ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Verluste vor langem Wochenende - Guter August
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben zum Monatsausklang Kursverluste in unterschiedlicher Höhe erlitten. Bergab ging es am Freitag vor allem
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben zum Monatsausklang Kursverluste in unterschiedlicher Höhe erlitten. Bergab ging es am Freitag vor allem
Ulta Beauty hat im zweiten Quartal erneut eindrucksvolle Zahlen vorgelegt und damit die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Besonders erfreulich: Die vergleichbaren Umsätze in bestehenden Filialen stiegen um 6,7 % gegenüber dem Vorjahr. Wachstumstreiber waren sowohl ein Anstieg der Transaktionen (+3,7 %) als auch höhere Durchschnittsausgaben pro Einkauf (+2,9 %). Mit den robusten Ergebnissen hat das Management auch die Prognosen für das Gesamtjahr nach oben angepasst. CEO Kecia Steelman, die das Unternehmen seit Januar führt, sprach von einer „starken Entwicklung in allen Kernkategorien“ und hob die erfolgreiche Umsetzung der strategischen Neuausrichtung Ulta Beauty Unleashed hervor. Diese soll das Geschäft nachhaltig skalieren und die Organisation effizienter aufstellen. Dazu gehört auch das Ende der Partnerschaft mit Target, in deren Rahmen mehr als 600 Shop-in-Shops betrieben wurden – ein Schritt, den Ulta bereits seit Frühjahr geprüft hatte. Der Konzern ist ja der größte Spezialhändler für Kosmetikprodukte in den USA und kombiniert stationären Handel mit einem starken Onlinegeschäft. Zum Sortiment gehören Make-up, Hautpflege, Haarpflege sowie Düfte und Accessoires von mehr als 600 Marken, ergänzt durch Eigenmarken. Mit Beauty-Services wie Friseur- und Browbars hebt sich Ulta von klassischen Händlern ab. Das Unternehmen profitiert vom anhaltenden Trend zu „Self-Care“ und steigender Nachfrage nach Premium- und Nischenmarken, ebenso wie vom boomenden Onlinehandel. Die breite Aufstellung und die starke Kundenbindung durch das eigene Treueprogramm machen Ulta zu einem der Gewinner im Beauty-Sektor
Legrand S.A. ist ein weltweit führender Spezialist für elektrische und digitale Gebäudeinfrastrukturen. Am 17. Juli hatte der Konzern starke vorl. Zahlen für das 1. Halbjahr präsentiert. Mit einem zweistelligen Umsatzwachstum und einer deutlich angehobenen Jahresprognose signalisiert der Konzern eine positive Entwicklung. Insbesondere das starke Wachstum im Datacenter-Bereich unterstreicht die Relevanz der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Am 31. Juli folgten dann die endgültigen Halbjahreszahlen, wonach der Umsatz sogar um 15 % (ohne Wechselkurseffekte) gestiegen ist und eine bereinigte operative Marge von 21,0 % nach Akquisitionen ausgewiesen werden konnte. Die strategische Konzentration auf wachstumsstarke Segmente wie Datacenter und vernetzte Lösungen hat sich als wirksamer Hebel erwiesen, um Legrand in verschiedenen globalen Märkten erfolgreich zu positionieren und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Angesichts der soliden Halbjahresergebnisse hatte Legrand die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2025 angehoben. Das Unternehmen erwartet nun ein Umsatzwachstum (organisch und durch Akquisitionen, ohne Währungseffekte) zwischen +10 % und +12 %, eine Steigerung gegenüber der zuvor angepeilten Spanne von +6 % bis +10 %. Dies unterstreicht das Vertrauen des Managements in die Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells und die Fähigkeit, selbst in einem volatilen Umfeld Erfolge zu erzielen. JPMorgan hat Legrand am 28. August wieder mit einer Einschätzung auf "Overweight" und Ziel bei 165 Euro in die Bewertung aufgenommen. Analyst Phil Buller setzte die Aktie im Rahmen einer Neubewertung des Elektronik-Subsektors der europäischen Investitionsgüterbranche zudem auf die "Analyst Focus List". Sie gehören neben Siemens zu seinen Favoriten. Er sieht hier den größten Spielraum für die Markterwartungen.
Axon Enterprise, das für seine TASER-Elektroschockgeräte und digitale Lösungen für Strafverfolgungsbehörden bekannt ist, ist eine absolute Dauerläufer-Aktie. Am 4. August wurde die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Dabei wurde hervorgehoben, dass die KI-Strategie des Unternehmens erste Wirkung zeigt: Laut einer internen Umfrage sparen Polizeikräfte durch die neuen Tools zwischen 6 und 12 Stunden pro Woche ein – 75 % der Nutzer erwarten eine deutliche Effizienzsteigerung. Am 28. August sagte der CEO Rick Smith in der CNBC-Sendung „Mad Money, dass die KI-Buchungen um 500 % wachsen und das Unternehmen in einer einzigartigen Position sei, um von der KI-Ära zu profitieren. Der Grund dafür sei die riesige Datenbasis des Unternehmens: Über eine Million Nutzer von Axon-Bodycams generieren kontinuierlich "Augen und Ohren" aus dem Feld. Diese Daten bilden die weltweit größte Sammlung von Audio- und Videomaterial von Polizeieinsätzen, was eine ideale Grundlage für die Anwendung von KI darstellt. Die Aktie erreichte Anfang August mit der Vorlage der Q2-Zahlen ein neues Allzeithoch bei 890 USD. Seither konsolidiert die Aktie und lief zuletzt an die initiale Priceline bei 750 USD heran. Auf dem aktuellen Niveau bietet sich die Möglichkeit für einen Einstieg mit gutem CRV. (AXON)