ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax mit Erholungsversuch nach Elfmonatstief
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem Vortagesabsturz hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag dank vager Hoffnungen auf ein schnelleres Ende des Nahost-Krieges
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem Vortagesabsturz hat der deutsche Aktienmarkt am Freitag dank vager Hoffnungen auf ein schnelleres Ende des Nahost-Krieges
Firefly Aerospace (FLY) (i.) positioniert sich als führendes Technologieunternehmen für den zivilen, kommerziellen und nationalen Sicherheitssektor im Weltraum. Der Konzern bietet seinen Kunden sogenannte "Responsive Space Missions", also maßgeschneiderte und extrem schnell einsatzbereite Raumfahrtlösungen. Das Kernportfolio umfasst Trägerraketen wie die Alpha-Rakete, Mondlander der Blue-Ghost-Serie sowie vielfältige Orbitalsysteme. Durch die strategische Übernahme des Unternehmens SciTec im vergangenen Jahr hat sich Firefly zudem erfolgreich von einem reinen Hardware-Produzenten zu einem ganzheitlichen Anbieter entwickelt. Der am 19. März veröffentlichte Bericht für das 4. Quartal und das Gesamtjahr 2025 unterstreicht eindrucksvoll den rasanten Wachstumskurs von Firefly Aerospace. Der Konzern verzeichnete für das Gesamtjahr einen Rekordumsatz von 159,9 Mio. USD, was einer Steigerung von 163 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Allein im 4. Quartal explodierte der Umsatz im Jahresvergleich um 541 % auf 57,7 Mio. USD. Trotz der kapitalintensiven Natur der Branche und einem operativen Verlust konnte das Unternehmen die Erwartungen der Analysten beim Gewinn pro Aktie übertreffen und ein verbessertes Kostenmanagement vorweisen. Für 2026 wird ein Umsatzsprung auf 420 Mio. bis 450 Mio. USD in Aussicht gestellt. Dieses Vertrauen in die eigene Ausführungsstärke stützt sich auf einen massiven Auftragsbestand von 1,4 Mrd. USD, wobei laut Konzernangaben bereits rund 80 % der anvisierten Umsätze für 2026 fest gebucht sind. Diese Ausgangsbasis könnte einen neuen Trendschub in der Aktie auslösen und sie über eine Widerstandslinie ausbrechen lassen.
Planet Labs (PL) betreibt mit rund 200 aktiven Satelliten die größte Flotte für die Erdbeobachtung. Geopoltische Spannungen erhöhen den Wunsch nach souveränen Satellitenflotten für eine schnelle und zuverlässige Aufklärung, was die Erlöse im Bereich Verteidigung und Geheimdienste (D&I) im letzten Jahr um 50 % ansteigen ließ. Insbesondere in Europa gab es Großaufträge für 240 Mio. Euro mit der deutschen Bundesregierung oder einem neunstelligen Vertrag mit Schweden. Die Produktionskapazität wird nun verdoppelt. Die Übernahme von Bedrock Research kombiniert die globalen Erdoberflächendaten mit KI, wodurch 600 Überwachungsstandorte in 3 Stunden statt Wochen eingerichtet werden konnten. Gemeinsamt mit Google sind im Zuge des „Suncatcher-Projekts“ bereits KI-Rechenzentren im Weltall geplant. Nun soll mit NVIDIA soll basierend auf Blackwell- und IGX-Thor-Plattformen die weltweit erste „GPU-native KI-Engine“ für die Erdbeobachtung geschaffen werden. Dadurch kann die Datenverarbeitung durch die Verlagerung von der CPU in einigen Bereichen um den Faktor 100 erhöht werden. Das 4. Quartal überzeugte insbesondere mit einem um 79 % auf über 900 Mio. USD gesteigerten Auftragsbestand. Das beendete Fiskaljahr 2026 lieferte auch Meilensteine mit dem ersten positiven bereinigten EBITDA i.H.v. 15,5 Mio. USD sowie einem ersten positiven Free Cashflow i.H.v. 53 Mio. USD. Trotz hoher Investitionen von 80 bis 95 Mio. USD sollen diese beiden Kennzahlen auch im Fiskaljahr 2027 erneut positiv ausfallen. Das Umsatzwachstum soll sich von 26 % auf 39 % beschleunigen. Die Aktie könnte nun auf ein neues Allzeithoch ausbrechen.
Die US-Navy hat ein Defizit bei Minenräum-Kapazitäten und kaum noch Boote in der Reserve, wenn die Medienmeldungen stimmen. Donald Trump polterte bereits, die USA hätten zuletzt 30 iranische Minenleger präventiv zerstört. Ob diese tatsächlich Minen gelegt hatten, lässt er offen. Wenn die USA beispielsweise die Energieinfrastruktur auf Kharg zerstören, dürfte eine tatsächliche Verminung der Straße von Hormus sehr wahrscheinlich werden. Die Lösung: Autonome Robotik statt Menschenleben Exail liefert ein komplettes Ökosystem für die Minenräumung. Autonome Überwasserschiffe wie die Inspector 125 fungieren als Mutterschiffe, die unter Wasser autonome A18-M Drohnen zur Detektion aussenden. Sobald eine Mine identifiziert ist, kommt die K-STER zum Einsatz - eine spezialisierte "Kamikaze-Drohne", die das Zielobjekt ferngesteuert neutralisiert. Das Auftragsbuch von Exail ist mit 1,074 Milliarde Euro prall gefüllt. Die "Dronisierung" des Seekriegs Der technologische Graben zwischen Exail und dem Rest der Welt wird tiefer. Während alte Systeme nur zu 5 % aus Drohnenwerten bestanden, machen autonome Systeme in modernen Programmen heute 25 % bis 100 % des Auftragswerts aus. Beispielsweise hat die NATO hat gerade erst einen Folgeauftrag über 40 Millionen Euro für die Identifikations- und Zerstörungsdrohne K-STER platziert. Eine führende Navy hat die DriX H-9 Drohne bestellt, um Luftbedrohungen (Drohnenschwärme) direkt auf See abzufangen. Trader-Fazit Sollte die Straße von Hormus in einer Eskalation wirklich vermint werden, dürfte der Markt eine ansteigende Nachfrage bei Exail nach den Wasserdrohnen einpreisen. Die Aktie, welche am 52-Wochenhoch notiert, stehe damit vor der Trendfolge.