Aktien Frankfurt: Iran-Hoffnungen helfen Dax über 24.000 Punkte
FRANKFURT (dpa-AFX) - Hoffnungen auf weitere Gespräche im Iran-Krieg haben dem Dax am Dienstag klar Auftrieb gegeben. Die Marke von
FRANKFURT (dpa-AFX) - Hoffnungen auf weitere Gespräche im Iran-Krieg haben dem Dax am Dienstag klar Auftrieb gegeben. Die Marke von
Die Aktie von Bloom Energy reagiert mit einem kräftigen Kurssprung auf eine ausgeweitete Partnerschaft mit Oracle. Nachbörslich legt das Papier um rund 14 % zu und erreicht erstmals die Marke von über 200 USD. Auslöser ist ein milliardenschwerer Auftrag: Oracle plant, künftig bis zu 2,8 Gigawatt an Brennstoffzellensystemen von Bloom Energy zu beziehen, um den massiven Ausbau seiner KI- und Cloud-Infrastruktur zu unterstützen. Bereits jetzt sind 1,2 Gigawatt vertraglich fixiert, deren Umsetzung läuft und sich bis ins kommende Jahr erstrecken soll. Auch Oracle-Aktien profitieren leicht, was die Hoffnung auf eine charttechnische Rebound-bewegung zusätzlich stärkt. Strategisch unterstreicht der Deal die wachsende Bedeutung alternativer Energiequellen für datenintensive Anwendungen wie künstliche Intelligenz. Bloom Energy positioniert seine Technologie gezielt als Lösung für die steigenden Anforderungen moderner Rechenzentren, die eine stabile und schnell skalierbare Stromversorgung benötigen. Laut Unternehmensangaben bieten die modularen Brennstoffzellensysteme entscheidende Vorteile gegenüber klassischen Stromnetzen, insbesondere bei der schnellen Bereitstellung und der Fähigkeit, Lastspitzen effizient zu bewältigen. Für Investoren ist dies ein klares Signal: Der KI-Boom entwickelt sich zunehmend zu einem Treiber für Infrastrukturinvestitionen – nicht nur im Software-, sondern auch im Energiesektor. Die enge Partnerschaft mit Oracle stärkt zudem die Visibilität künftiger Umsätze und könnte als Blaupause für weitere Großaufträge dienen. Gleichzeitig eröffnet der Trend zu dezentraler Energieversorgung und KI-getriebener Nachfrage langfristig erhebliche Wachstumschancen.
Die Eckert & Ziegler SE (i.) ist ein hochspezialisiertes und global führendes Unternehmen der Isotopentechnik. Im Kerngeschäft entwickelt der Konzern radioaktive Komponenten für die Nuklearmedizin, Strahlentherapie, Industrie und Wissenschaft. Die Lösungen umfassen maßgeschneiderte Radiopharmazeutika, Kalibrierstandards und spezialisierte Strahlenquellen, die eine zielgerichtete Diagnostik und Behandlung von Krebserkrankungen, etwa durch Brachytherapie, ermöglichen. Damit positioniert sich das Unternehmen nicht nur als reiner Lieferant, sondern als essenzieller Plattformpartner für Kliniken und die Pharmaindustrie bei der präzisen Bekämpfung von Krebs. Diese starke Marktposition spiegelt sich in aktuellen Entwicklungen wider. Am 14. April hat das Bankhaus Metzler die Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 21 Euro in die Bewertung aufgenommen. Dies passt zu jüngsten operativen Erfolgen: Am 10. April erhielt Eckert & Ziegler die wichtige EU-MDR-Zertifizierung für ihre Ruthenium-106-Augenapplikatoren. Als weltweit einziger Anbieter dieser Plaketten zur Behandlung von bösartigen Augentumoren schützt der Konzern damit einen hochmargigen, etablierten Umsatzbringer nachhaltig vor regulatorischen Hürden und sichert die Patientenversorgung in Europa. Strategisch fokussiert sich das Management nun auf die weitere Skalierung und die Erschließung neuer Wertschöpfungsstufen. Nach einem starken Geschäftsjahr 2025 mit über 310 Mio. Euro Umsatz wird der Ausbau der Kapazitäten für stark nachgefragte Isotope wie Actinium-225 massiv vorangetrieben. Zudem zeigt die im Frühjahr 2026 gestartete Forschungs- und Entwicklungskooperation mit Molecular Partners zur Entwicklung neuartiger Radio-Therapeutika, wohin die Reise langfristig geht: Eckert & Ziegler will sich konsequent über die Rolle des Komponentenlieferanten hinaus als strategischer Entwicklungspartner für die nächste Generation von Radiopharmazeutika etablieren.
United States Antimony habe ich bereits ausführlich im Tenbagger-Forum vorgestellt. Das Unternehmen betreibt die einzige signifikante Antimon-Schmelze in den USA (Montana) und reaktiviert zusätzlich die Madero-Schmelze in Mexiko, die nach über einem Jahr Stillstand 2025 wieder hochgefahren wurde. Aufgrund des Wetters wurde die Produktion in Montana über den Winter gestoppt. Am 2. April ging es nun wieder los, und zwar deutlich früher als bislang gedacht. Das "Nadelöhr" im Antimon-Markt ist die Verarbeitung. United States Antimony plant eine massive Kapazitätserweiterung: Die Raffineriekapazität soll von derzeit 100 auf bis zu 500 Tonnen pro Monat gesteigert werden. Dabei ist wichtig zu wissen, dass China über 90 % des weltweiten Antimon-Angebots kontrolliert. Jede weitere geopolitische Zuspitzung oder eine Unterbrechung chinesischer Exporte wirkt wie ein Katalysator für die Bewertung des Unternehmens. Die Aktie hat über die letzten Monate ihre Handelsspanne stark verengt. Hier kann man mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 9,30 USD darauf setzen, dass das letzte Hoch bei 12,40 USD in den kommenden Wochen angelaufen wird. (UAMY)