ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Möglicher neuer Handelskrieg verschreckt
NEW YORK (dpa-AFX) - Sorgen über einen neuen Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Europa haben am Dienstag die US-Börsen schwer
NEW YORK (dpa-AFX) - Sorgen über einen neuen Handelskrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Europa haben am Dienstag die US-Börsen schwer
Ondas bespreche ich im Tenbagger-Forum seit einem Kurs von etwa 2 USD. Zuletzt ist die Aktie auf ein neues Jahreshoch bei 16 UDD ausgebrochen, könnte aber nach einem Rücksetzer jetzt wieder interessant werden. Das Unternehmen hat sich auf automatisierte Drohnenlösungen spezialisiert. Bekannt ist es u. a. für seine patentierte Software Defined Radio-Plattform für missionskritische IoT-Anwendungen und die Iron Drone Plattform. Am 16. Januar hat das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2026 von 140 Mio. USD auf 170 bis 180 Mio. USD erhöht. Darauf hat H.C. Wainwright das Kursziel für die Aktie am 20. Januar von 12 auf 25 USD angehoben. Das entspricht einem Potenzial von mehr als 100 %. Die Aktie hat die letzten Tage vom Jahreshoch korrigiert. Sollte hier zeitnah wieder Stärke in die Aktie kommen, kann spekulativ mitgegangen werden, wobei man im Bereich um 11 USD das Risiko begrenzen könnte. (ONDS)
IBM stärkt seine Position im wachsenden Markt für Unternehmens-KI mit einer strategischen Partnerschaft mit dem globalen Technologiekonzern e&. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos kündigten beide Unternehmen den Einsatz einer unternehmensweiten, sogenannten agentischen KI an, die zunächst in den Bereichen Governance, Risiko- und Compliance-Management eingeführt wird. Laut einer gemeinsamen Mitteilung basiert die Lösung auf IBM watsonx Orchestrate und ist tief in bestehende Kontroll- und Compliance-Systeme integriert. Ziel ist es, KI nicht mehr nur als unterstützendes Analysewerkzeug einzusetzen, sondern als aktiv handelnden, nachvollziehbaren und regulierten Bestandteil zentraler Geschäftsprozesse. Ein gemeinsamer Praxistest von IBM, Gulf Business Machines und e& wurde innerhalb von acht Wochen umgesetzt und zeigte, dass die Technologie bereits heute im Unternehmensmaßstab einsatzfähig ist. Aus Anlegersicht ist die Kooperation ein wichtiges Signal für IBMs langfristige KI-Strategie. Während viele Unternehmen noch mit isolierten KI-Pilotprojekten experimentieren, demonstriert IBM den Schritt hin zu produktionsreifen, regulierungskonformen Anwendungen. Die agentische KI ermöglicht laut IBM eine schnellere Bearbeitung komplexer Compliance-Anfragen, einen 24/7-Self-Service-Zugang für Mitarbeiter sowie transparente, prüfbare Entscheidungsgrundlagen durch die Anbindung an watsonx.governance und OpenPages. IBM-Managerin Ana Paula Assis betonte, dass mit zunehmender Integration von KI in den operativen Kern von Unternehmen Fragen der Kontrolle, Nachvollziehbarkeit und Verantwortung entscheidend werden. Für Investoren erhöht dies die Visibilität künftiger KI-Umsätze, da genau diese regulierten Einsatzfelder – etwa in Finanzdienstleistungen, Telekommunikation oder dem öffentlichen Sektor – hohe Eintrittsbarrieren und stabile Budgets aufweisen.
Virbac hebt sich im Pharmasektor dadurch ab, dass sich das Unternehmen exklusiv der Tiergesundheit widmet und damit eine reinrassige "Pure-Play"-Investition in diesen Nischenmarkt darstellt. Das Kerngeschäft des französischen Konzerns konzentriert sich auf zwei Hauptsäulen: die medizinische Versorgung von Haustieren (Kleintiere wie Hunde und Katzen) sowie die Nutztierhaltung. Der Konzern bietet dabei integrierte Gesundheitslösungen an, die von der Prävention durch Impfstoffe bis hin zur Behandlung komplexer Pathologien reichen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf innovativen Nischen, wie der dermatologischen Versorgung von Tieren, dentalen Lösungen und neuerdings verstärkt auf der Behandlung chronischer Alterserkrankungen bei Haustieren. Ein konkretes Beispiel für diese lösungsorientierte Strategie ist die jüngste Integration von Produkten wie „Thyronorm“ zur Behandlung von Schilddrüsenüberfunktionen bei Katzen, womit Virbac gezielt das wachsende Segment der geriatrischen Kleintiermedizin adressiert und Tierärzten sowie Haltern präzise Dosierungsmöglichkeiten bietet. Am 19. Januar konnte der Konzern mit einem Umsatzanstieg für 2025 um 7,9 % auf 1,465 Mrd. Euro bei konstanten Wechselkursen auf sich aufmerksam machen. Dabei wurde das Wachstum durch zweistellige Wachstumsraten im Kleintiersegment und einer Erholung im Nutztierbereich getragen. Regionale Treiber waren insbesondere die USA und Europa, wo Virbac Marktanteile durch neue Produkteinführungen und eine verbesserte Lieferkette gewinnen konnte. Für 2026 ist das Management mit einem weiteren Umsatzwachstum zwischen 5,5 % und 7,5 % bei konstanten Wechselkursen und einer EBIT-Marge von rund 17 % weiterhin zuversichtlich.