Aktien New York: Weitere Verluste wegen erneutem Ölpreisschub
NEW YORK (dpa-AFX) - An den New Yorker Aktienmärkten geht es am Donnerstag aus Angst vor einer weiteren Eskalation an den
NEW YORK (dpa-AFX) - An den New Yorker Aktienmärkten geht es am Donnerstag aus Angst vor einer weiteren Eskalation an den
Die US-Navy hat ein Defizit bei Minenräum-Kapazitäten und kaum noch Boote in der Reserve, wenn die Medienmeldungen stimmen. Donald Trump polterte bereits, die USA hätten zuletzt 30 iranische Minenleger präventiv zerstört. Ob diese tatsächlich Minen gelegt hatten, lässt er offen. Wenn die USA beispielsweise die Energieinfrastruktur auf Kharg zerstören, dürfte eine tatsächliche Verminung der Straße von Hormus sehr wahrscheinlich werden. Die Lösung: Autonome Robotik statt Menschenleben Exail liefert ein komplettes Ökosystem für die Minenräumung. Autonome Überwasserschiffe wie die Inspector 125 fungieren als Mutterschiffe, die unter Wasser autonome A18-M Drohnen zur Detektion aussenden. Sobald eine Mine identifiziert ist, kommt die K-STER zum Einsatz - eine spezialisierte "Kamikaze-Drohne", die das Zielobjekt ferngesteuert neutralisiert. Das Auftragsbuch von Exail ist mit 1,074 Milliarde Euro prall gefüllt. Die "Dronisierung" des Seekriegs Der technologische Graben zwischen Exail und dem Rest der Welt wird tiefer. Während alte Systeme nur zu 5 % aus Drohnenwerten bestanden, machen autonome Systeme in modernen Programmen heute 25 % bis 100 % des Auftragswerts aus. Beispielsweise hat die NATO hat gerade erst einen Folgeauftrag über 40 Millionen Euro für die Identifikations- und Zerstörungsdrohne K-STER platziert. Eine führende Navy hat die DriX H-9 Drohne bestellt, um Luftbedrohungen (Drohnenschwärme) direkt auf See abzufangen. Trader-Fazit Sollte die Straße von Hormus in einer Eskalation wirklich vermint werden, dürfte der Markt eine ansteigende Nachfrage bei Exail nach den Wasserdrohnen einpreisen. Die Aktie, welche am 52-Wochenhoch notiert, stehe damit vor der Trendfolge.
Die Finanztechnologie-Plattform Intuit (INTU) bedient mit seinen Kernmarken QuickBooks, TurboTax, Credit Karma und Mailchimp weltweit bereits über 100 Mio. Nutzer, darunter Verbraucher sowie kleine und mittelständische Unternehmen. CEO Sasan Goodarzi spricht von einem erst zu 6 % durchdrungenen 300 Mrd. USD großen adressierbaren Markt. Die Eroberung soll mit KI-gestützten Komplettlösungen (Done-for-you), konsequenter Zentrierung sämtlicher Geldflüsse (Money) im Ökosystem sowie der Expansion in den Mittelstand mittels einer disruptiven, KI-nativen ERP-Plattform vorangetrieben werden. Am 19. März bezeichnen die Analysten von Morgan Stanley die Aktie mit einem Kursziel von 580 USD (Overweight) als „Top Pick“. Neben der attraktiven Bewertung weisen auf Web-Traffic-Daten auf ein zunehmendes Geschäftsmomentum hin. Auch das Management ist das Ansicht, dass der Aktienkurs den fundamentalen Unternehmenswert derzeit nicht richtig widerspiegelt und verkündete am 16. März die Einstellung von Insider-Verkäufen und eine Beschleunigung des 3,5 Mrd. USD-Aktienrückkaufprogramms. Intuit integriert KI in seine gesamte Produktpalette und verkündete hierfür auch eine Partnerschaft mit Anthropic für KI-Agenten basierend auf den Claude-Sprachmodellen. Das 2. Quartal übertraf die Erwartungen mit einem Umsatzplus von 17 % und einer Nettogewinnsteigerung von 25 %. Das KGV notiert bei unter 20 und soll bis 2029 auf 13 abnehmen. Die Aktie startet bereits den Turnaround-Versuch.
UP Fintech Holding Ltd. (TIGR) positioniert sich als ein führender Online-Broker mit globaler Reichweite. Über die Plattform können Kunden nahtlos und kosteneffizient in eine Vielzahl von Anlageklassen investieren. Der Konzern versteht sich dabei nicht nur als reiner Orderabwickler, sondern bietet ganzheitliche Lösungen im Bereich der Vermögensverwaltung an. Dazu zählen exklusive Zugänge zu Neuemissionen (IPOs), KI-gestützte Analysetools zur Entscheidungsfindung und maßgeschneiderte Wealth-Management-Dienstleistungen. Am 19. März hat der Konzern einen starken Bericht für das 4. Quartal veröffentlicht. Demnach wurde der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 41,5 % auf 175,6 Mio. USD gesteigert und beim EPS gab es einen Anstieg um rund 53 % von 0,17 auf 0,26 USD. Impulse gab es dabei unter anderem durch einen Anstieg der Kundenkonten mit Einlagen, einen Anstieg der Kredit-Aktivitäten und einen Anstieg der Vermögenswerte der Kunden. Besonders stolz ist das Management auf das enorme Vertrauen der Kunden, welches sich in einem starken Netto-Kapitalzufluss von über 10 Mrd. USD im Gesamtjahr und einem Anstieg der gesamten Kundenvermögen um 45,7 % auf 60,8 Mrd. USD manifestiert. Der Analystenkonsens für das 4. Quartal war von einem Umsatz in Höhe von 154,2 Mio. USD und einem EPS von 0,24 USD ausgegangen. Mit Blick auf die Zukunft sieht sich UP Fintech hervorragend positioniert, um seine ehrgeizige Internationalisierungsstrategie weiter voranzutreiben und globale Marktanteile auszubauen. Das Unternehmen konnte im abgelaufenen Jahr 161.900 neue Konten mit Einlagen gewinnen, womit die eigene Jahresprognose deutlich übertroffen wurde und die Gesamtzahl der kapitalisierten Konten auf 1,25 Mio. anstieg. Der Konzern legt seinen Fokus dabei ganz klar auf die Gewinnung qualitativ hochwertiger Kunden in internationalen Schlüsselmärkten.