ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax stabil nach siebentägigem Rekordlauf
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einer siebentägigen Rekordrally ist der Dax am Mittwoch stabil in den Handel gestartet. Überraschend starke Handelsdaten
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einer siebentägigen Rekordrally ist der Dax am Mittwoch stabil in den Handel gestartet. Überraschend starke Handelsdaten
Nachdem letzte Woche die News kursierten, dass die Ray-Ban Display sehr stark nachgefragt ist, konkretisiert sich das steigende Interesse nun in einer geplanten Produktionssteigerung bei KI-Brillen. EssilorLuxottica: Wenn Stil auf KI trifft EssilorLuxottica hat sich erfolgreich als unverzichtbarer Hardware-Partner im KI-Zeitalter positioniert. Aktuell dominieren die Ray-Ban Meta Smart Glasses der zweiten Generation das Portfolio – ein Hybrid aus ikonischem Design und smarter Technik, der Fotos, Videos und KI-Interaktion ermöglicht. Doch die Ambitionen gehen weiter. Mit Modellen wie der neuen Ray-Ban Meta Display, die Informationen direkt ins Sichtfeld projiziert, und der Integration von KI in Marken wie Oakley (z. B. das Projekt „Vanguard“) wird die Brille zum primären digitalen Interface ausgebaut. Meta-CEO Zuckerberg ist überzeugt, KI-Brillen sind die wichtigste KI-Technologieplattform für den Alltag. Produktions-Turbo: Die 20-Millionen-Marke im Visier Die Nachfrage nach den intelligenten Sehhilfen übersteigt derzeit das Angebot, was Meta dazu veranlasst hat, die Expansion in einige internationale Märkte vorerst zu pausieren. Um diesen Engpass zu beheben, planen die Partner laut Medienberichten eine massive Ausweitung. Die Produktionskapazität soll bis Ende dieses Jahres auf 20 Millionen Einheiten verdoppelt werden. Sollte der Markt die Erwartungen halten, stünde sogar eine Skalierung auf über 30 Millionen Stück im Raum. Ein deutliches Signal, dass die Ära der Wearables die Nische verlassen hat. HSBC hebt Kursziel auf 340 Euro an Diese operative Stärke schlägt sich nun auch in den Analystenbewertungen nieder. Die HSBC hat die Aktie von EssilorLuxottica von „Hold“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel deutlich von 300 auf 340 Euro angehoben. Die Größe des adressierten Marktes für KI-Brillen wurde um ein Drittel auf 200 Milliarden USD bis 2040 erhöht. Laut der HSBC könnten smarte Brillen mittel- bis langfristig sogar Smartphones verdrängen, wenn sich die Ergonomie, Technologie und gesellschaftliche Akzeptanz verbessern. Trader können darauf setzen, dass bei EssilorLuxottica die Korrektur beendet ist!
Im Biotechnologie-Bereich gibt es aktuell einige spannende Aktien, die mit schönem Momentum überzeugen. Eine Aktie, die vor einer neuen Aufwärtswelle stehen könnte, ist ANI Pharmaceuticals. Das Unternehmen hat sich auf Markenmedikamente und Generika zur Behandlung von entzündlichen und autoimmunen Erkrankungen spezialisiert. Langfristiges Potenzial bietet vor allem das Purified Cortrophin Gel als Hauptprodukt, das seit Anfang 2022 als verschreibungspflichtiges Arzneimittel verfügbar ist und als sterile Gelatinelösung unter die Haut oder in den Muskel injiziert wird. Am 12. Januar hat das Unternehmen eine Prognose für das Jahr 2026 herausgegeben. Demnach wird man einen Umsatz von 1,055 bis 1,115 Mrd. USD erzielen, was deutlich über dem Konsens der Analsten von 950 Mio. USD liegt. Allein mit dem Cortrophin Gel wird man etwa 560 Mio. USD einnehmen. Was mir gefällt ist, dass das Unternehmen die Erweiterung des Bereichs für seltene Krankheiten um etwa 90 Mitarbeiter anstrebt, um die Chance für Cortrophin bei akuten Gichtanfällen zu nutzen. Die Aktie hat die letzten Monate konsolidiert, könnte nun aber wieder schnell an das Jahreshoch bei 100 USD heranlaufen. (ANIP)
Die internationalen Ölmärkte verzeichnen derzeit deutliche Aufschläge, getrieben durch eine massive Zuspitzung der geopolitischen Rhetorik: Nachdem US-Präsident Donald Trump via Truth Social angekündigt hat, Strafzölle in Höhe von 25 % auf Waren aus Ländern zu erheben, die weiterhin Geschäfte mit dem Iran tätigen, kletterten die Notierungen für die Nordseesorte Brent auf 64,19 USD und für die US-Sorte WTI auf 59,81 USD je Barrel – die höchsten Stände seit November. Diese Drohung, die vor dem Hintergrund tödlicher Proteste im Iran und einer US-Intervention in Venezuela erfolgt, hat laut Soojin Kim, Stratege bei der MUFG, die bisherigen Sorgen vor einem globalen Überangebot durch konkrete Ängste vor physischen Angebotsausfällen verdrängt, wobei insbesondere die Handelsbeziehungen zu China als weltweit größtem Abnehmer iranischen Öls (ca. 90 % der Exporte) unter Druck geraten könnten. Während die Rohölpreise im Jahr 2026 damit bereits um gut 4 % zugelegt haben und eine Trendwende nach den massiven Vorjahresverlusten von rund 24 % einleiten, mahnt Jim Reid von der Deutschen Bank allerdings zur Nüchternheit, da die Märkte den Social-Media-Vorstoß bislang noch ohne panikartige Ausschläge verarbeiten, solange keine offiziellen Exekutiverlasse zur Umsetzung vorliegen. Dieses verschärfte Angebotsumfeld dürfte insbesondere die Aktienkurse integrierter Branchenschwergewichte wie Exxon Mobil (XOM) oder Chevron (CVX) beflügeln, da die anziehenden Notierungen direkt deren Margen ausweiten und die zuletzt gedämpften Gewinnerwartungen revidieren lassen.