Aktien New York: Moderate Verluste - Trübe Aussichten für Nahost-Konflikt
NEW YORK (dpa-AFX) - Belastet von eingetrübten Aussichten auf Frieden im Nahen Osten sind die US-Aktienmärkte mit moderaten Verlusten in die
NEW YORK (dpa-AFX) - Belastet von eingetrübten Aussichten auf Frieden im Nahen Osten sind die US-Aktienmärkte mit moderaten Verlusten in die
Popular ist jetzt einen Blick wert. Es handelt sich um die größte Bank Puerto Ricos, die dort mehr als die Hälfte aller Einlagen kontrolliert. Diese Marktführerschaft verschafft dem Institut günstige Refinanzierungskosten und macht die hauseigene Zahlungsplattform ATH Móvil zum De-facto-Standard auf der Insel. Da Puerto Rico den US-Dollar als offizielle Währung nutzt, entfällt zudem jedes Wechselkursrisiko gegenüber US-Banken. Im 1. Halbjahr 2026 stieg der Zinsüberschuss um 10 % auf 1,36 Mrd. USD, während die Zinsaufwendungen um 9,3 % auf 0,56 Mrd. USD zurückgingen. Die Risikovorsorge für Kreditausfälle kletterte zwar um 25 % auf 141 Mio. USD, laut Management entfiel der Großteil davon aber auf zwei einzelne notleidende Kredite und nicht auf einen breiteren Trend. Die Kennzahlen zur Kreditqualität stützen diese Einschätzung: Die Kredite mit mehr als 90 Tagen Verzug sanken im Quartalsvergleich um 7,4 %, die Gesamtsumme überfälliger Kredite um 6,2 %. Mir gefällt, dass sich Popular sehr aktionärsfreundlich zeigt. Nach Abschluss eines 500-Mio.-USD-Rückkaufprogramms hat der Vorstand ein neues Programm über 1 Mrd. USD aufgelegt und für den Rest des Jahres 2026 weitere Rückkäufe von 300 bis 400 Mio. USD angekündigt. Zusammen mit der um 20 % erhöhten Dividende entspricht das rund 100 % des Nettogewinns aus dem Vorjahr. Trotz dieser Ausschüttungen liegt die Kernkapitalquote (CET1) bei 16 % und damit deutlich über dem Marktdurchschnitt von 10 bis 14 %. Die Aktie hat sich diel letzten Monate stückweise nach oben geschoben. Nun bricht die Aktie aus einer Darvas-Box auf ein neues Mehrjahreshoch aus. Diesem könnte man folgen, wobei ich das Risiko im Bereich von 170 SUD begrenzen würde, was etwa 5 % entspricht. (BPOP)
„Wir denken, dass wir gerade erst anfangen, dieses Unternehmen wirklich aufzubauen", so der Gründer und CEO Chris Pappas bei den letzten Quartalszahlen vom 29. Juli. Die Q2-Zahlen waren stark, wobei der Umsatz um 12,9 % auf 1,169 Mrd. USD kletterte, während der Bruttogewinn um 15,2 % auf 292,9 Mio. USD wuchs. Auf Basis dieser Entwicklung erhöhte das Management die Prognose für das Gesamtjahr 2026: Der Umsatz soll nun zwischen 4,5 Mrd. USD und 4,6 Mrd. USD liegen, das bereinigte EBITDA zwischen 305 Mio. USD und 315 Mio. USD. Zusätzlich stellte CEO Chris Pappas neue Fünfjahresziele bis 2030 vor. Der Umsatz soll bis dahin auf 6 Mrd. USD bis 6,5 Mrd. USD steigen, bei einer jährlichen Wachstumsrate von 7 % bis 10 %. Das bereinigte EBITDA soll eine Marge von 7,5 % bis 8 % erreichen, verglichen mit aktuell rund 6,8 %. Erreichen will man das unter anderem, in dem man weiter in neue Vertriebszentren in Texas, Nevada, dem Mittleren Westen und Neuengland sowie in KI-gestützte Systeme für Vertrieb, Einkauf und Logistik investiert. Die Aktie befindet sich in einem schönen Aufwärtstrend, wobei man nun darauf setzen könnte, dass der Trend zeitnah fortgesetzt wird. (CHEF)
Die Aktie von Sphere Entertainment ist jetzt aus mehreren Gründen interessant. So verändert das Unternehmen sein Geschäftsmodell. Aus einer teuren einzelnen Spielstätte in Las Vegas soll ein skalierbares Netzwerk, verteilt auf mehrere Standorte werden. Dass das klappt, zeigt die Show "The Wizard of Oz at Sphere“. Seit der Weltpremiere am 28. August 2025 hat sie mehr als 3,6 Mio. Besucher angezogen und über 450 Mio. USD Ticketumsatz erzielt, bei mehr als 850 Vorstellungen. Das ergibt rund 125 USD Ticketumsatz pro Gast, ohne Merchandise und Gastronomie. Im 2. Quartal 2026 stieg der Konzernumsatz um 11 % auf 313,6 Mio. USD. Das Sphere-Segment wuchs um 29 % auf 226,4 Mio. USD, das bereinigte Betriebsergebnis dort um 60 % auf 39,9 Mio. USD. Der Umsatzanstieg von 50,8 Mio. USD im Segment führte zu einem Anstieg des bereinigten Betriebsergebnisses um 15 Mio. USD. Der operative Cashflow der ersten sechs Monate 2026 lag bei 102,6 Mio. USD, nach einem Abfluss von 52,7 Mio. USD im Vorjahreszeitraum. Zum 30. Juni 2026 verfügte das Unternehmen über rund 552 Mio. USD an liquiden Mitteln bei 780 Mio. USD Gesamtschulden. Das Management plant eine überarbeitete Version von "The Wizard of Oz" sowie "The Rocky Horror Picture Show at Sphere" ab März 2027. Bis Ende 2027 sollen drei bis vier eigenständige Sphere-Experiences verfügbar sein. Die Expansion erfolgt kapitalschonend: In Abu Dhabi finanziert die dortige Tourismusbehörde den Bau, Sphere erhält eine Franchise-Gebühr, Servicegebühren während der Bauphase und Lizenzzahlungen nach Eröffnung, geplant bis Ende 2029. In National Harbor soll ein Drittinvestor den Bau übernehmen, während Sphere den Betrieb per Langfristmiete führt. Die Aktie bricht nun aus einer mehrwöchigen Base auf ein neues Allzeithoch bei 175 USD aus. Diesem Ausbruch könnte man folgen, wobei ich das Risiko bei spätestens 160 USD begrenzen würde. (SPHR)