Aktien New York: Kurseinbruch bei Microsoft belastet US-Börsen
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Softwarekonzern Microsoft prägt am Donnerstag die US-Börsen angesichts einer Flut von Geschäftszahlen negativ. Die Standardwerte im
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Softwarekonzern Microsoft prägt am Donnerstag die US-Börsen angesichts einer Flut von Geschäftszahlen negativ. Die Standardwerte im
Nachdem die Stromnachfrage über Jahrzehnte nahezu stagnierte, prognostizieren Experten für die kommenden zwei Dekaden ein Nachfragewachstum, das sechsmal höher liegt als im vorangegangenen Vergleichszeitraum. Der Boom der Künstlichen Intelligenz ist der stärkste Faktor. Der Stromverbrauch von Rechenzentren soll sich bis 2030 mehr als verdoppeln und könnte dann rund 9 % bis 12 % der gesamten US-Stromlast ausmachen. Wir setzen jetzt wegen dem Big Picture-Breakout und dem neuen Ausblick bis 2035 auf Nextera Energy als Profiteur. Nextera Energy: Der Baumeister für Amerikas Energieversorgung In diesem Marktumfeld positioniert sich Nextera Energy nicht nur als Versorger, sondern als der führende nationale Energie-Infrastrukturentwickler. Den Kern bildet die Tochtergesellschaft Florida Power & Light (FPL), die die größte und effizienteste Erdgaskraftwerksflotte der USA betreibt. Gemeinsam mit der Kernkraft deckt Erdgas rund 90 % des Energiemixes von FPL ab und sorgt für eine stabile Grundlast. Ergänzt wird dies durch die Sparte Nextera Energy Resources, den weltweit größten Player für Wind- und Solarenergie sowie Batteriespeicher. Mithilfe von KI-gestützten Systemen wie „REWIRE“ optimiert das Unternehmen zudem die Einspeisung und Wartung in Echtzeit, um die Betriebskosten weit unter dem Branchenschnitt zu halten. Rechenzentren bieten eine Wachstumschance Nextera hat das Ziel ausgegeben, bis 2035 mindestens 15 GW an neuer Erzeugungskapazität speziell für sogenannte „Data Center Hubs“ in Betrieb zu nehmen. Das Management sieht hierbei ein Potenzial auf bis zu 30 GW. Diese Hubs sind skalierbare Energiekomplexe, die Hyperscalern wie Google oder Meta eine schnelle Markteinführung ermöglichen. Ein prominentes Beispiel ist die Wiederinbetriebnahme des Kernkraftwerks Duane Arnold, das durch einen 25-jährigen Liefervertrag mit Google exklusiv für deren Rechenzentren reaktiviert wird. Um die Bezahlbarkeit für reguläre Privatkunden nicht zu gefährden, finanzieren Tech-Giganten ihre Energieinfrastruktur zunehmend selbst. Nextera fungiert hierbei als Partner, der die Projekte entwickelt, baut und betreibt. Das EPS wächst um mindestens 8 % p.a. bis 2035. Big Picture-Breakout! Das Management gab am 27.01.2026 eine EPS-Prognose mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 8 % bis 2032 ab und visiert denselben Zielkorridor sogar bis 2035 an. Diese zehnjährige Visibilität ist im Versorgungssektor eine Seltenheit. Dieser neue Ausblick kam bei Investoren sehr gut an. Die Nextera Energy-Aktie brach aus der 4-jährigen Korrektur aus und generierte ein bedeutsames Long-Signal. Als Profiteur vom KI-Zeitalter mit einer klaren Perspektive für ein anhaltendes Gewinnwachstum müsste der Weg für höhere Kurse geebnet sein.
Viavi Solutions ist ein Spezialist für Netzwerktest- und Sicherheitstechnologien und profitiert aktuell von den dynamische Entwicklungen im Bereich Rechenzentren sowie einer wachsende Nachfrage aus der Verteidigungs- und Raumfahrtbranche. Am 29. Januar überzeugte das Unternehmen mit starken Quartalszahlen, wobei sowohl der Umsatz mit 369,3 Mio. USD (Wachstums: 36,4 %) als auch der Gewinn je Aktie mit 0,22 über den Erwartungen lag. Dabei soll das Wachstum weitergehen. Für das aktuell laufende Quartal wird mit einem Umsatz zwischen 386 und 400 Mio. USD gerechnet. Das Management betonte besonders die hohe Nachfrage im Bereich Rechenzentren, wobei der Ausbau von KI-Infrastruktur massive Test- und Messkapazitäten für neue Hochgeschwindigkeitsnetze (z.B. 800G/1.6T Ethernet) erfordert. Viavi ist hier ein wichtiger Zulieferer. Der CEO sprach davon, dass sich die Vorhersehbarkeit der Aufträge von früher 1 bis 1,5 Quartalen auf jetzt bis zu 3 Quartale verlängert hat. Die Aktie wird nach den Q2-Zahlen mit einem Up-Gap eröffnen. Der Stärke kann man nun folgen. (VIAV)
Die DWS Group positioniert sich als einer der führenden Vermögensverwalter weltweit und agiert als eigenständige Säule im Deutsche-Bank-Konzern, wobei sie eine breite Palette an Investmentlösungen abdeckt, die von klassischen aktiven Fonds bis hin zu passiven Instrumenten reicht. Am 28. Januar konnte der Konzern nachbörslich das Kaufinteresse der Investoren auf sich ziehen. So seien die mittelfristigen Ziele vorzeitig übertroffen worden, was sich in einem Rekordgewinn je Aktie von 4,64 Euro und einer verbesserten Aufwand-Ertrag-Relation von 58 Prozent widerspiegelt. Aus Sicht der Unternehmensführung ist dies der Beweis, dass die eingeleiteten Effizienzmaßnahmen und die Fokussierung auf skalierbare Produkte Früchte tragen. Als direkte Reaktion auf diesen Erfolg hat die DWS ihre Prognose bis 2028 angehoben und stellt nun ein jährliches Gewinnwachstum von 10 bis 15 Prozent in Aussicht. Besonders attraktiv für Investoren ist die Ankündigung einer erhöhten Dividende von 3,00 Euro je Aktie für das abgelaufene Jahr sowie die konkrete Aussicht auf eine Sonderdividende im Jahr 2027. Diese Maßnahmen unterstreichen das Bestreben des Konzerns, die Aktionäre direkt am operativen Erfolg zu beteiligen und gleichzeitig genügend Kapital für weiteres organisches Wachstum bereitzuhalten. Ein zentraler Wachstumsmotor bleibt der anhaltende Trend zu passiven Investments, da immer mehr privates und institutionelles Kapital in ETFs fließt, wovon die Sparte Xtrackers überproportional profitiert. Diese Aussichten führen die Aktie am 29. Januar auf ein neues Allzeithoch!