Aktien Wien Schluss: ATX geht unbewegt aus dem Handel
WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse ist am Dienstag nach einem ständigen Minus unbewegt aus dem Handel gegangen. Der Leitindex ATX
WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse ist am Dienstag nach einem ständigen Minus unbewegt aus dem Handel gegangen. Der Leitindex ATX
Five Below betreibt in den USA ein Filialnetz von mittlerweile mehr als 2.000 Geschäften, die sich an Teenager und junge Erwachsene richten. Das Sortiment reicht von Süßwaren, Spielzeug und Elektronik-Zubehör über Beauty-Produkte bis zu Wohnaccessoires. Die meisten Artikel kosten zwischen 1 und 5 USD mit einem bewusst begrenzten Warenangebot, das häufige Store-Besuche fördern soll. Am 2. September kamen die Zahlen zum 2. Quartal heraus, wobei der Umsatz um satte 23 % auf 1,26 Mrd. USD stieg. Das bereinigte Ergebnis je Aktie kletterte auf 1,68 USD und lag damit rund 26 % über der Konsensschätzung von 1,34 USD. Die vergleichbaren Filialumsätze wuchsen um 14 %. Und das ist das fünfte Quartal in Folge mit zweistelligem Wachstum. Für das Gesamtjahr hob das Management die Prognose an: Der Umsatz soll nun zwischen 5,63 Mrd. USD und 5,71 Mrd. USD liegen. Zusätzlich beschloss der Vorstand ein neues Aktienrückkaufprogramm über 600 Mio. USD. Goldman Sachs reagierte auf die Zahlen mit einer Anhebung des Kursziels auf 306 USD, was einem Potenzial von gut 20 % entspricht. Begründet wird dies mit der angehobenen Prognose sowie einem strukturellen Branchentrend: Während klassische Einzelhändler zuletzt eine Wachstumsverlangsamung meldeten, beschleunigen Dollar-Läden wie Five Below ihr Wachstum. Verbraucher verlagern demnach zunehmend Ausgaben zu preisgünstigeren Anbietern, was Five Below über steigende Kundenfrequenz zugutekommt. Die Aktie befindet sich in einem schönen Aufwärtstrend und bildet aktuell eine enge Base aus. Mit dem Ausbruch über den Widerstand bei 263 USD könnte man hier prozyklisch folgen. (FIVE)
Andritz zählt zu den größten Industriekonzernen Österreichs. Das Unternehmen aus Graz beliefert weltweit die Zellstoff- und Papierindustrie, den Metallsektor sowie Betreiber von Wasserkraftwerken mit Anlagen, Maschinen und Serviceleistungen. Ergänzt wird das Portfolio durch den Bereich Environment & Energy, der Technologien für erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz umfasst. Die Zahlen zum 1. Halbjahr, die Ende Juli veröffentlicht wurden, überzeugten mit einem Wachstum des Auftragseingangs von 25,2 % YoY auf 5,9 Mrd. EUR. Getragen wurde dieses Wachstum vor allem vom Bereich Hydropower, der im 1. Quartal kräftig zulegte, sowie von der anhaltend positiven Entwicklung im Bereich Pulp & Paper. Der Umsatz kletterte um 5,2 % auf 3,84 Mrd. EUR, das vergleichbare EBITA stieg um 8,7 % auf 329,7 Mio. EUR. Die vergleichbare EBITA-Marge verbesserte sich von 8,3 % auf 8,6 %. Das Konzernergebnis wuchs um 4,9 % auf 201,0 Mio. EUR. Besonders bemerkenswert: Der Auftragsbestand erreichte zum 30. Juni 2026 mit 12,6 Mrd. EUR einen neuen Höchstwert, ein Plus von 20,5 % gegenüber dem Jahresende 2025. Diese Visibilität sichert die Umsatzentwicklung für die kommenden Quartale ab. Andritz bestätigte nach den Zahlen die Prognose für 2026 mit einem Umsatz zwischen 8,0 und 8,3 Mrd. EUR und einer vergleichbaren EBITA-Marge von 8,7 bis 9,1 %. In den letzten Wochen konsolidierte die Aktie in einer engen Range zwischen 80 und 84 EUR. Wenn es gelingt den Widerstand bei 85 EUR zu knacken, dann könnte es zügig Richtung 100 EUR gehen. (AZ2)
Insight Enterprises ist ein IT-Dienstleister aus den USA. Das Unternehmen unterstützt Firmen, Behörden und Bildungseinrichtungen bei der Modernisierung ihrer IT-Infrastruktur, dem Umzug in die Cloud sowie beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Am 6. August 2026 legte Insight Enterprises starke Zahlen zum 2. Quartal 2026 vor, mit einem Umsatzanstieg von 15 % auf 2,40 Mrd. USD, während das EPS um 44 % auf 3,86 USD kletterte und die Analystenschätzungen deutlich übertraf. Besonders stark entwickelte sich das Cloud-Geschäft, unterstützt durch die Übernahme des Cybersicherheitsanbieters Sekuro. Auch die Infrastruktur-Hardware wuchs zweistellig, da Kunden ihre Rechenzentren für KI-Workloads aufrüsten. CEO Jack Azagury verwies im Conference Call auf das neue, auf drei Jahre angelegte Programm "One Insight". Ziel sind stärkere Investitionen in KI-Infrastruktur und KI-Services sowie ein einheitlicheres, globales Betriebsmodell. Übernahmen bleiben vorerst pausiert, im Fokus steht stattdessen der Rückkauf eigener Aktien: Von der Ermächtigung über 299 Mio. USD sind noch 149 Mio. USD offen, die im laufenden Jahr genutzt werden sollen. Für das Gesamtjahr 2026 erhöhte das Management die Prognose. Die Aktie profitiert von der anhaltenden Nachfrage nach KI-tauglicher Infrastruktur und dem Ausbau des Cloud-Geschäfts. Nach einer mehrwöchigen Konsolidierung könnte die Aktie nun aus der engen Base nach oben ausbrechen. (NSIT)