ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Ölpreis belastet weiter - Meta-Rally an Nasdaq
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte haben am Mittwoch weiter Federn gelassen. Vor allem die Standardwerte litten unter weiter gestiegenen Ölpreisen,
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Aktienmärkte haben am Mittwoch weiter Federn gelassen. Vor allem die Standardwerte litten unter weiter gestiegenen Ölpreisen,
Semtech zeigt seit Wochen relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt, und dieser Trend setzte sich auch am 8. September 2026, dem ersten Tag der Citi Global TMT Conference in New York fort. Das Unternehmen kann mit einem starken Rechenzentrumsgeschäft überzeugen, was man auch im letzten Quartal mit einem Umsatzrekord von 100 Mio. USD und einem Wachstum von YoY 91 % belegte. Der Grund liegt in der starken Nachfrage nach 800G-Produkten sowie den neueren FiberEdge- und CopperEdge-1,6T-Lösungen. Der gesamte Optik- und Konnektivitätsbereich überzeugte gestern, nachdem die Citi die Wachstumsprognose für den Chipsektor kräftig nach oben geschraubt hatte. Mehrere Analysehäuser, darunter Roth Capital und Northland, haben ihre Kursziele in den vergangenen Wochen zudem angehoben. Am 15. Oktober lädt Semtech in San Jose zu einem eigenen Investorentag rund um die Rechenzentrumssparte ein, bei dem CEO Hong Hou, CFO Mark Lin und der zuständige Bereichsleiter Imran Sherazi tiefer ins Detail gehen wollen. Wer noch nicht dabei ist, könnte mit dem Ausbruch aus der Base bei 157 USD jetzt an Bord gehen, wobei ich das Risiko schnell begrenzen würde, wenn der Ausbruch wieder abverkauft werden sollte. (SMTC)
Five Below betreibt in den USA ein Filialnetz von mittlerweile mehr als 2.000 Geschäften, die sich an Teenager und junge Erwachsene richten. Das Sortiment reicht von Süßwaren, Spielzeug und Elektronik-Zubehör über Beauty-Produkte bis zu Wohnaccessoires. Die meisten Artikel kosten zwischen 1 und 5 USD mit einem bewusst begrenzten Warenangebot, das häufige Store-Besuche fördern soll. Am 2. September kamen die Zahlen zum 2. Quartal heraus, wobei der Umsatz um satte 23 % auf 1,26 Mrd. USD stieg. Das bereinigte Ergebnis je Aktie kletterte auf 1,68 USD und lag damit rund 26 % über der Konsensschätzung von 1,34 USD. Die vergleichbaren Filialumsätze wuchsen um 14 %. Und das ist das fünfte Quartal in Folge mit zweistelligem Wachstum. Für das Gesamtjahr hob das Management die Prognose an: Der Umsatz soll nun zwischen 5,63 Mrd. USD und 5,71 Mrd. USD liegen. Zusätzlich beschloss der Vorstand ein neues Aktienrückkaufprogramm über 600 Mio. USD. Goldman Sachs reagierte auf die Zahlen mit einer Anhebung des Kursziels auf 306 USD, was einem Potenzial von gut 20 % entspricht. Begründet wird dies mit der angehobenen Prognose sowie einem strukturellen Branchentrend: Während klassische Einzelhändler zuletzt eine Wachstumsverlangsamung meldeten, beschleunigen Dollar-Läden wie Five Below ihr Wachstum. Verbraucher verlagern demnach zunehmend Ausgaben zu preisgünstigeren Anbietern, was Five Below über steigende Kundenfrequenz zugutekommt. Die Aktie befindet sich in einem schönen Aufwärtstrend und bildet aktuell eine enge Base aus. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 263 USD könnte man hier prozyklisch folgen. (FIVE)
Andritz zählt zu den größten Industriekonzernen Österreichs. Das Unternehmen aus Graz beliefert weltweit die Zellstoff- und Papierindustrie, den Metallsektor sowie Betreiber von Wasserkraftwerken mit Anlagen, Maschinen und Serviceleistungen. Ergänzt wird das Portfolio durch den Bereich Environment & Energy, der Technologien für erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz umfasst. Die Zahlen zum 1. Halbjahr, die Ende Juli veröffentlicht wurden, überzeugten mit einem Wachstum des Auftragseingangs von 25,2 % YoY auf 5,9 Mrd. EUR. Getragen wurde dieses Wachstum vor allem vom Bereich Hydropower, der im 1. Quartal kräftig zulegte, sowie von der anhaltend positiven Entwicklung im Bereich Pulp & Paper. Der Umsatz kletterte um 5,2 % auf 3,84 Mrd. EUR, das vergleichbare EBITA stieg um 8,7 % auf 329,7 Mio. EUR. Die vergleichbare EBITA-Marge verbesserte sich von 8,3 % auf 8,6 %. Das Konzernergebnis wuchs um 4,9 % auf 201,0 Mio. EUR. Besonders bemerkenswert: Der Auftragsbestand erreichte zum 30. Juni 2026 mit 12,6 Mrd. EUR einen neuen Höchstwert, ein Plus von 20,5 % gegenüber dem Jahresende 2025. Diese Visibilität sichert die Umsatzentwicklung für die kommenden Quartale ab. Andritz bestätigte nach den Zahlen die Prognose für 2026 mit einem Umsatz zwischen 8,0 und 8,3 Mrd. EUR und einer vergleichbaren EBITA-Marge von 8,7 bis 9,1 %. In den letzten Wochen konsolidierte die Aktie in einer engen Range zwischen 80 und 84 EUR. Wenn es gelingt den Widerstand bei 85 EUR zu knacken, dann könnte es zügig Richtung 100 EUR gehen. (AZ2)