Aktien New York: Dow dämmt nach November-Tief Verluste etwas ein - Zinshoffnung
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial ist am Freitag angesichts der Forderung des US-Präsidenten nach einer "bedingungslosen Kapitulation"
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Dow Jones Industrial ist am Freitag angesichts der Forderung des US-Präsidenten nach einer "bedingungslosen Kapitulation"
Der US-Waffenhersteller Smith & Wesson Brands überzeugt im dritten Quartal seines Geschäftsjahres mit deutlich besseren Zahlen als erwartet und signalisiert gleichzeitig eine steigende Nachfrage nach seinen Produkten. Die operative Dynamik wird vor allem durch eine starke Nachfrage im Kerngeschäft mit Kurzwaffen getragen. Laut Unternehmensangaben steigen die ausgelieferten Stückzahlen im Sportartikelhandel um 28 %, obwohl der staatliche Hintergrundcheck-Indikator für Waffenverkäufe (NICS) im gleichen Zeitraum um 2,2 % rückläufig ist. Finanzchefin Deana McPherson erklärt, dass der Konzern nach einem Jahr konsequenter Lagerbestandsreduktion nun wieder verstärkt auf Produktionsausweitung setze, um die Nachfrage besser bedienen zu können. Für das laufende vierte Quartal stellt das Management daher ein Umsatzwachstum von etwa 10 % bis 12 % im Vergleich zum Vorjahr in Aussicht. Gleichzeitig könnten steigende Produktionsvolumina auch die Margen weiter verbessern. Analysten bleiben entsprechend positiv: Der aktuelle Konsens stuft die Aktie im Schnitt mit „Buy“ ein, während das mittlere Kursziel der Wall Street mit rund 13,50 USD etwa 12 % über dem jüngsten Kursniveau liegt. Smith & Wesson zählt zu den traditionsreichsten Waffenherstellern der USA und produziert ein breites Sortiment an Pistolen, Revolvern sowie Sport- und Selbstverteidigungswaffen. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte hauptsächlich über den zivilen Markt, darunter Sportschützen, Jäger sowie Händler im Outdoor- und Sportsegment. Wachstumstreiber sind neben der starken Markenbekanntheit vor allem neue Produktlinien und eine kontinuierliche Erweiterung des Sortiments. Für Anleger bleibt der Titel jedoch ein zyklisches Investment, dessen Nachfrage stark von politischen Debatten, regulatorischen Rahmenbedingungen und Konsumtrends im US-Waffenmarkt beeinflusst wird.
Trotz eines eigentlich toxischen makroökonomischen Umfelds beweisen westliche Netzwerk-Carrier wie die Lufthansa aktuell relative Stärke. Der Konflikt im Nahen Osten und weitreichende Luftraumsperrungen haben die großen Drehkreuze am Persischen Golf massiv beeinträchtigt. Während Konkurrenten wie Emirates oder Qatar Airways nahezu lahmgelegt sind, weichen asien- und afrikareisende Passagiere auf die westlichen Fluggesellschaften aus. Die Lufthansa, die zeitgleich ein Umsatzrekordjahr verzeichnete, kündigte bereits an, diese Schwäche der Golf-Carrier gezielt nutzen zu wollen, um die eigenen Langstreckenfrequenzen weiter auszubauen. Die geopolitischen Spannungen treiben jedoch gleichzeitig die Öl- und Kerosinpreise in die Höhe, was die Margen der Airlines bedroht. In diesem Marktumfeld rücken für Anleger spezialisierte Zulieferer wie die österreichische FACC AG in den Fokus, die wie "Schaufelverkäufer" im Hintergrund profitieren. Das Unternehmen baut Leichtbaukomponenten aus Faserverbundwerkstoffen, die das Flugzeuggewicht maßgeblich reduzieren. Der Kerosin-Schock erhöht den Druck auf Flugzeughersteller wie Airbus und Boeing, leichtere und treibstoffeffizientere Maschinen auszuliefern, was die langfristige Nachfrage nach der Technologie von FACC sichert. Diese strategisch vorteilhafte Ausgangslage spiegelt sich auch in der starken charttechnischen Entwicklung der FACC AG wider. Ein etablierter Aufwärtstrend wird durch solide Fundamentaldaten und gute Auftragsbücher gestützt. Nachdem ein jüngster Pullback eine ehemalige Widerstandslinie der Seitwärtsbewegung erfolgreich als neues Sprungbrett getestet hat, generiert der aktuelle Kursanstieg ein frisches Kaufsignal. Damit ist der Weg für eine neue Aufwärtswelle in Richtung eines neuen 52-Wochenhochs bereitet.
Phillips 66 ist ein breit aufgestelltes Energieunternehmen, dessen Kerngeschäft in der Verarbeitung von Erdöl zu Endprodukten wie Benzin und Diesel liegt. Enormen Rückenwind dürfte das Unternehmen durch den politischen Wechsel in Venezuela erfahren. Denn dies wird es dem Konzerne ermöglichen, einen besseren Zugang zu günstigem, schwerem Rohöl, auf das die eigenen Raffinerien spezialisiert sind, zu erhalten. Gleichzeitig treibt der eskalierende Konflikt im Nahen Osten die sogenannten "Crack Spreads“, also die Gewinnmarge bei der Verarbeitung von Öl zu Benzin/Diesel in die Höhe. Diese liegen aktuell bei starken 30 USD und damit deutlich über dem langfristigen Normalwert von 25 USD. Phillips 66 hat in den letzten Jahren erfolgreich in die Modernisierung seiner Raffinerieanlagen investiert. Dies zeigt sich in einer herausragenden Kapazitätsauslastung von 99 % im vierten Quartal. Noch wichtiger ist jedoch, dass das Unternehmen durch diese Maßnahmen seine Betriebskosten um etwa 15 % auf nur noch 6 USD pro Barrel senken konnte, was die Profitabilität des Unternehmens dauerhaft stärkt. Die Aktie eröffnete am 2. März mit einem Up-Gap und konnte am 5. März aus einer Base bei 165 USD ausbrechen. Hier kann man jetzt darauf setzen, dass die Aktie zügig das Allzeithoch bei 177 USD in Angriff nimmt! (PSX)