ROUNDUP/Aktien New York: Arbeitsmarktdaten stützen die Börsen
NEW YORK (dpa-AFX) - Aktuelle Arbeitsmarktdaten haben die US-Börsen am Freitag gestützt. So ist die Beschäftigung in den Vereinigten Staaten unerwartet
NEW YORK (dpa-AFX) - Aktuelle Arbeitsmarktdaten haben die US-Börsen am Freitag gestützt. So ist die Beschäftigung in den Vereinigten Staaten unerwartet
In CACI bin ich selbst langfristig investiert. Und ich kann mir vorstellen, die Position weiter auszubauen. Warum? Das Unternehmen hat am 6. August seine Zahlen zum 4. Quartal und zugleich den Ausblick für 2027 vorgelegt. Was spannend ist: Der Ausblick zeigt eine klare Verschiebung hin zu margenstärkeren Geschäftsfeldern. CEO John Mengucci berichtete für das Gesamtjahr 2026 ein Umsatzwachstum von 11 % bei einer EBITDA-Marge von 12,3 % und einem freien Cashflow von 735 Mio. USD. Der Auftragseingang lag bei über 10 Mrd. USD, das Book-to-Bill-Verhältnis bei 1,1. Für 2027 wird ein Umsatz zwischen 10,65 Mrd. USD und 10,85 Mrd. USD sowie eine EBITDA-Marge im hohen Bereich um 12 % in Aussicht gestellt. Der freie Cashflow soll auf mindestens 900 Mio. USD steigen. Zentraler Treiber dieser Margenausweitung ist die vollzogene Integration von ARKA in den Bereich Raumfahrt und Aufklärung. Mengucci sprach von einem ersten gemeinsamen Auftrag, der die Fähigkeiten beider Unternehmen im Bereich Trägersysteme, Nutzlastentwicklung und Bodensystem-Software kombiniert, sowie von einem klassifizierten Programm im Bereich Counter-Space, bei dem sich CACI gegen etablierte Rüstungskonzerne durchsetzte. Auch im Bereich elektronische Kriegsführung zeigt sich operative Dynamik: Das Spectral-Programm erreichte Milestone-C und geht in die Serienproduktion, die Auslieferung startet in der zweiten Jahreshälfte 2027. Zusätzlich sicherte sich CACI einen separaten Auftrag über 500 Mio. USD für das Domestic-Shield-Programm im Bereich Drohnenabwehr. Angesichts der margenstärkeren Ausrichtung auf Raumfahrt und elektronische Kriegsführung sowie der beschleunigten Entschuldung bis Mitte 2027 bietet das aktuelle Bewertungsniveau Potenzial für eine Neubewertung, zumal die Bewertung mit einem KGV von 17 unter dem der Peer-Group von 23 liegt. Die Aktie könnte nun schnell das Allzeithoch bei 680 USD in Angriff nehmen. (CACI)
Digital Turbine, das über On-Device-Integrationen und Werbeplattformen Werbetreibende, App-Entwickler, Mobilfunkanbieter und Gerätehersteller miteinander verbindet, um die Monetarisierung und Reichweite von Apps zu optimieren, konnte in den letzten Monaten mit vielen positiven Nachrichten überzeugen. Die Zahlen zum 1. Quartal vom 4. August könnten nun endgültig den Turnaround einleiten. Der Umsatz kletterte um 27 % auf 166,0 Mio. USD und lag rund 21 Mio. USD über der Analystenschätzung. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 0,19 USD nach 0,06 USD im Vorjahresquartal, ein Plus von 217 % und klar über der Konsensschätzung von 0,09 USD. Getragen wurde das Wachstum von beiden Geschäftsbereichen. Das Management erhöhte die Prognose für das Gesamtjahr: Der Umsatz soll nun zwischen 650 Mio. USD und 670 Mio. USD liegen, das bereinigte EBITDA zwischen 145 Mio. USD und 155 Mio. USD. Als Wachstumstreiber nannte CEO Bill Stone den Einsatz von KI-Werkzeugen, die Werbekampagnen gezielter aussteuern und die Erträge der Werbepartner verbessern. Zusätzlichen Rückenwind liefert die im Juni 2026 gestartete Plattform Launchpad, mit der Digital Turbine App-Entwicklern einen alternativen Vertriebsweg abseits der großen App-Stores bietet. Laut einer Playrix-Studie sind 97 % der über Launchpad generierten Downloads inkrementell. Ergänzt wird dies durch eine im Mai 2026 verkündete Partnerschaft mit dem Telekomkonzern Orange, der 340 Mio. Kunden in 26 Ländern bedient. Die Aktie sprang am 5. August 2026 zeitweise um mehr als 40 % nach oben und markierte ein neues Jahreshoch. Hier kann man spekulativ nun darauf setzen, dass die Trendwende gelingt. Das Risiko würde ich spätestens im Bereich von 11,50 USD begrenzen. (APPS)
Zebra Technologies muss man nach starken Quartalszahlen im Blick behalten. Es handelt sich um ein Technologieunternehmen, das durch ein KI-gestütztes Portfolio aus mobilen Computern, Barcodescannern, RFID-Lesegeräten und Spezialdruckern Firmen in Branchen wie Logistik oder Handel dabei unterstützt, ihre Betriebsabläufe intelligent zu vernetzen. Die Zahlen zum 2. Quartal vom 4. August übertrafen die Erwartungen deutlich. Der Umsatz stieg um 20,4 % auf 1,56 Mrd. USD, auf organischer Basis betrug das Wachstum 9 %. Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte um 76 % auf 6,35 USD und lag damit 45 % über den Analystenschätzungen. Für das Gesamtjahr 2026 hebt das Unternehmen die Prognose an und erwartet nun ein Umsatzwachstum von 14 bis 16 % sowie einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 20,75 und 21,25 USD, nach zuvor 18,30 bis 18,70 USD. Auf der Kundenkonferenz ZONE 2026 präsentierte Zebra neue Softwareplattformen: Zebra Nucleus zentralisiert das Management globaler Geräteflotten, während KI-gestützte Workcloud-Lösungen Daten direkt zur Frontline leiten. Diese Innovationskraft brachte Zebra den 10. Platz im AI-Readiness-Ranking des Wall Street Journals ein. Ein strategischer Wachstumshebel bleibt die Beteiligung an Apera AI, deren Physical-AI-Technologie Industrieroboter mit visueller 4D-Intelligenz für komplexe Fertigungsaufgaben ausstattet. Im Conference Call betonte das Management zudem die anhaltende Diversifizierung des RFID-Geschäfts über den Einzelhandel hinaus in Bereiche wie Frischwarenlogistik und Paketverfolgung als weiteren Wachstumstreiber. Die Aktie ist mit einem KGV von 17 für 2026 moderat bewertet. Hier kann man jetzt auf einen Updrift Richtung 400 USD setzen. (ZBRA)