Aktien New York: Chip-Aktien treiben Nasdaq hoch - Dow bleibt etwas zurück
NEW YORK (dpa-AFX) - Trotz zunehmender militärischer Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran haben die US-Aktienmärkte am Donnerstag im
NEW YORK (dpa-AFX) - Trotz zunehmender militärischer Auseinandersetzungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran haben die US-Aktienmärkte am Donnerstag im
Ambiq Micro ist ein führender Anbieter von ultra-low-power Chipsund verzeichnet eine deutlich ansteigende Nachfrage in allen Endmärkten. Die letzten Quartalszahlen von Mitte Mai übertrafen die Erwartungen deutlich, wobei die Erlöse YoY um 59 % auf 25,1 Mio. USD stiegen. Der Verlust je Aktie fiel mit 0,25 USD geringer aus als die erwarteten 0,36 USD. Für das 2. Quartal rechnet das Management mit einer weiteren Beschleunigung auf 75 % Wachstum und Erlösen zwischen 31 und 32 Mio. USD, während der Konsens bislang nur 25,7 Mio. USD vorsah. Getragen wird das Wachstum zunehmend von Non-Wearables: Medizintechnik, Industrie und Smart Home haben sich im letzten Quartal umsatzmäßig verdoppelt und machen inzwischen ein Viertel der Projekt-Pipeline aus. Parallel zum operativen Fortschritt hat Ambiq am 25. Juni 2026 eine Kapitalerhöhung abgeschlossen: 2,3 Mio. Aktien wurden zu einem Preis von 78,00 USD platziert, was einen Bruttoerlös von 179,4 Mio. USD einbrachte. Die Mittel stärken die Bilanz und finanzieren unter anderem ein neues Forschungsprogramm in Singapur zur 12-nm-SPOT-Plattform. Für uns als Anleger markiert der Ausgabepreis von 78 USD eine gute technische Absicherung. Der Kurs liegt aktuell bei 81,80 USD. Damit bietet sich aktuell ein hervorragendes CRV, wobei ich das Risiko spätestens im Bereich von 75 USD begrenzen würde. (AMBQ)
US-Präsident Donald Trump erklärte am Mittwoch, dem 8. Juli 2026 beim NATO-Gipfel in Ankara den Waffenstillstand mit dem Iran für beendet. Zuvor hatten US-Streitkräfte iranische Ziele angegriffen, nachdem Teheran drei Handelsschiffe in der Straße von Hormus attackiert hatte. Der Iran antwortete mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Stützpunkte in Bahrain und Kuwait. Das US-Finanzministerium entzog dem Iran zudem die Genehmigung für Ölverkäufe auf dem Weltmarkt. Die Ölpreise reagierten umgehend mit einem Preissprung von gut 3 %. Von der Eskalation profitieren vor allem US-Förderer mit hoher Produktion, darunter Occidental Petroleum. Der Konzern hat seine Bilanz im laufenden Jahr deutlich gestärkt. Nach dem Verkauf der Chemiesparte OxyChem für 9,7 Mrd. USD an Berkshire Hathaway, abgeschlossen am 2. Januar 2026, reduzierte Occidental seine Kapitalschulden um 5,8 Mrd. USD. Im 1. Quartal 2026 zahlte das Unternehmen weitere 7,1 Mrd. USD Kapitalschulden zurück und senkte den Gesamtschuldenstand auf 13,3 Mrd. USD, Zielmarke sind 10 Mrd. USD. Am 1. Juni 2026 übernahm der langjährige COO Richard Jackson die Führungsspritze. Dieser kaufte am 26. Juni Aktien im Wert von 250.000 USD zu 53,38 USD. Das ist zwar nicht viel; doch das Timing direkt an der Unterstützungszone bei 50 USD könnte gut getroffen sein. Da das Unternehmen eines der am stärksten am Ölpreis hängenden Large-Cap-Werte ist, könnte man hier nun auf einen schnellen Anstieg Richtung 60 USD setzen, wobei man das Risiko bei etwa 8 % begrenzen könnte. (OXY)
Waystar biete Software-Lösungen für Krankenhäuser, um Zahlungen im Gesundheitswesen zu vereinfachen. Konkret handelt es sich um cloudbasierte Lösungen für das Revenue Cycle Management (RCM). Die Aktie kam mit dem Softwaresektor zuletzt unter Druck. Die Keybanc sieht jedoch eine Bewertungslücke und hat am 2. Juli ein Overweight-Rating sowie ein Kursziel von 30 USD vergeben. Das entspricht einem Potenzial von 30 %. Der Grund für die Bewertungslücke zwischen dem aktuellen Kurs und dem Wachstumsprofil ist unter anderem eine Umfrage: 25 % der Klinikverantwortlichen wechselten von UnitedHealths Change Healthcare zu Waystar, 75 % davon zeigen sich zufrieden. Kreditkartendaten deuten im Juni auf steigende Auslastung hin; ein Verdrängungsrisiko durch Sprachmodelle sieht KeyBanc nicht, da Waystar über 5.000 Kostenträger und 1 Mio. Leistungserbringer verbindet. Die operativen Zahlen stützen diese Sichtweise. Waystar verarbeitet für mehr als 30.000 Kunden rund 60 % aller US-Patientenabrechnungen und die Kundenbindungsrate liegt bei 95 %. Die im Oktober 2025 abgeschlossene Übernahme von Iodine Software für 1,25 Mrd. USD verbindet die Fehlerprüfung vor der Abrechnung mit der bestehenden Nachverfolgung abgelehnter Ansprüche. Die KI-Suite AltitudeAI verhinderte zwischen Januar und April 2026 Ablehnungen im Wert von 15,5 Mrd. USD und senkte die Bearbeitungszeit für strittige Fälle um 90 %. Die Aktie hat einen doppelten Boden ausgebildet. Mit dem Ausbruch über die Marke von 23 USD kann hier auf die Trendfolge gesetzt werden. Absichern würde ich die Position spätestens bei 20,50 USD. (WAY)