Aktien Europa: Kurse bröckeln ab - Furcht vor erneuter Eskalation im Nahen Osten
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag erneut leicht nachgegeben. Damit bröckelten die Kurse angesichts der unsicheren Lage am
PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag erneut leicht nachgegeben. Damit bröckelten die Kurse angesichts der unsicheren Lage am
Valmont Industries ist ein Anbieter von hochinnovativen, engineered Infrastructure- und Landwirtschaftslösungen. Das Unternehmen entwickelt und produziert u.a. Stahl-, Beton- und Verbundstoffstrukturen für Versorgungs- und Agrarmärkte. Am 21. April hat das Unternehmen beeindruckende Zahlen für das 1. Quartal vorgelegt, wobei der Gewinn pro Aktie um 28 % auf 5,51 USD stieg. Gleichzeitig konnte das Unternehmen seine operative Marge um 190 Basispunkte auf 15,1 % steigern. Der klare Wachstumsmotor des Unternehmens ist das Infrastruktur-Segment, das mittlerweile rund 78 % des Gesamtumsatzes ausmacht. Valmont profitiert hier stark von den laufenden, teils staatlich stark geförderten Modernisierungen und Erweiterungen der amerikanischen Stromnetze. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage im Infrastruktursektor blickt das Management äußerst optimistisch in die Zukunft und hat die Prognose für den Jahresgewinn (EPS) für 2026 direkt auf eine Spanne von 21,50 bis 23,50 US-Dollar angehoben. Die Aktie bricht nun auf ein neues Allzeithoch auf, wobei man hier auf eine weitere Trendfolge setzen könnte. (VMI)
Das heute veröffentlichte Trading-Update von COMPUTACENTER zum 1. Quartal mit neuen Management-Aussagen, aber keinen konkreten Zahlen, sprengt die optimistischsten Erwartungen der Analysten. Das wird den KI-Profiteur wieder antreiben und damit den Chart-Breakout auf das 52-Wochenhoch forcieren. Der KI-Faktor: Infrastruktur als Wachstumsgarant Computacenter profitiert unmittelbar von der physischen Aufrüstung der digitalen Welt. Die Nachfrage nach spezialisierter KI-Infrastruktur – von Hochleistungsservern bis hin zu komplexen Kühlsystemen – treibt das Segment der Technologie-Beschaffung in neue Dimensionen. Besonders die sogenannten Hyperscale-Kunden, also globale Cloud-Giganten, verlassen sich bei der Implementierung ihrer Rechenkapazitäten auf die Expertise von Computacenter. Da KI-Modelle immense Hardware-Ressourcen erfordern, wandelt sich das Unternehmen zum unverzichtbaren Zulieferer für die KI-Revolution. Die abgeschlossenen KI-Großprojekte im Vereinigten Königreich sind hierbei erst die Vorboten einer globalen Welle. Q1-Update: Momentum deutlich über Erwartungen Die Zahlen für das 1. Quartal bis zum 31. März 2026 zeichnen ein Bild von extremer Stärke. Das Segment der Technologie-Beschaffung verzeichnete eine regelrechte Umsatz-Explosion und wuchs signifikant stärker als im Vorjahr, was primär auf das Geschäft mit Hyperscalern in Nordamerika und dem Vereinigten Königreich zurückzuführen ist. Parallel dazu sorgte ein starkes organisches Wachstum bei den professionellen Dienstleistungen für ein Ertragsplus in der Dienstleistungsmarge, wodurch ein Rückgang bei den Managed Services mehr als ausgeglichen werden konnte. Angesichts dieses Momentums hat das Management die Prognose angehoben und erwartet nun ein Jahresergebnis, das bequem über den Markterwartungen liegen wird, da das starke erste Halbjahr mögliche makroökonomische Unsicherheiten bereits jetzt kompensiert. Gestützt wird dieser Ausblick durch einen Auftragsbestand auf Rekordniveau; trotz bestehender Lieferengpässe bei Hardware-Komponenten ordern Kunden ihre IT-Produkte aufgrund der hohen Nachfrage strategisch weit im Voraus. Fazit: Der Bulle nimmt wieder Fahrt auf Die heutige Nachricht ist der Katalysator, um den charttechnischen Ausbruch auf das 52-Wochenhoch nachhaltig zu bestätigen. Mit einem KGV27e von weiterhin moderaten 18 verfügt der KI-Profiteur über weiteres Potenzial. Trader können daher auf eine Fortführung des Aufschwungs setzen.
Der Ölpreis steigt um 2 %. Brent klettert in Richtung der 105 USD je Barrel, weil die Straße von Hormus geschlossen bleibt. Das ist der wesentliche Belastungsfaktor für den deutschen Aktienmarkt. Der Profiteur? VERBIO! Nach einer kurzen Konsolidierung meldet sich Verbio mit dem Ausbruch und der Trendfolge zurück. Die Logik: Der aktuelle Preisschock am Rohölmarkt, befeuert durch die anhaltende Hormus-Krise, verschiebt die Wirtschaftlichkeit signifikant zugunsten von Biokraftstoffen. E10 bietet gegenüber Super einen Preisvorteil an der Tankstelle, den Verbraucher angesichts der wachsenden Belastungen nutzen. Damit erhöht sich die Nachfrage bei Verbio. Nun will die EU-Kommission europaweit den neuen Billig-Kraftstoff E20 einführen. Er gilt als Hoffnungsschimmer für die hohen Kraftstoffpreise. Hersteller wie Mercedes und BMW haben den Kraftstoff für neuer Motoren freigegeben. Das Management hat bereits reagiert und die EBITDA-Prognose für das Geschäftsjahr 2025/2026 auf 100 Mio. Euro bis 140 Mio. Euro angehoben. „Die rasant steigenden Kraftstoffpreise sind für uns außerordentlich vorteilhaft. Die starke Nachfrage nach emissionsarmen Biokraftstoffen sorgt für anhaltend hohe Absatzpreise.“, so der CEO in einer jüngsten Stellungnahme. Verbio fungiert derzeit als Hedge auf den Ölpreis. Solange die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Versorgungssicherheit bedrohen und die Ölpreise hochhalten, bleibt das Aufwärtspotenzial intakt.