ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax steigt - Unternehmenszahlen beleben
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem durchwachsenen Wochenstart sieht es für den Dax am Mittwoch deutlich besser aus. In der ersten
FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem durchwachsenen Wochenstart sieht es für den Dax am Mittwoch deutlich besser aus. In der ersten
Auto1 ist ein führender Online-Händler für Gebrauchtwagen. Zur Gruppe gehören die Marken „wirkaufendeinauto“, „Autohero“ sowie „Auto1“. In Europa kommt der Konzern auf einen Marktanteil von rund 2,5 %. Vor allem die schnelle und unkomplizierte Möglichkeit ein Fahrzeug aus einem großen Angebotspool zu kaufen, nutzen offenbar viele Verbraucher. Eine Finanzierung beim Autokauf via Auto1 abzuschließen, dauert durch das digitale Geschäftsmodell nur 5 Minuten. Das Momentum beim Konzern zeigen auch die aktuellen Zahlen. Denn im 4. Quartal kletterte der Absatz um 24,8 % auf 183.083 Einheiten, wodurch der Bruttogewinn um 50,5 % auf 201,3 Mio. Euro steig. Das bereinigte EBITDA verbesserte sich um 41,7 Mio. Euro auf 37,2 Mio. Euro. Damit ist man auf Kurs seinen Marktanteil von 2,5 % in Richtung der 10 % auszuweiten. Die EBITDA-Marge soll von rund 2,2 % im 4. Quartal 2024 (2024: 1,7 %) auf 5 bis 9 % in der langfristigen Perspektive zulegen. Die Marktteilnehmer werden mehr Vertrauen in diese Perspektive gewinnen, weil Auto1 aktuell abliefert. Dazu passt auch die 2025er Prognose. Der Absatz wird um mindestens 7 % auf 735.000 Fahrzeuge zulegen und das EBITDA soll mehr als 24 % auf mindestens 135 Mio. Euro steigen. Mit einem TS-Wert von 4,4 gehört Auto1 zu den trendstärksten Aktien am deutschen Markt. Die Ergebnisse samt Ausblick sorgen für einen Ausbruch auf ein neues 52-Wochenhoch aus der Base um 20 Euro. Damit startet die Trendfolge.
Ich neige stark dazu, in der aktuellen Steuerdebatte rund um Kreuzfahrtunternehmen, die einen SellOff bei Top-Unternehmen wie CCL, NCLH etc. ausgelöst hat, eine typische Überreaktion des Marktes. Die jüngsten Kurseinbrüche bei Carnival, Norwegian und Royal Caribbean von über 10 % nach den Äußerungen von Handelsminister Lutnick halte ich für übertrieben. Und wenn man bedenkt, dass allein Royal Caribbean im letzten Jahr seinen Wert mehr als verdoppelt hat, erscheint mir die Korrektur eher als gesunde Gewinnmitnahme. Zudem haben die Unternehmen langjährige Erfahrung mit Steueroptimierung und könnten notfalls ihre Schiffe „umflaggen“, um den möglichen steuerlichen Schaden schnellstmöglich zu reduzieren. Der Markt scheint meine Einschätzung zu teilen – alle drei Aktien haben bereits begonnen, sich zu erholen. Letztendlich bleibt die Nachfrage der entscheidende Faktor, und diese zeigt sich in den jüngsten Branchenberichten weiterhin robust. Die Steuerdebatte ist für Kreuzfahrtaktien wie ein plötzlicher Sturm – unangenehm, aber keine existenzielle Bedrohung für die Branche. Mit starker Nachfrage und bereits eingepreisten Steuerrisiken bieten die gefallenen Kreuzfahrtaktien jetzt attraktive Einstiegschancen für mutige Anleger!
National Fuel Gas ist ein integrierter Versorger und hat sich in sehr viele Bereiche der Gas- und Ölbranche diversifiziert, darunter Exploration, Produktion, Transport, Lagerung und Verkauf von Erdgas. Durch die starke Diversifizierung können die Schwankungen bei den Rohstoffpreisen gut abgemildert werden, wobei die EBIT-Marge zuletzt bei 39 % lag. Aktuell baut das Unternehmen seine Kapazitäten weiter aus und dürfte durch den strukturellen Rückenwind der Erdgasnachfrage profitieren. Bei den Zahlen zum 1. Quartal, die am 29. Januar veröffentlicht wurden, überzeugte man mit einem Gewinn je Aktie von 1,66 USD, was einem YoY-Wachstum von 14 % entspricht. Die Prognosen gehen für das Jahr 2025 von einem EPS-Wachstum von 35 % aus Die Aktie, die ein langjähriger Dividendenzahler ist, ist aber nur mit einem KGV von 11 bewertet, wobei der Sektor-Median bei 18 liegt. Hier könnte man nun auf den Ausbruch aus der Base setzen. Gelingt es der Aktie, den Widerstand bei 73 USD hinter sich zu lassen, könnte die Aktie schnell Richtung 80 USD laufen. (NFG)