Aktien Frankfurt: Dax leicht im Minus - steuert aber auf starkes Monatsplus zu
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der jüngsten Erholung haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt mit Engagements zurückgehalten. Der Leitindex Dax
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der jüngsten Erholung haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt mit Engagements zurückgehalten. Der Leitindex Dax
American Assets Trust Inc. (AAT) positioniert sich 2026 weiterhin als spezialisierter Real Estate Investment Trust (REIT) mit Fokus auf schwer zugängliche Premium-Märkte in Südkalifornien, Hawaii und dem pazifischen Nordwesten. AAT verzahnt hochwertige Büro-, Einzelhandels-, Wohn- und Hotelimmobilien (wie das Embassy Suites in Waikiki) zu einem starken Ökosystem. Diese Diversifizierung sorgt für stabilere Cashflows als bei reinen Büro-REITs und steigert die Attraktivität der Standorte enorm. Starke Zuwächse bei den Einzelhandelsmieten und eine robuste Vermietungsquote im Wohnsegment sollen die vorübergehende Schwäche im Bürosektor gezielt ausgleichen. Trotz aktueller Marktunsicherheiten bezüglich kurzfristiger Gewinne hat Executive Chairman Ernest S. Rady im Februar 2026 ein deutliches Statement zur Unterbewertung der Aktie abgegeben. In nur zwei Wochen (17. bis 26. Februar 2026) kaufte er 253.000 Aktien. Das persönliche Investment beläuft sich auf 4.819.987 USD. Dieses fast fünf Millionen USD schwere Investment des Gründers ist ein entscheidender Indikator. Gepaart mit einer attraktiven Dividendenrendite von über 6,8 % signalisiert dies eine signifikante Diskrepanz zwischen dem hohen inneren Wert der Immobilien und dem aktuellen Börsenpreis. Der Konzern unterstreicht damit sein tiefes Vertrauen in die eigene Substanz, operative Disziplin und die langfristige Sicherung des Aktionärswerts.
Montrose Environmental ist ein US-Umweltdienstleister. Es hilft Regierungen und Unternehmen wie Energieversorgern Umweltauflagen einzuhalten, Emissionen zu überwachen und Umweltschäden zu beseitigen. Am 26. Februar hat das Unternehmen sehr starke Quartalszahlen vorgelegt. 2025 war mit einem Rekordumsatz von 830,5 Mio. USD das stärkste Jahr der Firmengeschichte. Noch wichtiger für uns Anleger: Das Management blickt extrem optimistisch in die Zukunft und hat die Prognose für 2026 angehoben. Man rechnet mit 840 bis 900 Mio. USD Umsatz und strebt ein EBITDA-Wachstum von rund 10 % bei steigenden Margen an. Mit den Quartalszahlen wurde ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 40 Mio. USD angekündigt. Montrose profitiert massiv von strenger werdenden Umweltauflagen (z. B. die neuen, scharfen PFAS-Grenzwerte der EPA in den USA). Das Geschäftsmodell ist krisenresistent: 96 % des Umsatzes aus 2024 kehrten 2025 wieder zurück. Zudem funktioniert das Cross-Selling immer besser – der Anteil der Kunden, die mehrere Dienstleistungen buchen, stieg im letzten Jahr von 53 % auf 62 %. Viele klassische Planungsbüros haben Angst, durch KI wegrationalisiert zu werden. Montrose generiert jedoch die essenziellen Felddaten wie Umwelt- und Sensordaten selbst. Das Unternehmen nutzt KI intern, um die eigenen Dienstleistungen skalierbarer und margenstärker zu machen und das verschafft dem Unternehmen einen Burggraben. Die Aktie konnte mit den Q4-Zahlen ein kräftiges Up-Gap und hohem Volumen generieren. Hier kann man nun auf die Trendfolge spekulieren, wobei ich darauf warten würde, dass die Aktie das Hoch vom 26. Februar bei 29 USD überschreitet. (MEG)
Die Spatzen pfiffen es bereits im Oktober 2025 von den Dächern, als das Handelsblatt erste Spekulationen über eine Annäherung zwischen Telefonica und 1&1 veröffentlichte. Nun verdichten sich die Zeichen. Eine aktuelle Nachrichtenagenturmeldung mit Bezug auf „El Espanol“ bestätigt, dass Telefonica offenbar Gespräche über eine 1&1-Übernahme führt. Der Wert soll bie 4,5 bis 5 Mrd. Euro liegen. Ein Profiteur wäre die Muttergesellschaft United Internet (i). Die Bewertungslücke (Sum-of-the-Parts) Ein Blick auf die nackten Zahlen offenbart eine Unterbewertung von United Internet an der Börse. Aktuell wird der Konzern mit rund 4,74 Mrd. Euro bewertet. Dem stehen jedoch Beteiligungen gegenüber, die diesen Wert bei übersteigen: 1&1-Beteiligung: Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von ca. 4,29 Mrd. Euro ist der Anteil von United Internet (86,46 %) rund 3,70 Mrd. Euro wert. IONOS-Beteiligung: Hinzu kommt der Anteil an dem Webhoster Ionos (i), der mit weiteren 2 Mrd. Euro zu Buche schlägt. Zusammengerechnet besitzen die Beteiligungen einen Marktwert von 5,7 Mrd. Euro. Dass United Internet selbst für deutlich weniger gehandelt wird, zeigt den „Holding-Discount“, der durch einen Verkauf von 1&1 aufgelöst würde. Befreiungsschlag beim Netzausbau Ein Deal mit Telefonica wäre zudem strategisch brillant. Die größten Sorgen der Anleger galten zuletzt den hohen Investitionen für das eigene 5G-Netz von 1&1. In einer Fusion oder engen Kooperation mit Telefonica würden diese Milliarden-Risiken für United Internet wegfallen. United Internet würde von einem kapitalintensiven Netzbetreiber-Modell zurück zu einer hochprofitablen Holding-Struktur finden. Fazit: Dommermuths profitiert, wenn United Internet viel Wert ist Für Firmengründer Ralph Dommermuth, der über 50 % an United Internet hält, ist das Ziel klar. Werte heben. Ein Verkauf von 1&1 an Telefonica wäre der ultimative Katalysator, um den Aktienkurs der Muttergesellschaft endlich in Richtung ihres fairen Wertes zu treiben. United Internet springt an und ist damit der eigentliche Gewinner eines möglichen Deals.