Aktien New York: Dow Jones auf Rekordhoch - Jobdaten dämpfen Zinssorgen
NEW YORK (dpa-AFX) - Ein schwächer als erwarteter Beschäftigungsaufbau in den USA hat am Donnerstag die US-Börsen angetrieben und dabei dem
NEW YORK (dpa-AFX) - Ein schwächer als erwarteter Beschäftigungsaufbau in den USA hat am Donnerstag die US-Börsen angetrieben und dabei dem
Lincoln Educational Services verzeichnete zum Jahresauftakt 2026 das dritte Jahr in Folge ein zweistelliges Umsatzwachstum auf Quartalsbasis. Die Zahlen vom 11. Mai zeigten ein YoY-Umsatzwachstum um 22,5 % auf 144 Mio. USD bei einem Nettogewinn, der sich auf Jahressicht mehr als verdoppelte. Das Unternehmen bietet Weiterbildungsmöglichkeiten für High-School-Absolventen und berufstätige Erwachsene in den Vereinigten Staaten an, darunter Fachhandwerksprogramme zum Elektriker oder KFZ-Mechaniker. Treiber ist die Nachfrage nach Fachkräften in Handwerk, Kfz-Technik und Gesundheitsberufen. Die Zahl der Kursstarts stieg um 19,5 % auf 5.500. Mit dem Zahlenwerk hob das Management die Jahresprognose 2026 an. Neue Standorte in Hicksville und Rowlett gehen bis Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 an den Start, womit man die Expansion weiter vorantreibt. Die erfolgreiche Umsetzung der Expansion dürfte hier der entscheidende Faktor für den weiteren Kursverlauf bleiben. Mit dem Ausbruch aus der Base bei 50 USD auf ein neues Allzeithoch, kann hier auf die Trendfolge gesetzt werden. (LINC)
Boost Run, mit einer Marktkapitalisierung von 2 Mrd. USD, betreibt Cloud-Infrastruktur für KI-Anwendungen und Hochleistungsrechner. Das Unternehmen kam im Mai 2026 über eine Fusion mit dem SPAC Willow Lane Acquisition Corp. an die Nasdaq und erhielt daraus rund 134,5 Mio. USD. Zum Börsengang wies Boost Run rund 940 Mio. USD an langfristig sichtbaren Umsatz aus, bei einer durchschnittlichen Laufzeit von etwa drei Jahren und einem annualisierten wiederkehrenden Umsatz von rund 375 Mio. USD. Spannend ist, dass das Unternehmen Mitte Mai 2026 einen Vertrag mit Thinking Machines Lab an Land ziehen konnte: 36 Monate Laufzeit, rund 471,7 Mio. USD Volumen, 5.000 NVIDIA-B300-GPUs. Entscheidend ist die Struktur, denn die Bestellungen sind nicht kündbar und die Gebühren fallen unabhängig von der tatsächlichen Nutzung an. Das erhöht die Planbarkeit der Erlöse. Über eine Kaufvereinbarung mit Dell im Volumen von 1,44 Mrd. USD sichert sich Boost Run die Hardware für diese Zusagen. Bislang ist das Unternehmen von wenigen Großkunden abhängig, und zudem hat sich der Bericht zum 1. Quartal verzögert, was das Unternehmen spekulativ macht. Die Aktie hat eine Base gebildet. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 39 USD könnte man hier nun folgen, wobei ich das Risiko spätestens bei 33 USD begrenzen würde. (BRUN)
JFrog unterstützt seine Kunden mit einer End-to-End-Software Supply Chain Platform bei der effizienten Verwaltung und Bereitstellung von Softwarekomponenten für die Entwicklung und den Betrieb von Anwendungen. Mit sogenannten DevOps-Tools kann der gesamte Prozess erstellter Softwarelösungen von der Entwicklung bis zur Bereitstellung auf einzelnen Geräten umgesetzt werden, was Prozesse automatisieren und beschleunigen soll. Dabei festigt das Unternehmen seine Position als direkter Profiteur der KI-Transformation. Im ersten Magic Quadrant für Software-Lieferkettensicherheit, den Gartner am 17. Juni 2026 veröffentlichte, stufte man JFrog als Leader ein und vergab die höchste Bewertung in der Kategorie Umsetzungsfähigkeit. Benchmark stufte zudem die Aktie auf „Kaufen“ mit einem Kursziel von 100 USD. Das Wachstum bei JFrog wird aktuell durch die KI angeheizt. Agenten erzeugen Quellcode in einem Tempo, das einen Schwall neuer Binärdateien auslöst, die gespeichert, nachverfolgt und gesichert werden müssen. Parallel wächst der Bedarf an Sicherheit in der Lieferkette. Laut dem unternehmenseigenen State-of-the-Union-Report 2026 stieg die Zahl bösartiger npm-Pakete um 451 %, insgesamt registrierte JFrog 177.000 neue Schadpakete. Lösungen wie JFrog Curation, der AI Catalog und AppTrust adressieren genau diese Lücke; über neue Integrationen mit NVIDIA und Anthropics Claude Code dehnt JFrog seine Kontrollschicht auf KI-Modelle und Coding-Agenten aus. Die Aktie bricht nun aus einer Base bei 90 USD aus. Hier könnte man mit einem Risiko von etwa 10 % auf die Trendfolge setzen. (FROG)