und Amerika zu richten. Derzeit gibt es Lizenzen in über 20 Ländern mit dem Sportwettenanbieter Betway und dem Multi-Marken-Online-Casino Spin. Afrika ist für 42 % der Gesamterlöse verantwortlich, wo das Spielvolumen bei Casinospielen und Sportwetten im letzten Quartal um 32 % bzw. 31 % zunahm. Außerhalb Afrikas war Apricot wichtiger und langjähriger Softwarepartner und Lizenzgeber für die Sportwetten-Technologie von Betway, die nun nach der abgeschlossenen Akquisition für rund 140 Mio. Euro vollständig in Eigenbesitz übernommen wurde. In Neuseeland wird derzeit auf den lokalen Regulierungsrahmen gewartet, der im 2. Quartal in Alberta (Kanada) gesichert werden dürfte. Zudem werden im 1. Halbjahr 2026 auch Online-Slots (virtuelle Spielautomaten) in Deutschland eingeführt. CEO Neal Menashe verweist nun auf ein herausragendes Jahr 2025, in dem diese Strategie mit einem Rekordwachstum bei den Kundenzahlen für dauerhafte Vorteile sorgen soll. Im 4. Quartal stieg die Anzahl der durchschnittlich monatlich aktiven Kunden um 16 % auf 6,1 Mio. an. Für das Fiskaljahr 2026 hob das Management die Umsatzziele auf mindestens 2,55 Mrd. USD (Konsens: 2,09 Mrd. USD) an. Auch das bereinigte EBITDA soll die Marke von über 680 Mio. USD überschreiten, nachdem es im Geschäftsjahr 2025 einen Anstieg von 57 % auf 560 Mio. USD gab. Die Aktie könnte mit einem attraktiven KGV von 13,6 den Breakoutversuch in Richtung Allzeithoch starten.
Die Hycroft Mining Holding Corporation (HYMC) kontrolliert mit der Hycroft-Mine in Nevada eines der größten Gold- und Silbervorkommen Nordamerikas. Das Unternehmen konnte jüngsten Daten zufolge ein massives Wachstum seiner gemessenen und angezeigten Mineralressourcen um 55 % auf nunmehr 16,4 Mio. Unzen Gold und 562,6 Mio. Unzen Silber vermelden. Im Januar und Februar hat der bekannte Rohstoffmilliardär und Großaktionär Eric Sprott seine Position bei Hycroft Mining signifikant und wiederholt ausgebaut. Sprott investierte im Zeitraum zwischen dem 08. Januar und 20. Februar zu Stückpreisen zwischen 26,08 USD und 49,96 USD je Aktie insgesamt 30,4 Mio. USD (exakt: 30.427.750 USD). Durch diese fortlaufenden, hochvolumigen Zukäufe über seine Beteiligungsgesellschaften hat er seinen Anteilsbesitz mittlerweile auf rund 40 % ausgeweitet. Die strategische Neuausrichtung und die neu entdeckten hochgradigen Silbervorkommen sind fundamental enorm wertvoll, was das Management in seinem Kurs bestärkt, die Mine trotz der volatilen Marktbedingungen konsequent weiterzuentwickeln. Der Konzern profitiert laut eigenen Angaben derzeit von einer extrem soliden Finanzlage mit Barreserven in Höhe von fast 200 Mio. USD und einer völligen Schuldenfreiheit. Besonders im Fokus steht dabei das sogenannte Vortex-System, in dem der Konzern zuletzt immer wieder rekordverdächtige Silbergehalte nachweisen konnte. Aus strategischer Sicht arbeitet Hycroft Mining aktuell mit Hochdruck auf eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung hin, ein sogenanntes PEA, welches im 1. Quartal erwartet wird. Dieses Dokument wird vom Konzern als entscheidender Katalysator und Meilenstein betrachtet, um dem Markt die tatsächliche Rentabilität und das zukünftige Produktionsprofil detailliert aufzuzeigen.