Aktien New York Ausblick: Wenig Bewegung vor Rede von Fed-Chef Warsh
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den Vortageskursgewinnen dürfte an den US-Aktienmärkten zu Handelsbeginn am Freitag zunächst Zurückhaltung dominieren. Die Anleger warten
NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den Vortageskursgewinnen dürfte an den US-Aktienmärkten zu Handelsbeginn am Freitag zunächst Zurückhaltung dominieren. Die Anleger warten
Ooma hat sich auf moderne und kostengünstige Kommunikationslösungen spezialisiert, die Telefonie, Textnachrichten und Videofunktionen umfassen. Mit dem Kernprodukt "Ooma Office" richtet man sich an kleine und mittlere Firmen, die professionelle, aber dennoch leicht zu implementierende Kommunikationssysteme für ihren Arbeitsalltag benötigen. Am 26. August legte das Unternehmen starke Zahlen zum 2. Quartal vor. Der Haupttreiber für das Umsatzwachstum von 25 % auf Jahressicht war AirDial. Dabei handelt es sich um eine Lösung zum Ersatz klassischer Kupfer-Telefonleitungen. Die Umsätze aus diesem Segment wuchsen im 2. Quartal um 75 % gegenüber dem Vorjahr, das Unternehmen gewann zwei neue Vertriebspartner hinzu und zählt inzwischen über 40 Reseller. Ein Krankenhaussystem orderte knapp 200 AirDial-Leitungen und über 1.000 UCaaS-Plätze. Zweiter Wachstumstreiber ist Künstliche Intelligenz. Ooma führte im 2. Quartal KI-Transkription und KI-Insights in der Pro-Plus-Stufe ein sowie zwei eigenständige KI-Dienste, einen KI-Anrufbeantworter und eine KI-Rezeption. Für das 3. Quartal kündigte das Unternehmen ein "AI Productivity Pack" mit rund zehn Funktionen an. Für das Gesamtjahr 2027 erhöhte Ooma die Umsatzprognose auf 332 bis 333,5 Mio. USD und den Gewinn je Aktie auf 1,35 bis 1,38 USD. Am 29. September lädt Ooma zu einem Investorentag an der New York Stock Exchange, bei dem die mittelfristigen Ziele detaillierter vorgestellt werden sollen. Angesichts von AirDial und neuen KI-Erlösquellen könnte man jetzt auf einen weiteren Kursanstieg bei der Aktie über die nächsten Wochen Richtung 30 USD setzen. (OOMA)
Dynatrace verzeichnet nach der Vorlage der Zahlen zum 1. Quartal von Anfang August ein deutlich erhöhtes Handelsvolumen. Seither konsolidiert die Aktie in einer engen Range, könnte nun aber bereit seit, weiter zu ziehen. Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn lag man zuletzt über der Konsensschätzung der Analysten. Auffällig war meines Erachtens der Ausblick für das Geschäftsjahr 2027: Das Management um CEO Rick McConnell senkte zwar die Umsatzprognose leicht, hob aber die Gewinnprognose auf 1,97 USD bis 1,99 USD je Aktie an, oberhalb des bisherigen Korridors von 1,93 USD bis 1,95 USD. Die Botschaft an den Markt: Profitabilität wiegt schwerer als reines Umsatzwachstum, und die operative Marge skaliert zuverlässig. Am 25. August 2026 unterstrich Morgan Stanley diese Einschätzung mit einer Hochstufung von Equal-Weight auf Overweight, verbunden mit einer Anhebung des Kursziels von 58 USD auf 65 USD. Das ergibt ein Potenzial von knapp 30 %. Das Analystenhaus sieht die Observability-Branche in der stärksten Nachfragephase seit 2022, getrieben von Cloud-Wachstum und den ersten Effekten unternehmensweiter KI-Investitionen. Für die Geschäftsjahre 2028 und 2029 rechnet Morgan Stanley mit einem ARR-Wachstum von jeweils über 20 %. Dynatrace überwacht mit der Engine Davis AI Cloud-Infrastrukturen und Unternehmensanwendungen und identifiziert Performance-Engpässe automatisiert. Wiederkehrende Umsätze im Großkundensegment und hohe Wechselkosten der Plattform stabilisieren das Geschäft gegenüber längeren Verhandlungszyklen bei Neukunden. Mit der Kombination aus Zahlen-Beat, angehobener Gewinnprognose und Analysten-Rückenwind könnte die Aktie nun bereits ein, die Marke von 60 USD in Angriff zu nehmen. (DT)
Aya Gold & Silver aus Kanada fördert und verarbeitet vor allem Silber in Marokko. Das Kernstück ist die Untertagemine Zgounder im Atlas-Gebirge, ergänzt um das Aufbereitungsprojekt Boumadine, bei dem das Unternehmen alte Bergbau-Rückstände auf verbliebene Metallgehalte verarbeitet. Zusätzlich hält Aya ein umfangreiches Explorationsportfolio in Marokko, das kürzlich um 259 Quadratkilometer erweitert wurde. Im 2. Quartal 2026 stieg die Produktion auf 1,7 Mio. Unzen Silberäquivalent, ein Plus von 61 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Umsatz kletterte um 151 % auf 97 Mio. USD, der Nettogewinn lag bei 35 Mio. USD. Der operative Cashflow erreichte 48 Mio. USD, ein Anstieg von 522 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Für das 1. Halbjahr 2026 summierte sich der operative Cashflow auf 119 Mio. USD bei einem Umsatz von 205 Mio. USD.Die Mahlrate bei Zgounder erreichte im Durchschnitt 3.900 Tonnen pro Tag, verglichen mit einer ursprünglichen Auslegung von 2.700 Tonnen. Die Cash-Kosten sanken auf 17,69 USD je Unze, nach 18,64 USD im Vorquartal. Ein zentraler Katalysator für die kommenden Wochen ist die aktualisierte PEA-Studie zu Boumadine, die für Anfang September angekündigt ist und als Basis für die Machbarkeitsstudie im kommenden Jahr dient. Sollte die Studie positiv ausfallen, dürfte die Aktie aus ihrer engen Base ausbrechen und Richtung 40 USD laufen können. (AYA)